Virtuelle Räume für echte Differenzierung: Kompetenzentwicklung angehender Grundschullehrkräfte durch VR fördern
Heterogene Lerngruppen sind das alltägliche Arbeitsumfeld von Lehrkräften. Um dieser Vielfalt gerecht zu werden und alle Kinder adäquat zu fördern, gilt gezielte inhaltliche Differenzierung (z.B. vertiefende Aufgaben) im Unterricht als wirksamer Baustein. Demgegenüber steht jedoch, dass Lehrkräfte in sehr unterschiedlichem Maß im Unterricht differenzieren und dabei vor allem auf quantitative Formen (z.B. mehr Aufgaben oder mehr Bearbeitungszeit) zurückgreifen. Um die Studierenden auf diese Gegebenheiten gut vorzubereiten und zukünftig mehr qualitative Differenzierung in den Unterricht zu tragen, sollen die Studierenden das Differenzieren praxisnah und so realistisch wie möglich erlernen. Dafür wird mithilfe von Virtual Reality (VR) eine virtuelle Lerngruppe erstellt, für die die Studierenden differenzierende Materialien erstellen und diese dann im virtuellen Raum erproben. Kontinuierliche Begleitung und Reflexionsphasen sollen die Studierenden unterstützen und den Lernprozess vertiefen.
Projektverantwortliche:
- Dr. Luisa Wagner, Humanwissenschaftliche Fakultät, Professur für Inklusionspädagogik, Akademische Mitarbeiterin