Globalgeschichte gemeinsam schreiben: Das History Dialogues Project

Illustration Innovatives Lehrprojekt
Bild: ZfQ

Im Sommersemester ermöglicht es das History Dialogues Project Studierenden aus Potsdam und aus der ganzen Welt wahrzunehmen, was der amerikanische Anthropologe Arjun Appadurai als „Right to Research“ bezeichnet; es macht Studierenden den historischen Forschungsprozess ganz konkret erlebbar. Die Studierenden, welche aus unterschiedlichen Studiengängen kommen, werden zunächst an die Methodologie der Geschichtswissenschaften herangeführt und lernen daraufhin, spezifische Methoden anzuwenden, im Besonderen die der Oral History.. Schließlich sammeln Sie eigenständig Quellen, die ihnen erlauben, ihre finalen Forschungsprodukte anzufertigen, diese den Mitstudierenden der Partnerorganisationen vorzustellen und die resultierenden Geschichtsdarstellungen vor dem Hintergrund globalgeschichtlicher Ansätze gemeinsam zu diskutieren. Dieses Seminar ist Teil des Global History Labs der Princeton University und wird mit Partnern aus diesem Verbund in Nordamerika, Europa, dem Mittleren Osten und Afrika gemeinsam unterrichtet. Ab Oktober wird es in diesem Zusammenhang auch das Massive-Open-Online-Seminar A History of the World an der Uni Potsdam geben. Die Studierenden der Universität Potsdam haben durch diese Kurse die Möglichkeit, in einem internationalen Umfeld zu lernen und durch das Studium der Globalgeschichte ihre Rolle als Bürger_Innen einer sich rasant globalisierenden Welt zu reflektieren.

 

Projektverantwortliche:

  • Marcia C. Schenck, Professorin für Globalgeschichte, Historisches Institut
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