Internationale Konferenz "Literatur und Kultur im herkunftssprachlichen Unterricht – digital"


Aufschrift:7. Internationale Konferenz, Literatur und Kultur im herkunftssprachlichen Unterricht; daneben: Stift mit gestapelten Heften
Foto: TU Darmstadt, bearb.: Zessko

Am 2. Und 3. Juli 2021 fand die siebte Konferenz aus der Reihe „Zur Situation des Polnischunterrichts in Deutschland, Polen und Europa“ statt. Die diesjährigen Veranstalter - das Herkunftssprachenzentrum der TU Darmstadt und das Kompetenzzentrum ProDaz der Universität Duisburg-Essen – luden Forschende und Lehrende zum Erfahrungsaustausch im online-Format ein. Eine weitere Besonderheit der Konferenz bestand darin, dass im Mittelpunkt die in Deutschland am häufigsten vertretenen Sprachen standen: Polnisch, Russisch, Türkisch und Arabisch.

Am ersten Konferenztag wurden die aktuellen Themen der Herkunftssprachenforschung vorgestellt und diskutiert. Ein besonderer Fokus lag dabei auf methodischen und didaktischen Möglichkeiten der Literaturvermittlung im Sprachunterricht. Diese theoretischen Erkenntnisse wurden anschließend im Rahmen von sprachspezifischen Workshops wieder aufgegriffen. Die Teilnehmenden befassten sich intensiv mit den Fragen der Literaturvermittlung in ihrer Sprache, tauschten Erfahrungen aus und suchten gemeinsamen nach konkreten Gestaltungsmöglichkeiten für ihren Unterricht. Der Austausch verlief zielorientiert und produktiv, im Ergebnis entstanden nützliche Lösungsansätze für die Nutzung kurzer literarischer Formen für den Herkunftssprachenunterricht.

Zwar standen im Fokus der Konferenz vor allem Jugendliche, dennoch lassen sich einige der erarbeiteten Lösungen und Ansätze durchaus auf den herkunftssprachlichen Unterricht im Hochschul-Kontext übertragen. Zum wiederholten Mal gibt eine Konferenz dieser Reihe wichtige forschungsbasierte Impulse für den Einsatz von authentischen Ressourcen für den Sprachunterricht am Zessko.

 

Text und Kontakt: Egor Skripkin, Olga Holland

Veröffentlicht: 29.07.2021