Projekte

Aktuell

 

AmPULS - Programm zur Unterstützung der beruflichen Wiedereingliederung nach kardiologischer Anschlussrehabilitation

Das Projekt fokussiert die berufliche Wiedereingliederung teilhabegefährdeter Personen nach kardiologischer Anschlussrehabilitation. In einem randomisiert kontrollierten Ansatz sollen RehabilitandInnen mit erheblicher Teilhabegefährdung (Detektion via Würzburger Screening) einer telefonischen Begleitung und im Verlauf von drei Monaten nach Entlassung aus der Rehabilitation ggf. einer zweiten Rehabilitationsphase zugeleitet werden. Diese wird einwöchig stationär durchgeführt und beinhaltet spezifische berufsbezogene wie auch psychosoziale Diagnose- und Interventionsbausteine.

Förderung: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro“

Kooperation: Deutsche Rentenversicherung Berlin-Brandenburg ; Deutsche Rentenversicherung Nord; Klinik am See, Rüdersdorf; RehaCentrum Hamburg;  Universität zu Lübeck; Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation GmbH

Ansprechpartnerin: PD Dr. A. Salzwedel

 

BESSER: Bestimmende Faktoren der subjektiven Erwerbsaussichten von kardiologischen PatientInnen

Im Rahmen des Projekts sollen die Faktoren identifiziert werden, die die subjektiven Erwerbsaussichten und die Berentungserwartung von Patientinnen und Patienten in der kardiologischen Rehabilitation bestimmen. Primäres Ziel des BESSER-Projekts ist eine weiterführende Darstellung der individuellen Determinanten der besonderen beruflichen Problemlagen (BBPL) aus Sicht der PatientInnen, um die Implikationen für die Rehabilitationspraxis zu eruieren.

Im Rahmen des Projekts werden qualitative Einzelinterviews mit PatientInnen während der Anschlussheilbehandlung in der kardiologischen Rehabilitation sowie 6 Monate nach Rehabilitationsende geführt. Es wurden bei der ersten Befragungsrunde in der Hauptstichprobe 20 PatientInnen mit BBPL und in der Kontraststichprobe 5 PatientInnen ohne BBPL befragt. Die Studie begann im Oktober 2021.

Förderung: Eigenmittel der Professur

Kooperation: Klinik am See, Rüdersdorf

Ansprechpartnerin: PD Dr. A. Salzwedel

 

FrACoG - Zusammenhang der Ausprägung von Gebrechlichkeit mit peri- und postoperativen Komplikationen bei älteren kardiologischen Patientinnen und Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen und der Genexpression

Ziel der Studie ist die Analyse der Beziehung zwischen Gebrechlichkeitsphänotypen und peri- /postoperativen bzw. –interventionellen Komplikationen nach Herzoperationen oder TAVI, bei älteren Patienten (≥ 70 Jahre).
Durch den Einsatz der ausgewählten Assessments (körperliche Funktionalität, kognitiver Status, Mini Nutritional Assessment short-form (MNA®-SF), Grad der Sarkopenie nach EWGSOP2) erfolgt die Identifizierung von Parametern der Gebrechlichkeit, die ein erhöhtes Risiko von peri-/postoperativen Komplikationen bei älteren Patienten anzeigen. Zudem wird die Korrelation der Genexpression des Muskels mit dem Gebrechlichkeitsstatus untersucht.   

Förderung: Eigenmittel der Professur 

Kooperation: Charité – Universitätsmedizin Berlin  
                            Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DifE) 

Ansprechpartnerin: PD. Dr. A. Salzwedel 

 

TAKT - Blutdruckentwicklung bei Patienteninnen und Patienten mit thorakalem Aortenaneurysma (TAA) oder -dissektion (TAD) unter unterschiedlichen körperlichen Trainingsbedingungen

Nach der Leitlinie zur kardiologischen Rehabilitation im deutschsprachigen Raum Europas – Deutschland, Österreich und Schweiz (AWMF-LL-KardReha-DACH) sollen Patientinnen und Patienten mit thorakalem Aortenaneurysma (TAA) oder thorakaler Aortendissektion (TAD) eine Trainingsintensität wählen, welche einen systolischen Blutdruck von 160 mmHg nicht überschreitet. Die empfohlenen Trainingsintensitäten sollen auf ihre Blutdruckreaktion während unterschiedlicher körperlicher Trainingsbedingungen für Patientinnen und Patienten mit TAA oder TAD untersucht werden.

Das Ziel dieses Pilotprojektes ist es, dass sich Patienten und Patientinnen mit TAA oder TAD auf die Trainingsintensitäten auch ohne Kontrolle durch ein Blutdruckmessgerät in Alltag, Beruf und Sport verlassen können.

Die Studie wurde in dem Deutschen Register Klinischer Studien (DRKS) unter der ID: DRKS00027639 registriert.

Förderung: Eigenmittel der Professur

Kooperation: Klinik am See, Rüdersdorf

Ansprechpartner: Prof. Dr. H. Völler

 

REHOLD - Auswirkung der multimodalen Rehabilitation auf die funktionale Gesundheit von älteren PatientInnen mit herkömmlichen altersbedingten Erkrankungen: Ein systematisches Review und Meta-Analyse

Menschen in hohem Alter (> 75 Jahre) sind typischerweise von Multimorbidität betroffen, welche mit einer erhöhten Hospitalisierungsrate und dem Verlust der Funktionsfähigkeit einhergeht. Eine multimodale Rehabilitation kann ein angemessener Ansatz sein, um die Funktionsfähigkeit (z. B. im Kontext der Körperfunktionen oder Partizipation) dieser PatientInnengruppe zu erhalten oder zu verbessern. Mit einer systematischen Übersichtsarbeit und Metaanalyse soll die Wirksamkeit der Rehabilitationsintervention in den medizinischen Fachgebieten Kardiologie, Onkologie, Neurologie und Orthopädie mit der üblichen Versorgung vergleichend analysiert werden. Die Pflegeabhängigkeit ist dabei der primäre Endpunkt. Weiterhin werden die gesundheitsbezogene Lebensqualität, die körperliche Funktion, die Aktivitäten des täglichen Lebens, die Mortalität und die Rehospitalisierung als sekundäre Endpunkte untersucht.
Die Studie ist im International prospective register of systematic reviews PROSPERO registiert. Veröffentlichung am 01.04.2022, Registrierungsnummer CRD42022314021.

Förderung: Zentrale Forschungsförderung Universität Potsdam

Ansprechpartnerin: PD Dr. A. Salzwedel

 

SECURE - Secondary Prevention of Cardiovascular Disease in the Elderly

Randomisierte Untersuchung zum Einsatz einer Polypill im Rahmen der medikamentösen Sekundärprävention bei PatientInnen mit Koronarer Herzkrankheit über 65 Jahre. Einschluss von insgesamt 2.700 PatientInnen mit einem Follow-up von 2 Jahren (87 PatientInnen in der Klinik am See eingeschlossen). Fragestellung: Wird durch den Einsatz einer Polypill im Vergleich zu mehreren Medikamenten die Adhärenz erhöht und die Rate erneuter kardiovaskulärer Ereignisse reduziert?

Förderung: Centro Nacional de lnvestigaciones Cardiovasculares {CNIC), Madrid, Spain; HORIZON 2020 Progamme

Kooperation: Klinik am See, Rüdersdorf; Dr. Valentin Fuster, Centro Nacional de lnvestigaciones Cardiovasculares {CNIC), Madrid, Spain; Prof. Dr. Dr. Wolfram Döhner, Charité - Universitätsmedizin Berlin

Ansprechpartner: Prof. Dr. H. Völler

 

A randomized double„blind, placebo-controlled, multicenter trial assessing the impact of lipoprotein (a) lowering with TQJ230 on major cardiovascular events in patients with established cardiovascular disease

Menschen mit spezieller Fettstoffwechselstörung weisen bei erhöhtem Lipoprotein(a)-Spiegel ein 2 - 3fach erhöhtes Risiko auf, erste oder erneute kardiovaskuläre Ereignisse zu erleiden. Konnte der Spiegel von Lp(a) bislang nur durch eine Lipidapharese gesenkt werden, ist dies jetzt medikamentös möglich. In einer multizentrischen, randomisierten Phase-III-Studie wird in über 300 Zentren an über 3.000 PatientInnen die Wirksamkeit (Reduktion von CV-Ereignissen) geprüft. Die Klinik am See hat bisher 18 von möglichen 25 PatientInnen eingeschlossen.

Förderung: Novartis AG

Kooperation: Klinik am See, Rüdersdorf

Ansprechpartner: Prof. Dr. H. Völler

 

CoroPrevention - A prospective clinical trial to evaluate the clinical value and costeffectiveness of a personalized prevention program (PPP) in patients with high risk stable Coronary Heart Disease (CHD)

30 % der PatientInnen nach akutem Koronaren Ereignis (ACS) erleiden im ersten postinfarziellen Jahr ein erneutes Ereignis. In dieser Studie werden mit Biomarkern ab 2.000 aus 12.000 InfarktpatientInnen identifiziert, die einer personalifizierten Behandlung über zwei Jahre zugeführt werden. Studienbeginn auf Grund der Pandemie auf 09/2021 verschoben.

Förderung: Tampere University; HORIZON 2020 Progamme

Kooperation: Klinik am See, Rüdersdorf

Ansprechpartner: Prof. Dr. H. Völler

 

HFT-R-Registry - Adhärenz zur medikamentösen Therapie bei Patienten mit HFrEF (systolischer Herzinsuffizienz) während der kardiologischen Rehabilitation sowie nach drei und sechs Monaten

Geprüft wird die Adhärenz leitliniengerechter Therapie bei PatientInnen mit einer Ejektionsfraktion < 40 % nach erfolgter Rehabilitation über 6 Monate. Einschluss von 100 PatientInnen in der Klinik am See.

Förderung: Novartis AG

Kooperation: Klinik am See, Rüdersdorf; Prof. Dr. med. habil Axel Schlitt, Paracelsus-Harz-Klinik Bad Suderode, Quedlinburg

Ansprechpartner: Prof. Dr. H. Völler

 

Association of frailty phenotypes with peri-/postoperative outcomes and gene expression in older cardiac patients

Klinische Beobachtungsstudie zur Risikostratifikation betagter kardiochirurgischer PatientInnen im Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE), Erhebung der peri- bzw. postoperativen Komplikationsrate sowie der postakuten Versorgungswege (i. e. Rehabilitation, Akutversorgung, Pflege) in Abhängigkeit von funktionellen, ernährungsbezogenen und kognitiven Parametern der Gebrechlichkeit

Registrierung beim Deutschen Register Klinischer Studien

Förderung: Fakultät für Gesundheitswissenschaften Brandenburg

Kooperation: Dr. Heike Vogel, Deusches Institut für Ernährungswissenschaften Potsdam-Rehbrücke; Priv.-Doz. Dr. med. Simon Sündermann, Deutsches Herzzentrum Berlin/Charité, Universitätsmedizin Berin

Ansprechpartner: Prof. Dr. H. Völler

 

Abgeschlossen

FuNCaRe: Funktioneller und nutritiver Status älterer PatientInnen in der kardiologischen Rehabilitation

Förderung: Eigenmittel

Kooperation: Klinik am See, Rüdersdorf

Ansprechpartnerin: PD Dr. A. Salzwedel

 

OutCaRe - Outcome der kardiologischen Rehabilitation - eine Methodenevaluierung bei berufsfähigen PatientInnen zur Quantifizierung des Rehabilitationserfolges

Förderung: Deutsche Rentenversicherung Bund

Kooperation: DGPR, kardiologische Rehabilitationskliniken

Ansprechpartnerin: PD Dr. A. Salzwedel

 

RehaQuantified - Entwicklung eines medizinischen, sensorbasierten Assistenzsystems für die mobile, alltagsintegrierte und trainingsbasierte Anwendung bei kardiopulmonalen Erkrankungen

Förderung: ZIM - Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand, VDI/VDE/IT, Projektträger des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Kooperation: Fraunhofer FOKUS (Konsortialleiter), Kardiologische Gemeinschaftspraxis am Park Sanssouci, GETEMED Medizin- und Informationstechnik, AGnova motum® Services & Consulting GmbH, Technische Universität Berlin, Fachgebiet Komplexe und Verteilte IT Systeme

Ansprechpartner: Prof. Dr. H. Völler

 

ReMove-It - Wirksamkeitsstudie einer telemedizinisch assistierten Bewegungstherapie für die Rehabilitation nach Intervention an der unteren Extremität

Förderung: Deutsche Rentenversicherung Berlin-Brandenburg

Kooperationen: Professur für Sportmedizin und Sportorthopädie, Universität Potsdam, Fraunhofer FOKUS, Brandenburg Klinik Bernau, MEDIAN Klinik Hoppegarten, Reha-Zentrum Lübben

Ansprechpartner: Prof. Dr. H. Völler

 

PreDec - Dekanülierungsprädiktoren aus klinischen Routinedaten für Patienten nach Langzeitbeatmung - eine prospektive multizentrische Erhebung

Förderung: AOK Nordost

Kooperation: Brandenburg Klinik, Bernau-Waldsiedlung; MEDIAN Kliniken Grünheide, Berlin-Kladow; RECURA Klinik Beelitz Heilstätten; Vivantes Klinikum Berlin-Spandau

Abschluss: III. Quartal 2017

Ansprechpartnerin: PD Dr. A. Salzwedel

 

Welchen Einfluss haben kritische Erkrankungen und Komorbiditäten auf das Outcome in der Frührehabilitation?

Kooperation: Brandenburg Klinik, Bernau

 

Lyso- und Sphingolipide und das metabolische Syndrom

Kooperation: Professur für Ernährungstoxikologie Universität Potsdam; Klinik am See, Rüdersdorf

Abschluss: II. Quartal 2017

Ansprechpartner: Prof. Dr. H. Völler

 

TAVI - Registerstudie zur kardiologischen Rehabilitation bei PatientInnen nach kathetergestützter Aortenklappenkorrektur

Kooperationen: Sana Herzzentrum Cottbus, Mediclin Reha-Zentrum Spreewald, Klinik am See Rüdersdorf, Immanuel Klinikum Bernau, Brandenburgklinik Bernau

Abschluss: IV. Quartal 2016

Ansprechpartner: Dr. S. Eichler

 

SoKo - Sozialtherapeutisches Programm zur Sozialen Unterstützung für RehabilitandInnen in besonderen beruflichen Problemlagen

Förderung: Deutsche Rentenversicherung Bund

Kooperation: Klinik am See, Rüdersdorf; Klinik Wolletzsee, Angermünde

Abschluss: IV. Quartal 2016

Ansprechpartnerin: PD Dr. A. Salzwedel

 

CoCaRehab - Kognitive Beeinträchtigungen bei kardiologischen RehabilitandInnen: Prävalenz und Auswirkungen auf den Rehabilitationserfolg und die berufliche Wiedereingliederung

Förderung: Deutsche Rentenversicherung Bund

Kooperation: Klinik am See, Rüdersdorf; Brandenburg Klinik Bernau-Waldsiedlung

Abschluss: IV. Quartal 2016

Ansprechpartnerin: PD Dr. A. Salzwedel

 

Digital Health - Studie

Abschluss: IV. Quartal 2015

Kooperation: AOK Nordost

Ansprechpartner: Prof. Dr. H. Völler

 

Einfluss klinischer Verlaufsformen von Herzmuskelentzündungen und postinflammatorischer Kardiomyopathie auf die Erwerbsbiografie und die soziale Teilhabe des Patienten

Kooperationen: Medizinische Klinik für Kardiologie und Pulmologie, Charité Campus Benjamin Franklin; DRV Bund, DRV Berlin-Brandenburg, Knappschaft Bahn-See

Ansprechpartner: Prof. Dr. H. Völler  

 

HAMER - Häufigkeit multiresistenter Erreger in der Rehabilitationsmedizin

Förderung: Deutsche Rentenversicherung Bund

Kooperation: Brandenburg Klinik, Bernau-Waldsiedlung; Immanuel Klinik, Buckow; MediClin Reha-Zentrum Spreewald, Burg; Klinik am See, Rüdersdorf b. Berlin; Universität Greifswald.

Abschluss: III. Quartal 2016

Ansprechpartner: Prof. Dr. H. Völler