SchuMas

Schule macht stark

Projektleitung: Prof. Dr. Hanna Dumont, Prof. Dr. Anne Sliwka, Prof. Dr. Karina Karst

Projektteam: Simon Ohl, Thuy Loan Nguyen

Laufzeit: 01/2021 – 12/2025

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Der Forschungsverbund „Schule macht stark – SchuMaS“ ist Teil der gemeinsamen Initiative von Bund und Ländern „Schule macht stark“ zur Unterstützung von Schulen in sozial schwierigen Lagen. Die Initiative zielt auf bestmögliche Bildungschancen für Schülerinnen und Schüler, die sozial benachteiligt sind. Dazu arbeiten Wissenschaft und Schulen kooperativ zusammen. Die Initiative ist auf zehn Jahre angelegt und wird gemeinsam von Bund und Ländern finanziert. In der ersten Phase (2021 bis 2025, Entwicklungsphase) werden passgenaue Maßnahmen und Entwicklungsansätze für die 200 an der Initiative beteiligten Schulen erarbeitet und direkt erprobt. In der sich anschließenden zweiten Phasen (2026 bis 2030, Transferphase) sollen die Konzepte und Strategien auf weitere Schulen in Deutschland übertragen werden, sodass möglichst viele Schülerinnen und Schüler von der Initiative „Schule macht stark“ profitieren können. Die wissenschaftliche Begleitung und Unterstützung der Schulen in der Entwicklungsphase erfolgt durch den Forschungsverbund „Schule macht stark – SchuMaS“ unter der Gesamtkoordination des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation. Die Ansatzpunkte der forschungsbasierten und praxisorientierten Förderung liegen dabei in der Unterrichtsentwicklung (mit Schwerpunkt Deutsch- und Mathematikunterricht), der Professionalisierung der Lehrkräfte und des weiteren pädagogischen Personals (im fachbezogenen und überfachlichen Bereich), der zielgerichteten Weiterentwicklung von Schulentwicklungskapazitäten, Schulkultur und Führungshandeln sowie der Ausweitung und Stärkung der Vernetzung in das sozialräumliche Umfeld der Schulen.

Der Arbeitsbereich Pädagogische Psychologie an der Universität Potsdam verantwortet gemeinsam mit der Universität Heidelberg und der Universität Mannheim das Metacluster „Verzahnung und Transfer“. Ziel des Teilprojekts ist es, gemeinsame Kommunikations- und Umsetzungsstrategien für die Implementation der Maßnahmen an den einzelnen Schulen sowie im jeweiligen Schulsystem – regional und auf Landesebene – zu entwickeln. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den vier Inhaltsclustern des Forschungsverbundes. Das Metacluster sorgt auch dafür, dass Ansätze der Schul- und Unterrichtsentwicklung nicht voneinander losgelöst, sondern ineinander übergreifend entwickelt und durchgeführt werden. Der Prozess der Implementation wird dabei sowohl aus der Sicht der einzelnen Schulen als auch aus Sicht von Schlüsselakteur*innen wie beispielsweise Schulaufsicht oder Schulleitungen gedacht. So wird sichergestellt, dass die Maßnahmen und Interventionen sinnvoll ineinandergreifen und von den beteiligten Akteuren als kohärent wahrgenommen werden.