DIE (UN-) SICHTBAREN - Lesung und Gespräch mit den Übersetzer*innen Katarzyna Leszczyńska und Bernhard Hartmann

Am 29. Oktober 2019 um 19 Uhr sprachen Katarzyna Leszczyńska und Bernhard Hartmann in der Villa Quandt in Potsdam über ihre Tätigkeit als Übersetzer*innen und Vermittler*innen zwischen den Literaturen und Kulturen. In dem lebhaften und kurzweiligen Gespräch zeichneten sie ein äußerst vielschichtiges Bild von der Problematik literarischen Übersetzens und ließen durch kleine Leseproben ihrer Übersetzungen ins Deutsche bzw. Polnische ihre Arbeit hörbar werden. Die Originaltexte wurden jeweils über eine Powerpoint-Präsentation während der Lesungen eingeblendet. Unter den Zuhörer*innen befanden sich auch Gäste der Maria-Curie-Skłodowska-Universität Lublin, denn mit dieser Veranstaltung wurde – wie auch mit einer Ausstellungsvernissage am Vorabend – der neue binationale Studiengang „Angewandte Kultur- und Translationsstudien (dt.-poln.)“ der Universität Potsdam und der Lubliner Universität eröffnet. An der gemeinsam mit dem Brandenburgischen Literaturbüro organisierten Veranstaltung des Instituts für Slavistik der UP nahmen 25 Personen teil. Vorab hatten bereits die Potsdamer Neusten Nachrichten ein kurzes Interview mit Bernhard Hartmann abgedruckt. Lesung und Gespräch, die von der Slavistin Birgit Krehl moderiert wurden, dauerten knapp 2 Stunden und klangen mit angeregten Gesprächen bei einem Glas Wein im Foyer der Villa Quandt aus.