Aktuelles
Ringvorlesung im Sommersemester 2026
Auch im Sommersemester veranstaltet die Professur Geschichte des Altertums gemeinsam mit der Professur Geschichte des Mittelalters wieder eine Ringvorlesung, diesmal mit dem Titel "Neueste Forschung zur Spätantike und zum Frühmittelalter".
Die Veranstaltung findet ab dem 21. April immer dienstags von 18 bis 20 Uhr in Haus 11, Raum 0.09, am Neuen Palais statt. Genauere Informationen zu den Veranstaltungsterminen, der Registrierung sowie den Vortragsthemen und ReferentInnen finden Sie hier im Flyer.
Vortrag von Prof. Carlà-Uhink, 27. März 2026
Im Rahmen des Geschichtsfestivals von Genua "La Storia in Piazza XV edizione" vom 26. bis 29. März 2026 wird Herr Prof. Carlà-Uhink am 27. März um 17 Uhr einen Vortrag mit dem Titel "Caligola, Nerone, Elagabalo e gli altri: perversi, matti o “postumani”?" im Archivio Storico halten.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Festivals hier.
Vortrag von Prof. Carlà-Uhink, 18. März 2026
Wir freuen uns, einen Vortrag von Herrn Prof. Carlà-Uhink zum Thema "Iconografie monetali, comunicazione politica e legittimazione imperiale tra il III e il IV secolo d.C. ovvero, dell’assenza di grandi discontinuità" im Kolloquium der Università degli Studi di Milano in Kooperation mit CLIO anzukündigen.
18. März 2026, 16:30 - 18:30 Uhr
Präsenz: Aula M101, Via Santa Sofia
Online: http://bit.ly/3IJBEtV (Microsoft Teams)
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Università degli Studi di Milano hier.
Ankündigung: Keynote lecture von Prof. Carlà-Uhink am 01.12.2025
Am 01.12.2025 eröffnet Herr Prof. Carlà-Uhink die Tagung III Encontro De Corruptione (01.-03.12.2025) mit einer Keynote lecture unter dem Titel "Anti-Corruption and the Discursive Construction of the State in the Later Roman Empire". Die Tagung findet online statt, eine vorherige Anmeldung ist hier möglich.
Weitere Informationen zur Tagung und zum Programm bietet die Website.
Online-Conference | Modern Masculinities and the Reception of Antiquity
EuGeStA Gender Studies and Classical Scholarship
6-7 November 2025 (Online)
In the first week of November, Filippo Carlà-Uhink, Alastair Blanshard and Anna Chiara Corradino will host an online conference as part of EuGeStA
Gender Studies and Classical Scholarship. You are cordially invited to participate. Please refer to the event poster for the Zoom access details. Further information on the EuGeStA project and other events can be found on the project website.
International Conference | Divination and Authority in Graeco-Roman Antiquity
22–24 October 2025 | Leiden Center for the Study of Ancient Religions (L*CeSAR) & University of Potsdam
We are pleased to announce the upcoming conference “Divination and Authority in Graeco-Roman Antiquity”, jointly organized by the Leiden Center for the Study of Ancient Religions (L*CeSAR) and the University of Potsdam. The event will focus on the crucial yet understudied relationship between divination and authority in Greek and Roman societies. While ancient divination has long attracted scholarly attention, questions surrounding the construction, negotiation, and legitimacy of divinatory authority remain largely unexplored.
Bringing together international experts, the conference will examine how divine communication influenced both private decisions and public power structures, and how diviners established credibility within contested religious landscapes. Themes include the role of ritual, objects, performance, and social status in shaping divinatory authority.
Further details can be found on the website of the Leiden Center for the Study of Ancient Religions at Leiden University via the following link or on our homepage. The conference will take place on site at the WIS Bildungsforum Potsdam. Please refer to the homepage or the flyer of the event to see a detailed program.
Ringvorlesung im Wintersemester 2025/26
Auch im Wintersemester veranstaltet die Professur Geschichte des Altertums gemeinsam mit dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum (BLDAM) wieder eine Ringvorlesung, diesmal mit dem Titel "Archäologien der Gewalt".
Die Veranstaltung findet ab dem 14. Oktober immer dienstags von 18 bis 20 Uhr in Haus 11, Raum 0.09, am Neuen Palais statt. Genauere Informationen zu den Veranstaltungsterminen, der Registrierung sowie den Vortragsthemen und ReferentInnen finden Sie hier im Flyer.
Kinderuni | Zum Gruseln und Staunen – Mythische Wesen und antike Monster
26.09.2025 - Universität Potsdam
Referentinnen: Dr. Bettina Reese und Lea Fürst (M.A.), Historisches Institut / Geschichte des Altertums
Warum hatte die Hydra so viele Köpfe – und was passierte, wenn man einen abschlug? Konnte Pegasus wirklich fliegen? Und wie stark war eigentlich der Löwe, gegen den Herkules kämpfen musste?
In dieser Kinder-Uni reisen wir in die Welt der alten Sagen und spannenden Heldengeschichten. Gemeinsam entdecken wir, welche unglaublichen Monster und wundersamen Wesen sich die Menschen im alten Griechenland ausgedacht haben. Du wirst staunen, wie viele dieser Geschichten bis heute überlebt haben und was sie uns über Mut, Klugheit und Fantasie erzählen.
Weitere Informationen zur Kinderuni der Universtität Potsdam gibt es hier.
Tagung | Human-Animal-Studies in Classics: Emotions
12.–13. September 2025, Universität Zürich
Im September dieses Jahres veranstaltet Frau Dr. Reese, Mitarbeiterin an der Professur Geschichte des Altertums an der Universität Potsdam, gemeinsam mit Frau PD Dr. Sassi eine Tagung an der Universität Zürich. Die Tagung „Human-Animal-Studies in Classics: Emotions“ widmet sich der emotionalen Dimension antiker Mensch-Tier-Beziehungen in Literatur und Bild und untersucht dabei, welche Gefühle Tiere beim Menschen auslösen und wie diese dargestellt werden. Im interdisziplinären Austausch soll so das Forschungsfeld der Human-Animal-Studies um eine antike Perspektive erweitert werden.
Nähere Informationen finden Sie hier und im aktuellen Programm.
Workshop | Cicero, Pro Balbo
03.-04.07.2025
Cicero's speech Pro Balbo was composed in 56 BCE to defend Lucius Cornelius Balbus from Gades from the accusation of having usurped the rights of a Roman citizen. Balbus had been conferred the Roman citizenship by Pompey for his services in the Sertorian War. In his speech, one of the most important sources on Roman citizenship laws and on the discussions surrounding the Roman citizenship in the 1st century BCE, Cicero develops important arguments about the right to change citizenship as well as on the Roman politics of conferring citizenship upon persons who had provided good services for Rome.
This workshop aims to provide a close reading of this fundamental text from different, interdisciplinary perspectives (classics, ancient history, legal history), situating it in its political and cultural context, as well as within Cicero's life, career and oeuvre.
For further information please refer to the flyer and poster of the event or visit the website of the workshop here.
41. Wissenschaftlicher Salon | Korruption in der Antike - Vortrag von Prof. Dr. Filippo Carlà-Uhink
02.07.2025
Dürfen Menschen in politischer Verantwortung Geschenke annehmen? Wenn ja, von wem? Wird eine Gegenleistung erwartet? Wo verläuft die Grenze zur Bestechung? Prof. Dr. Filippo Carlà-Uhink, Professur für Geschichte des Altertums an der Universität Potsdam, versucht etwas mehr Klarheit zu schaffen und schaut dafür sehr weit zurück: in die römische Antike. In seinem Vortrag berichtet er darüber, wie man über „korruptes Verhalten“ in den antiken politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Kontexten gesprochen hat. Welche normativen Werte prägten das Zusammenleben? Was galt als Ideal richtigen Verhaltens? Was war gesellschaftlich akzeptiert, was nicht? Skizzierte Fallstudien helfen verstehen, welche Handlungen als Akte der Korruption dargestellt werden konnten – und bis heute werden.
- 18:00-19:30 Uhr
- Wissenschaftsetage im Bildungsforum, Am Kanal 47
Zur Anmeldung gelangen Sie hier.
Potsdamer Altertumswissenschaftlicher Sommervortrag
und Berlin-Brandenburgischer Abend für Alte Geschichte
Die Professur Geschichte des Altertums lädt Sie gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Rechtsgeschichte und der Alten Geschichte an der Humboldt-Universität Berlin herzlich zum diesjährigen Sommervortrag in Verbindung mit dem Berlin-Brandenburgischen Abend für Alte Geschichte 2025 ein. Den Gastvortrag wird Prof. ucz. dr hab. Jakub Urbanik (Universität Warszawa) zum Thema „Ethos, Circumcision, and the Egyptian Priests. Law between the Centre and the Periphery“ halten.
Im Anschluss an den Vortrag wird ein gemütliches Beisammensein veranstaltet.
Datum: Dienstag, 17. Juni 2025
Uhrzeit: 18:00 Uhr c.t.
Ort: Universität Potsdam, Am Neuen Palais, Haus 11, Hörsaal 0.09
Zugleich online (Zugangsdaten nach Anmeldung per E-Mail an sekretariat-altertum@uni-potsdam.de)
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer der Veranstaltung.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Auch im Jahr 2025 nahm unsere Professur für Geschichte des Altertums erneut am Potsdamer Tag der Wissenschaften teil, der am 10. Mai 2025 stattfand. Wie bereits im Vorjahr präsentierten wir uns mit einem Informationsstand unter dem Motto „Die Antike in Potsdam entdecken“. Interessierte Besucherinnen und Besucher – ob jung oder alt – nutzten die Gelegenheit, sich umfassend über das Geschichtsstudium an der Universität Potsdam zu informieren. Darüber hinaus bot der Stand einen Einblick in aktuelle Publikationen sowie in die vielfältigen Vortragsreihen und Veranstaltungen, die in den kommenden Monaten geplant sind.
Ein besonderes Highlight war der Vortrag von Dr. Pasquale Ferrara mit dem Titel „Vor Schmerzen verrückt: Mänaden, Frauen & Emotionen in der Antike“, der auf reges Interesse stieß und spannende Einblicke in die antike Welt der Gefühle bot.
In diesem Jahr wurde der Potsdamer Tag der Wissenschaften im Potsdam Science Park in Golm ausgerichtet – ein Ort, der mit seiner modernen Infrastruktur den idealen Rahmen für den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit bot.
Weitere Informationen, das vollständige Veranstaltungsprogramm sowie Eindrücke aus den vergangenen Jahren finden Sie auf der offiziellen Website der Veranstaltung.
Universität Potsdam tritt Berliner Antike-Kolleg bei
Neue Impulse für die Altertumswissenschaften: Zusammen mit drei weiteren Einrichtungen tritt die Universität Potsdam im April 2025 dem Berliner Antike-Kolleg (BAK) bei. Zu den neuen Partner- institutionen des Kollegs gehören neben der Universität Potsdam die Technische Universität Berlin, die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung. Das Kolleg wird so unter anderem um zusätzliche ingenieurwissenschaftliche, kultur- wissenschaftliche, medizinische und materialwissenschaftliche Kompetenzen erweitert. Die Universität Potsdam bringt mit den Professuren für Klassische Philologie und der Geschichte des Altertums insbesondere die hier vorhandene Expertise in der Kulturgeschichte der Antike und ihrer Rezeption ins BAK ein.
Weitere Informationen finden Sie hier beim Berliner Antike-Kolleg sowie in der Presse- meldung der Universität Potsdam.
(Medieninformation 23-04-2025 / Nr. 039)
Tiere als Opfer
Die Diskussion um die Schlachtopfer der traditionellen Kulte vom 2.–5. Jh. n. Chr.
Wir gratulieren unserer neuen Mitarbeiterin Dr. Bettina Reese herzlich zum Erscheinen ihrer Dissertationsschrift in der Reihe „Beiträge zur Altertumskunde“ des Verlages De Gruyter Brill.
Der Band untersucht die komplexe und kompetitive Diskussion um die Zulässigkeit und Relevanz der blutigen Opfer, die sich in christlichen und nichtchristlichen Texten des zweiten bis fünften Jahrhunderts nachzeichnen lässt. Als Quellengrundlage dienen dabei mittel- und neuplatonische Schriften sowie christliche Apologien, in denen über diese Kultpraxis reflektiert wird. Über den untersuchten Zeitraum werden die in den Texten vorgetragenen Argumente für und wider die blutigen Opfer sowie die von einigen Autoren stattdessen vorgesehenen Alternativen dazu erstmals systematisch zusammengestellt und hinsichtlich ihrer Kontinuitäten und Diskontinuitäten analysiert. Ein besonderes Augenmerk gilt zudem den intertextuellen Bezügen, gerade dann, wenn die Argumente der gegnerischen Seite rezipiert werden.
Die Analyse zeigt, dass die Diskussion um die blutigen Opfer vielschichtiger und dynamischer war, als bislang angenommen wurde. Der Band bietet daher nicht nur interessierten Personen aus dem Bereich der Alten Geschichte, sondern auch der Philosophie, Religionswissenschaft und der Theologie neue Anregungen.
Hier gelangen Sie zur Seite des Verlages.