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Aktuelles

Bildung für nachhaltige Entwicklung in Schule und KiTa "tragen"

Im Rahmen des Seminars "Bildung für nachhaltige Entwicklung" entwickelten die Lehramtsstudierenden verschiedene Unterrichtseinheiten mit dem Schwerpunkt BNE.

Hierzu konnten wir Praxispartner gewinnen, bei denen unsere Studierenden ihren BNE-Unterricht erproben konnten.

Wir danken an dieser Stelle herzlich:

- der Kintertagesstätte "Sonnenblume" in Potsdam,
- der Werbellinsee-Grundschule in Berlin,
- der Werner-von-Siemens-Schule (Oberschule) in Gransee.

Die Studierenden entwickelten Unterricht zu den Themen:

- Wer und wie wird Müll recycelt? Was kannst du beitragen? (Kindertagesstätte Sonnenblume)
- Wer recycelt in der Natur? (Kindertagesstätte Sonnenblume)

- Die Schokolade (Werbellinsee-Grundschule in Berlin)
         - Anbau- und Produktionsbedingungen der Kakaobohne
         - Fairtrade & andere Siegel
         - Gibt es eine "gute" Schokolade?
         - Ökologischer Fußabdruck

- Reisen um die Welt (Werner-von-Siemens-Oberschule in Gransee)
         - Was kostet meine Reise?  Eine CO2 Billanz.
         - Wie kocht man in Ghana?  Arbeit in der Lehrküche.
         - Was bedeutet Reisefreiheit und wer hat sie?

 

 

Mindfulness Workshop mit Frau Dr. M. Bieniok (Dipl. Psych.) am 22.06.2017

Im Rahmen des Seminars „Akademische Grundkompetenzen“ (Dozent: M.Ed. Hinz) stellten sich die Studierenden der Frage: „Was stresst mich?“. Die Studierenden identifizierten verschiedene Punkte aus den Bereichen des universitären, beruflichen und privaten Umfelds.

Aber wie können wir mit Stress besser umgehen? Um diese Frage zu klären und den Studierenden Methoden zur Stressbewältigung zu vermitteln, luden wir Frau Dr. Majken Bieniok (Dipl. Psych.) ein. Sie führte gemeinsam mit uns einen dreistündigen Workshop durch.

Besonders interessant war hierbei, wie sich die Natur auf unser Wohlbefinden und unser Stresslevel auswirkte. Gemeinsame Mindfulness- und Imaginationsübungen stärkten insbesondere die Verbundenheit mit der physischen und sozialen Umwelt.

Wir danken Frau Dr. Majken Bieniok (Dipl. Psych.) für diesen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsförderung!

Regionalität und Nachhaltigkeit erleben - Exkursion 2017

Auch in diesem Jahr (23.-25.06.2017) fand unter der Leitung von Herrn M.Ed. Carsten Hinz die Exkursion mit dem Motto „Regionalität und Nachhaltigkeit erleben“ statt. In diesem Jahr lag die Planung und Nachbereitung größtenteils in studentischer Hand. Wir danken an dieser Stelle Frau B.Ed. S. Schwope, Frau B.Ed. B. Waldow sowie Frau B.Ed. C. Hammer. Für diese Studierenden war es nicht nur eine Exkursion, sondern insbesondere eine herausfordernde Art zu lernen, welche Planungsaspekte beim Konzept "Lernen an außerschulischen Lernorten" Beachtung finden müssen.

Auch in diesem Jahr nutzten wir als Exkursionsort das Ökozentrum Sensthof in Reetz (Naturpark Hoher Fläming).

12 Studierende unserer Lehreinheit gingen Fragen aus den Bereichen der Nachhaltigkeit, Verbraucher- und Ernährungsbildung nach. 

In diesem Jahr stand im Fokus das Thema "Selbstversorgung". Wir besuchten wieder die Fläminger Land Fleischerei, in der wir unter Anleitung selbst Fleisch- und Wurstwaren produzierten. Ein Imker gewährte den Studierenden Einblick in sein Handwerk und stellte die Bedeutung der Honigbiene für unsere Umwelt heraus. Zur Frühstücks- und Abendversorgung stellten wir Brötchen- und Brotteige her, heizten den über 150 Jahre alten Holzbackofen an und buken unsere Brote und Brötchen.

Das für diese Exkursion typische "Samstagsabend-Lagerfeuer" mit Gesprächsrunde brachte wieder interessante Gespräche über nachhaltiges Denken und Handeln, Selbstversorgung und verschiedene Lebenseinstellungen hervor. Wir gingen u.a. den Fragen nach:
was ist unsere Aufgaben in der Welt? Was macht uns Mut? Was macht uns Angst?

Wir freuen uns auf einen weiteren Austausch mit dem Ökozentrum Sensthof in Reetz (Naturpark Hoher Fläming) und bedanken uns herzlich beim Leiter des Ökozentrums Sensthof, Dieter Wankmüller, für seine Gastfreundschaft.

"Uni meets Praxis"

Zwischen der Lehreinheit für Wirtschaft-Arbeit-Technik und der Lina-Morgenstern-Gemeinschaftsschule besteht seit mehr als zwei Jahren eine enge Kooperation. Unter dem Motto „Uni meets Praxis“ entwickeln Lehramtsstudierende des Faches WAT im Didaktik-Seminar von Dr. Benjamin Apelojg aktuelle Unterrichtskonzeptionen für Lehrende der Lina-Morgenstern-Schule. Das Themenspektrum reicht von B wie Berufsorientierung bis S wie Sicherheit in der Küche.

Die Ergebnisse werden jedes Semester im Rahmen einer WAT-Fachkonferenz vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Ziel ist es didaktisches Material zu entwickeln, welches in der Praxis dann auch wirklich eingesetzt wird. Die letzte Präsentation der aktuellen Ergebnisse fand am 30.05.2017 statt. Die Studierenden haben Lernvideos zur Entwicklung einer Schülerfirma, zum Arbeiten in der Küche sowie als Hilfestellung zum Schreiben ansprechender Bewerbungen vorgestellt. Im Rahmen einer Masterarbeit wurde zudem ein Planspiel zur Berufsorientierung entwickelt.

Alle vorgestellten Konzepte und Ideen wurden angeregt diskutiert und fanden großen Anklang bei dem Fachbereichsleiter Jan Kadel und seinen Kollegen/innen. Man freut sich schon gemeinsam auf die Ergebnisse im nächsten Semester. Alle Konzepte und Ideen sind unter: http://www.uni-potsdam.de/meprooek/index/prozessorientierte-didaktik-im-ueberblick.html einsehbar.

Symposium Neue Medien

Emotionen und Bedürfnisse gehören zu unserem alltäglichen Leben und sind integraler Bestandteil von Lernprozessen. Ob Freude beim Lernen von neuen Dingen oder Langeweile während eines Vortrages. Je nach Kontext und eigenem Befinden erleben wir uns mal mehr und mal weniger wirksam. Mit der Felix-App können Emotionen und Motivation live in verschiedenen Lern- und Arbeitskontexten erfasst und direkt ausgewertet werden.

Im Rahmen des Symposiums Neue Medien 2017 der Universität Potsdam, wurde die Felix-App zur Evaluation eingesetzt. Die Teilnehmenden konnten sich die Felix-App downloaden und mehrmals während der laufenden Tagung Fragen zur Stimmung, persönlicher Aktivierung und auftretenden Bedürfnissen beantworten.

 Das Feedback zum Einsatz der Felix-App war durchweg positiv.  Teilnehmende und Veranstalter konnten direkt einen Einblick bekommen, wie die dargebotenen Vorträge, Workshops und Poster Präsentationen ankamen. Gerne beraten wir Sie, wenn es um eine individuelle Evaluation ihrer Tagung oder einen anderen Lern- und Arbeitskontext (z.B. Unterricht/Arbeitszufriedenheit/Teamarbeit) geht.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Benjamin Apelojg: apelojg@uni-potsdam.nomorespam.de

Bildungsmanagement im Fokus

Zum Foto: Besuch in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in Berlin; Referent Dr. Peter Hübner (leitender Schulrat a.D.), rechts neben ihm Dr. Nguyen Van Cuong (Program Coordinator)

Obwohl sich die Ordnung zum weiterbildenden Masterstudiengang „Schul- und Bildungsmanagement“ an der Universität Potsdam noch im Prozess der Genehmigung befindet und der Studiengang erst zum WS 2017/18 eröffnet werden soll, hat er international schon Interesse geweckt. Eine Delegation des vietnamesischen Bildungsministeriums erkundete Ende April 2017 vor Ort aktuelle Probleme und Tendenzen im Bildungsmanagement.

Im Zentrum standen Vorträge und Diskussionen zu „Lean Management und Hochschulautonomie“ (Prof. Dr. Christoph Rasche), „Qualitätsmanagement in akademischen Einrichtungen – dargestellt am Beispiel des ZeLB“ (Prof. Dr. Andreas Borowski), „Reformen im Hochschulwesen aus internationaler Perspektive – Prozess von Bologna“ (Prof. Dr. Bernd Meier) an der Universität Potsdam sowie Erkundungen zum Hasso Plattner Institut und der Siemens AG.

Schulbesuche am Einstein-Gymnasium in Potsdam und der Sekundarschule am Schillerpark in Dessau vertieften Einblicke und das Schulmanagement vor Ort. Vorträge und Diskussionen im Berliner Senat und dem Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen  an der Humboldt-Universität zu Berlin e.V. zu Bildungsreformen und Prozessen der Qualitätsentwicklung an allgemeinbildenden Schulen rundeten die Übersee-Studien ab.

Bernd Meier

Vietnamesische Delegation: Transport und Verkehr/Verkehrsforschung und Fahranfängervorbereitung

In Kooperation des Lehrstuhls mit dem Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung (IFK e. V.) an der Universität Potsdam konnte einer vietnamesischen Delegation unter Leitung des Vize-Ministers für Transport der Sozialistischen Republik Vietnam, Herrn Lê Đình Thọ, ein eindrucksvolles Programm gestaltet werden.

Ergänzend zu Gesprächen im Roten Rathaus zu Berlin, im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg erfolgten Fachexkursionen zum BER in Schönefeld sowie zu den Produktionsstätten von BMW in Berlin und von Mercedes in Ludwigsfelde. Ein Gespräch im brandenburgischen Landtag mit dem Fraktionsvorsitzenden der Grünen rundete das Programm ab.

Den Höhepunkt des Programms bildete eine Exkursion zum IFK e. V. in Kremmen. Neben wissenschaftlichen Vorträgen des Direktors, Prof. Dr. Dietmar Sturzbecher, und der Projektkoordinatorin für Verkehrsforschung, Dipl.-Psych. Bianca Bredow, konnten die Gäste aktuelle multimediale Lehr-Lernprogramme und Fahrsimulatoren des DEGENER Verlags testen. Darüber hinaus eröffnete ihnen die TÜV │DEKRA arge tp 21die Chance, an simulierten Fahrerlaubnisprüfungen teilzunehmen.

Bernd Meier

Startklar! Wirtschaft –Arbeit-Technik

Im Oldenbourg Schulbuchverlag erschienen.

Mit der Einführung des neuen Rahmenlehrplanes WAT zum Schuljahr 2017/18 liegt nun ein Schullehrbuch für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 – 10 vor, das Sie inhaltlich durch den WAT-Unterricht führen wird. 

Oberlinschüler an der Lehreinheit WAT zu Gast

 

Schon fast traditionell, hat die Lehreinheit am 18.1.2017 16 Schülerinnen und Schüler einer 10.Klasse der Oberlinschule in der Lehrküche empfangen. Vorbereitet wurde der Praxistag  ihres WAT-Unterrichtes durch vier Studierende im Rahmen ihres Projektstudiums. „Inklusion konkret“ am praktischen Beispiel zu erfahren, war das Anspruchsprofil der Ausrichtung des Projektthemas. In der Vorbereitung fand eine Hospitation innerhalb des WAT Unterrichtes statt. Mit dem aufgenommenen Wissen ausgerüstet, wurde der Praxistag inhaltlich vorbereitet. Eine kurze Hygieneeinweisung eröffnete den Tag, bevor es dann an die Zubereitung verschiedener Gerichte ging. Mit ganz viel Engagement, Fleiß und Sachkenntnis haben die Schülerinnen und Schüler sich präsentiert. Beim gemeinsamen Essen wurde die Veranstaltung von Schülerinnen und Schülern und begleitenden Betreuern gelobt. Für die Studierenden war es eine Erfahrung für ihren zukünftigen Schulalltag.

Dr. Ulf Holzendorf

Die silberne Gänsekeule

Es ist schon eine gute Tradition geworden: Am Freitag vor der Weihnachtspause laden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lehreinheit Wirtschaft-Arbeit-Technik die ehemaligen Angehörigen des Lehrkörpers zu einem gemeinsamen Weihnachtsessen ein. Es gibt Gänsekeule mit Rot- und/oder Grünkohl und Kartoffeln sowie Quarkspeise und Stolle zum Nachtisch. Dazu wird über Vergangenes und Zukünftiges geplaudert.

Die Organisation liegt in den Händen des Lehrgebietsverantwortlichen für die Haushälterische Bildung, Dr. Ulf Holzendorf. Er wird dabei natürlich durch die Angehörigen der Lehreinheit sowie des Fachschaftsrates unterstützt. Allen sei nochmals ganz herzlich gedankt. Ulf Holzendorf gebührt jedoch die silberne Gänsekeule, denn es war am 16.12.2016 das 25. gemeinsame Weihnachtsessen mit 23 Personen!

Bernd Meier

Wahl zum stellvertretenden Geschäftsführer der Stiftung der Freunde der „Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.“

Herr Dr. Benjamin Apelojg wurde als stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung der Freunde der „Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.“ gewählt (Apelojg in Bildmitte, rechts der Vorsitzende des Kuratoriums, Prof. Dr. Horst Klinkmann, links der Geschäftsführer, Dr. Peter Hübner). Die Stiftung beging am 13.12.2016 in einer Festveranstaltung ihren 20.Jahrestag. Sie wurde geschaffen, um die wissenschaftlichen Aktivitäten der Leibniz-Sozietät sowohl konzeptionell als auch finanziell zu fördern und die Gelehrtengesellschaft in öffentlichen und privaten Kreisen freundschaftlich zu unterstützen.

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. ist eine nach dem klassischen Prinzip der europäischen Akademien wirkende Vereinigung von hervorragenden Natur-, Geistes-, Sozial- und Technikwissenschaftlern. In ihren Traditionen geht sie auf die Sozietätsgründung von Gottfried Wilhelm Leibniz aus dem Jahre 1700 zurück. Sie baut auf eigenständigen Forschungen ihrer Mitglieder auf und bietet ihnen ein Forum des wissenschaftlichen Meinungsaustausches und der Publizität. Zu ihren Grundsätzen gehören politische Unabhängigkeit, weltanschauliche Pluralität, Interdisziplinarität und Internationalität. (Vgl. http://leibnizsozietaet.de )

Bernd Meier

Fächerkooperation oder Integration?

Die Tagung der Gesellschaft für Arbeit, Technik, Wirtschaft im Unterricht (GATWU) widmete sich auf ihrer diesjährigen Tagung zum Thema „Arbeitslehre-WAT-HTW-AWT – eine aktuelle Standortbestimmung des Schulfaches in der Bundesrepublik Deutschland“ unter anderem der Frage der Organisation des Fachunterrichts.

Bernd Meier - hier im Streitgespräch mit Frau Prof. em. Elke Hartmann von der Matin-Luther-Universität Halle - plädierte klar für ein Integrationsfach. Nach seiner Meinung entsprechen Integrationsfächer auch internationalen Entwicklungen im Bildungswesen (England: „Science“ bzw. „Citizenship“; Frankreich: „Histoire et géographie“, „Éducation civique, juridique et sociale“, „Sciences économiques et sociales“, „Physique et chimie“ “Sciences de la vie et de la terre“).

Integration im Fach WAT erfolgt nach Meiers Auffassung über die Integration der Gegenstandsbereiche einer arbeitsorientierten technisch-ökonomischen Bildung (Technik, Wirtschaft, Haushalt und Beruf unter dem Fokus von Arbeit), durch die Verschränkung von Theorie und Praxis sowie die Integration verschiedener Lernorte.

(In der Bildmitte der Moderator Prof. Dr. Liudger Dienel, Direktor des Instituts für Berufliche Bildung und Arbeitslehre der TU Berlin)

Dr. Ulf Holzendorf