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Grenzen überwinden - Potentiale nutzen


Deutsch-Russischer Studierendenaustausch als Schlüssel zur Karriere und Überwindung politischer Grenzen

Foto: H. Gebert


Russlandbezug der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Podium

  • Prof. Dr. Florian J. Schweigert: Er beobachtet, wie im Zuge des Genrationswechsels unter den Lehrenden die vielfältigen Erfahrungen und Kontakte verlorengehen. Deshalb setzt er sich ehrgeizig dafür ein, die nächsten Generationen an den deutsch-russischen Austausch heranzuführen.
  • Jekaterina Trefilova: Mithilfe der Erfahrungen aus ihrem Studiums in Heidelberg stieg sie zur Dolmetscherin auf höchster Stufe im russischen Außenministerium auf. Aktuell arbeitet sie an der russischen Botschaft in Berlin und befasst sich unter anderem mit Deutschlands Rolle in internationalen Missionen.
  • Dr. Evgeniya Sayko: Sie studierte in Tomsk und Berlin, wo sie zur Berichterstattung deutscher Medien über Russland promovierte. Aktuell ist sie unter anderem Vorstandsmitglied im Deutsch-Russischen-Forum e.V. Sie gründete zudem den Science Slam Russia, auf dem sich junge Wissenschaftler auch in Berlin regelmäßig austauschen. Ihr Tun und Schaffen wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem vom Auswärtigen Amt.
  • PD Dr. Jörn Knobloch: Im Zuge des Studierendenaustausches erlebte er den Übergang von der Präsidentschaft Jelzins zu der Putins hautnahe in Russland mit. Seitdem forscht er zu einer fundamentalen Kritik westlicher Theorien zu nichtwestlichen Ländern. Diese Kritische Sicht floss auch in das Konzept des Studiengangs „Interdisziplinäre Russlandstudien“ der UP ein.
  • Dr. Neum-Flux: Sie setzt sich seit ihrem Teilstudium in St. Petersburg ambitioniert für eine Stärkung der Partnerschaften der UP nach Russland ein. Die UP spiele eine wichtige Rolle, um zu einem differenzierteren Russlandbild mitbeizutragen. Dies gewinne insbesondere angesichts der zunehmend oberflächlichen und eher emotionalen statt sachlichen Berichterstattung - auch in deutschen Qualitätsmedien - über Russland an Bedeutung.