Thomas Gräff - Umweltbehörde

Thomas Gräff
Foto: Andreas Bauer
Thomas Gräff arbeitet als Statistiker beim Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau.

Steckbrief

  • Diplom Geoökologie, Abschlussjahr: 2005
  • Seit 2017 Statistiker beim Umweltbundesamt (UBA).

Das Interview wurde im Mai 2020 geführt.

Wo arbeitest du und was ist deine Aufgabe?

Ich bin Statistiker und Modellierer beim Umweltbundesamt im Fachbereich IV Chemikalienbewertung.

Wie bist du zu deinem Job gekommen?

Durch Stellenangebotsrecherche.

Welches sind die wichtigsten Fähigkeiten, die man für diese Arbeit mitbringen sollte?

Programmieren, mathematisches Grundverständnis, Prozesskenntnis biotischer und abiotischer Wirkmechanismen.

Kontakt

Thomas Gräff, Statistiker und Modellierer

Umweltbundesamt im Fachbereich IV Chemikalienbewertung

Habt ihr Fragen an Thomas Gräff? Dann könnt ihr ihn gerne kontaktieren: thomas.graeff@uba.de

Wie sieht eine typische Arbeitswoche bei dir aus? 

Sie sind grundverschieden und sehr abwechslungsreich. Es ist grundsätzlich eine Arbeit im Team und es geht von regulatorischer Bewertung bis hin zu wissenschaftlichen Tätigkeiten zur Entwicklung neuer Konzepte.

Was gefällt dir an deinem Beruf und was fordert dich am meisten heraus?

Das Zwischenspiel zwischen Anwendung und Wissenschaft. Das schnelle Umdenken, wenn verschiedene Fragestellungen in sehr kurzer Zeit bearbeitet werden müssen, aufgrund von rechtlichen Verpflichtungen in der Vollzugsarbeit.

Kontakt

Thomas Gräff, Statistiker und Modellierer

Umweltbundesamt im Fachbereich IV Chemikalienbewertung

Habt ihr Fragen an Thomas Gräff? Dann könnt ihr ihn gerne kontaktieren: thomas.graeff@uba.de

Wie viel von dem erlernten Wissen aus deinem Studium brauchst du in deinem Job?

Viel. Vernetztes Denken zwischen Abiotik und Biotik, Modellierung, Datenanalyse, Umweltplanung, Statistik und Informaitk.

Wie denkst du rückblickend über dein Geoökologiestudium an der Uni Potsdam?

Die Exkursionen waren großartig. Hydrologie und Chemie haben sehr viel Spaß gemacht und Flussauenökologie war ein Konzept, was mir sehr viel beigebracht hat, vor allem allumfassend den Landschaftsraum zu verstehen. Damals wirkte alles sehr überfrachtet, gerade im Grundstudium. Im Nachhinein war die Breite an Fächern aber doch sehr hilfreich, sogar die merkwürdige Tierbestimmung.

Hast du Tipps für unsere Studierenden für einen erfolgreichen Berufseinstieg?

Viele Praktika absolvieren, sowohl in der Forschung, als auch in der Privatwirtschaft und den Verwaltungen. Dies ermöglicht einen Querschnitt an Erfarhungen, wo es denn hingehen soll.

Viele Bewerbungen schreiben und den Mut nicht verlieren, auch wenn die Anforderungen nicht vollständig erfüllt sind. Es ist ein sehr gutes Training vor Ort im Gespräch zu sein, nur so bin ich an meine jetzige Stelle gekommen.