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Ringvorlesung

Unsere Ringvorlesung findet, in Abwechslung zum Projektseminar im Sommer, immer im Wintersemester statt. Die Ringvorlesung setzt sich aus wöchentlich thematisch wechselnden Referenten*innen mit eigenen Vorträgen zusammen. Alle Vorträge befassen sich im größeren Rahmen mit Nachhaltigkeit und innerhalb den Kerngebieten Ökologie, Soziales und Ökonomie. Durch eine erfolgreiche Teilnahme an der Klausur ist es möglich 3 benotete oder unbenotete Leistungspunkte zu erreichen. Die Möglichkeit der Benotung hängt vom Studiengang ab, in dem das Modul eingebracht wird.

Wintersemester 2019/2020:

1.)    Nadja Kath – Universität Potsdam - Einführung zur Ringvorlesung

2.)    apl. Prof. Dr. M.H. Trauth - Universität Potsdam - Klimawandel und Menschheitsentwicklung

3.)    Dr. Lars-A. Brischke - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg – Die zweite Hälfte der Energiewende in Deutschland - (wie) schaffen wir das?  

4.)    Dr. habil. Fritz A. Reusswig - Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung - 100% Masterplankommune Potsdam, Klimaneutral Leben

5.)    Extinction Rebellion Potsdam - Fakten über die Klimakrise und die ökologische Krise und Was macht XR? Unsere Forderungen, Prinzipien und Aktionsformen

6.)    Peter Schmidt – Universität Potsdam - Umweltökonomie und Nachhaltigkeit, die zentrale Rolle des Verständnisses von Wirtschaft

7.)    Nicole van Maanen und Emily Theokritoff – Humboldt Universität Berlin - Adaption to change - how far we can go?

8.)    Prof. Dr. Nina Langen – TU Berlin - Lebensmittelverschwendung

9.)   Dr. Nicole Stroncik - Argumente der Klimaskeptiker, Klimawandel aus der Sicht der Geologie

10.) Prof. Dr. Benjamin Nölting – Hochschule für eine nachhaltige Entwicklung Eberswalde - Nachhaltigkeitstransfer in der Lehre, Hochschulkooperationen

11.) Prof. Dr. Birgit Schneider – Universität Potsdam - Kommunikation von Nachhaltigkeit in den Medien

12.) Dr. Jennifer Schulz – Universität Potsdam - Urbane Waldgärten als neue, langfristige Form des urbanen Gärtners  

13.) Prof. Dr. Reinhold Leinfelder – FU Berlin - Von der Umwelt zur Unswelt - Das Potenzial des Anthropozän-Konzepts nachhaltige Entwicklung

14.) PD Dr. Achim Brunnengräber – FU Berlin - Klimaschutz und Elektromobilität

WiSe 2018/19:

1.)    Herr Dr. Joachim H. Spangenberg – SERI – Nachhaltigkeit, die Weltrettungsformel?

Wir befinden uns im Anthropozän. Die Welt befindet sich in einer wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und institutionellen Krise. Mit diesem Vortrag erklärte uns Dr. Spangenberg die Grundzüge der Idee zur Nachhaltigkeit und wie dieser Begriff historisch geprägt wurde. Ebenso brachte er uns die Ursachen der Umweltzerstörung, grundlegende Konzepte des nachhaltigen Denkens und Lösungsvorschläge näher. Somit war dieser Vortrag ein gelungener Auftakt für unsere Veranstaltung, um ein Verständnis und Überblick über das komplexe Thema „Nachhaltigkeit“ zu erlangen.

2.)    Herr Dr. Rainald Borck – Universität Potsdam – Umweltökonomie

Ein allgemeines Problem ist heutzutage, dass es für eine saubere Umwelt kein Preissignal gibt, welches zum bewussteren Umgang führen würde. Auch in diesem Jahr unterstützte uns wieder. Dr. Borck mit seinem Vortrag zur Umweltökonomie. Den Studenten*innen wurde ein sehr guter Überblick rund um das Thema geben sowie ein kleiner Crash-Kurs in VWL im Voraus. In dem Vortrag wurden gut die Konflikte, welche bei der Schadensbewertung von Umweltschäden entstehen, und deren Einbezug in Produktionskosten und Kosten für den Verbraucher dargestellt. Ebenso wurden Lösungsvorschläge konstruktiv von allen Seiten betrachtet.

3.)    Frau Ursula Klingmüller – Fachhochschule Potsdam – bedingungsloses Grundeinkommen

Jeder Mensch sollte eine Grundlage haben, um sich entfalten zu können (vgl. Erich Fromm). Die Fürsorge macht den menschlichen Wert aus, nicht seine Arbeit (vgl. Juli Zeh). Warum sollte das bedingungslose Grundeinkommen diskutiert werden? Frau Klingmüller unterstützt uns ebenfalls schon ein zweites Mal mit ihrem Vortrag zum bedingungslosen Grundeinkommen, eine nachhaltige Grundlage für ein nachhaltige Wirtschaft. Sie stellte kritisch drei wesentliche humanistisch orientierte oder neoliberale Modelle zur Umsetzung des BGE vor und setzte sie in den Kontext der Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt.

4.)    Herr Dr. Peter Schmidt – Universität Potsdam – Umweltökonomie und Nachhaltigkeit, die zentrale Rolle des Verständnisses von Wirtschaft

Containern, die krumme Gurke kaufen statt der geraden, oder eher die Milch kaufen, welche näher am MHD ist, statt einer anderen, ist alles vertane Liebesmüh. Mit solch gewohnt provokanten Worten startete Dr. Peter Schmidt seinen Vortrag. Er legte uns ein ganz anderes Bild der Wirtschaft und des Konsums nahe und machte deutlich, dass nicht nur der Konsument Schuld an der Zerstörung der Umwelt hat, sondern vielmehr unser heutiges Produktionssystem. Die Wirtschaft wird schon lange nicht mehr von Angebot und Nachfrage bestimmt. Die Verschwendung ist bereits in der Produktion systematisch angelegt und der maximale Gewinn ist das Ziel. Es müsste somit eine Produktion nach Vernunft und Nachhaltigkeit statt nach Gewinn eingeführt werden.

5.)    Herr Dr. Manuel Rivera - IASS Potsdam – Von Radwegen und Tiefseemineralien – Nachhaltigkeit „glokal“ erzählen

Zurzeit leitet Dr. Rivera das Projekt „Narrative und Bilder der Nachhaltigkeit“ mit einem Fokus auf wissenschaftliche und politische Nachhaltigkeitsdiskurse. In diesem Jahr durften wir ihn bereits zum zweiten Mal als Referenten in unserer Vortragsreihe begrüßen. Er verdeutlichte verstärkt eine neue Denkweise im Diskussionsfeld der Nachhaltigkeit, dass nicht nur die Information und Bericht über Umweltschäden und sozialen Missstand etc. ausreichend sind, um zu polarisieren. Vielmehr ist es die Geschichte drum herum und die Art und Weise, wie sie erzählt wird. Erst durch eine richtige Erzählweise kann die Aufmerksamkeit wirksam auf Probleme und vor allem deren Lösungen gelenkt werden.

6.)    Frau Marie-Luise Glahr - Bürgerstiftung Potsdam - Projekt PotsPresso: Mehrweg statt mehr Müll

Die Bürgerstiftung ist eine Plattform für Engagement. Sie hilft Dir bei der Umsetzung und nimmt vor allem Verwaltungsarbeit ab. Sie kann Spenden verwalten, Spendenbescheinigungen ausstellen und die Projekte bewerben. Unter ihrem Dach können vielfältigste Projekte realisiert werden. Der Stiftungszweck umfasst fast alles, was gemeinnützig ist: Projekte für Kinder, Jugendliche, ältere Menschen, Integration, Kunst, Natur, Energiesparen. Frau Glahr stellte PotsPresso als eins dieser Projekte im Rahmen unserer Ringvorlesung vor und verdeutlichte: Mehrwegbecher ist nicht gleich Mehrwegbecher! Es handelt sich um ein Projekt zur Etablierung eines Pfandsystem an Mehrzweck Bechern in Potsdam und damit zur Verringerung des Mülls, welcher Tag für Tag anfällt. Es ist ein funktionierendes System gegen die Plastikflut, die unsere Umwelt verschmutzt und gefährdet.

7.)    Cradle to Cradle e.V. Berlin

2012 wurde der gemeinnützige Verein Cradle to Cradle e.V. gegründet, um die Cradle to Cradle Denkschule in die Mitte der Gesellschaft zu bringen. Warum? Weil die enormen Herausforderungen von heute und morgen nur mit einem kulturellen und gesellschaftlichen Wandel gelöst werden können. Kern dieses umfassenden Wandels ist ein anderes Menschenbild, bei dem wir uns als Nützlinge auf der Erde sehen. Im Rahmen der Vorlesung stellte sich das Cradle to Cradle Team aus Berlin vor und brachte mittels einer anschaulichen Präsentation und Denkaufgaben das Konzept und die Grundgedanken einer Kreislaufwirtschaft näher, mit allen Möglichkeiten und Problemen.

Link für genauere Informationen: c2c-ev.de

8.)    Carolin Schönborn - Maßvoll- einfach unverpackt, der erste verpackungsfreie Lebensmittelladen in Potsdam

Im Rahmen der Ringvorlesung stellte Frau Schönborn ihren Laden Maßvoll- einfach unverpackt vor und brachte uns die Problematik rund um die Plastiküberflutung näher, mit allen Ursachen und Folgen. Im Geschäft “maßVoll” in der Zeppelinstraße 1 gibt seit dem 9. Juni 2018 für euch die Möglichkeit, eure Einkäufe bedarfsgerecht und ohne zusätzliches Verpackungsmaterial zu gestalten. Die ersten Monate seit der Eröffnung haben gezeigt, dass die Potsdamer dafür bereit sind, etwas für sich und unsere Umwelt zu tun. Also bringt bitte (weiter) eure Dosen, Tupperware, Gläser, Tüten, Säcke, Beutel oder was auch immer mit und füllt euch eure Lebensmittel selbst ab.

www.facebook.com/Ma%C3%9FVoll-einkaufen-unverpackt-1060164730789948/

 9.)   Frau Prof. Ursula Gaedke - Universität Potsdam - Regulation ökologischer Prozesse

Prof.  Gaedke brachte uns einzelne grundlegende Inhalte der Ökologie näher und die Regulation ökologischer Prozesse und wie diese ein mögliches Vorbild für unsere Population und Wirtschaftsform sein könnte.

10. )   Herr Dr. Jörn Knobloch - Universität Potsdam- Nachhaltigkeit und eine legitime Zukunft

Dr. Knobloch erläuterte uns eindrucksvoll und verständlich, dass die Nachhaltigkeit auch ein Konzept der politischen Theorien ist. Der Gedanke nach Nachhaltigkeit ist heutzutage alltäglich, zielt auf Veränderungen und trägt seine Wurzel in der Sorge um die eigene Zukunft. Das Konzept behandelt den Versuch die Probleme in der Zukunft zu vermindern und in der Gegenwart kontrollieren zu wollen. Die Gegenwart selbst wird dabei nicht hinterfragt, sondern die künftige Gesellschaft soll die Lösung der Probleme der Gegenwart darstellen.

11.)   Herr Prof. Pierre Ibisch - Hochschule Eberswalde für nachhaltige Entwicklung - Naturschutz aus wissenschaftlicher Sicht - Forst oder Wald?

Professor Ibisch informierte uns mittels seines Vortrages über den kritischen Zustand der Waldökosysteme, indem er die beiden Fragen „Forst oder Wald?“ und „Holz oder Ökosystem?“  näher betrachtete. Er verdeutlichte anschaulich, dass Wald, ein dreidimensionaler Raum, welcher seine eigenen Standortbedingungen produziert, kaum bis gar nicht mehr in Deutschland existiert. In Deutschland dominiert der Forst. Eine nachhaltige Forstwirtschaft muss auf ein Waldmanagement zielen, welches garantiert, dass über alle Generationen hinweg noch Wald vorhanden ist.

 

WiSe 2017/18:

Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer Ringvorlesung. Auch in diesem Semester wird es interessante Vorträge aus verschiedenen Bereichen der Nachhaltigkeit geben. Die Vorlesung gibt dabei denen einen Überblick, die gerade erst anfangen, sich mit der Thematik zu beschäftigen, bietet aber auch spannende Einblicke in konkretere Themen für diejenigen, die sich schon in der Nachhaltigkeit auskennen.

  • Diskussion über praktische Nachhaltigkeit. Nadja Kath von der Uni Potsdam.
  • Regulierung ökologischer Systeme. Prof. Dr. Ursula Gaedke von der Uni Potsdam.
  • Planspiel Global Compact. AG Balderjahn der Uni Potsdam.
  • Genossenschaften. Hans-Günther Petersen.
  • Umweltökonomie. Prof. Borck von der Uni Potsdam.
  • Bedingungsloses Grundeinkommen – Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt ?! Ursula Klingmüller.
  • Anthropogene Stoffeinträge in die Umwelt. Prof. Oswald von der Uni Potsdam.
  • Diskussion über Begriffe der ökon. Nachhaltigkeit. Dr. Peter Schmidt von der Uni Potsdam.
  • Nachhaltige Ernährung. Mario Sitte vom BUND Brandenburg.
  • Erfindungen, Grenzen, Gerechtigkeit. Von den Schwierigkeiten, Nachhaltige Entwicklung zu ‚erzählen‘. Dr. Manuel Rivera vom IASS.

 

SoSe 2015:

Wieder war Ringvorlesungszeit und die Auftaktveranstaltung lief sogar unter dem Motto "Hochschultage".

  • Green and inclusive economy. Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher von der Uni Ulm.
  • Ist Nachhaltigkeit hinreichend? Ein Plädoyer für den Eigenwert der Natur. Dr. Dr. Martin Gorke von der Uni Greifswald.
  • Cradle to Cradle. Cradle to Cradle e.V.
  • Anthropogene Stoffeinträge in die Umwelt. Prof. Dr. Sascha Oswald von der Uni Potsdam.
  • Ökologie und Nachhaltigkeit weiter denken – Krise, Kollaps und Emerging Future. Ulrich Grober von der deutschen Umweltstiftung.
  • Regulierung ökologischer Systeme – ein mögliches Vorbild für unsere Wirtschaftsform. Prof. Dr. Ursula Gaedke von der Uni Potsdam.
  • Urban Gardening. Dr. Christa Müller von anstiftung.
  • Die ökologischen und sozialen Auswirkungen des Braunkohleabbaus am Beispiel der Lausitz. Felix Hermann.
  • Mit Barbie auf Safari? Postkoloniale Perspektiven auf Nachhaltige Entwicklung. Glokal e.V.
  • Bürgerbeteiligung in der Wissenschaft. Mario Parade.
  • Nachhaltigkeit und Demokratie – Wie passt das zusammen? Denkzentrum|Demokratie
  • Mir die Frischluft – Dir den Dreck: Globale Nachhaltigkeit als Januskopf. apl. Prof. Dr. habil. Oswald Blumenstein.

WiSe 2013/14:

Studium oecologicum fand erstmals als interdisziplinäre Ringvorlesung mit abschließendem Blockseminar an der Universität Potsdam statt und richtete sich an Studierende aller Fachrichtungen. Das waren unsere Themen und Vortragenden:

  • Mir die Frischluft – dir den Dreck! Globale Nachhaltigkeit als Januskopf. Prof. Dr. Oswald Blumstein lehrt seit 2002 an der Uni Potsdam am Institut für Geoökologie. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört unter anderem die Entwicklung nachhaltiger Problemlösungen für die Sanierung und Renaturierung von Geosystemen unter verschiedenen physisch-geographischen Randbedingungen.
  • Historisch-philosophische Sicht auf Wirtschaftssysteme. Prof. Dr. phil. Andreas Stefan Büttner ist seit 2006 als Privatdozent und seit 2012 als Professor an der Universität Potsdam tätig. Außerdem ist er Dozent bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Im Rahmen seines Projekts denkInform widmet er sich unter anderem Fragen nach der Übernahme ökologischer Verantwortung oder nach Rechten von Tieren.
  • Wachstum in der Ökologie. Prof. Dr. Ursula Gaedke ist Leiterin der Arbeitsgruppe Ökologie/Ökosystemmodellierung und lehrt an der Universität Potsdam. Sie promovierte im Bereich der Theoretischen Ökologie. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist die Anpassungsfähigkeit ökologischer Systeme auf verschiedenen hierarchischen Ebenen und deren Auswirkung auf ihre Reaktion auf externe Störungen.
  • Postkoloniale Perspektiven auf Entwicklungszusammenarbeit und Nachhaltigkeit. glokal e.V. ist ein Berliner Verein für machtkritische Bildungsarbeit, der seit 2006 in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig ist. Ein elementarer Bestandteil ihrer Seminare und Bildungsveranstaltungen sind Nord-Süd-Beziehungen, die in ihren Augen bis heute vor allem von ihren kolonialen Wurzeln und den darauf basierenden asymmetrischen und rassistischen Machtbeziehungen geprägt sind. Es geht ihnen darum, zur Kritik der eigenen Position in Deutschland und im globalen Kontext anzuregen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
  • Gendergerechtigkeit. Daniela Gottschlich leitet die Nachwuchsgruppe „PoNa – Politiken der Naturgestaltung. Ländliche Entwicklung und Agro-Gentechnik zwischen Kritik und Vision“ an der Leuphana Universität Lüneburg. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin für internationale Politik am Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück. Zu ihren Forschungs- und Arbeitsschwerpunkten gehören Theorien Internationaler Politik, nachhaltige Entwicklung, feministische Theorien. In ihrer Promotion hat sie Gerechtigkeits-, Politik- und Ökonomieverständnisse im Nachhaltigkeitsdiskurs analysiert. Im Rahmen der sozial-ökologischen Forschung beschäftigt sie sich mit Agro-Gentechnik im politischen Mehrebenensystem und untersucht in ihrer Habilitation, inwiefern Politiken nachhaltiger Naturgestaltung einen Beitrag zur Demokratisierung der Demokratie liefern können. Sie hat in zahlreichen lokalen, nationalen und transnationalen Nachhaltigkeits-Projekten gearbeitet.
  • Einführung in die Nachhaltigkeit – Geschichte, Begriff, Konzepte; Verhältnis von Nachhaltigkeit und Ökologie. Ulrich Grober studierte Germanistik und Anglistik an den Universitäten in Frankfurt am Main und in Bochum. Er arbeitet als freier Journalist und Publizist, schreibt Bücher, Essays und arbeitet für Zeitungen (u. a. Die Zeit). Er macht Reportagen, Radiosendungen und Dokumentationen. Bevorzugte Themen sind Kulturgeschichte und Zukunftsvisionen, Naturerfahrung und Nachhaltigkeit, Ökotourismus und Kunst des Wanderns. Ulrich Grober gilt als Experte für Nachhaltigkeit. 2012 wurde sein Werk über die Nachhaltigkeit “Die Entdeckung der Nachhaltigkeit. Kulturgeschichte eines Begriffs.” ins Englische übersetzt.
  • Nachhaltigkeit im Innovationsmanagment. Prof. Dr. Katharina Hölzle ist seit dem 1. Mai 2011 Lehrstuhlinhaberin des Lehrstuhls für Innovationsmanagement und Entrepreneurship. Zuvor hatte sie eine Stiftungs-Juniorprofessur der Deutschen Telekom Laboratorien an der Technischen Universität Berlin inne. Sie lehrt die Fächer Entrepreneurship, Innovations- und Technologiemanagement im Bachelor- und Masterbereich. Gleichzeitig ist sie Dozentin an der Hasso-Plattner School of Design Thinking, am Hasso-Plattner-Institut und an der Technischen Universität Berlin. Ihre Forschungsgebiete sind Innovationsbarrieren, individuelles Innovationsverhalten, Kundenintegration in den Innovationsprozess, Open Innovation und Strategic Foresight. Sie berät Unternehmen in Fragen des strategischen Technologie- und Innovationsmanagements.
  • Zum Zusammenhang zwischen sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit. Dr. Brigitta Ketz arbeitet seit 1993 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich der Sozialpsychologie an der Universität Potsdam und gehört zur Auswahlkommission der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
  • Postwachstumsökonomie. Dr. Tadzio Müller ist Politologe, Globalisierungskritiker und Post-Doktorand beim Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Er war 2009 bei den Klimaschutzprotesten in Kopenhagen Sprecher des Netzwerk Climate Justice Action (CJA). Auch die Castor-Proteste 2010 im Wendland hat er maßgeblich mitorganisiert. (Quelle: www.taz.de)
  • Ökologisches Grundeinkommen. Dipl.-Ing; Dr.rer. pol Ulrich Schachtschneider ist Energieberater, freier Sozialwissenschaftler und Autor (Attac, Institut Solidarische Moderne, Gesprächskreis Nachhaltigkeit der RLS Berlin).
  • Klimawandel. Prof. Dr. Stefan Rahmstorf ist ein deutscher Ozeanograph und Klimaforscher. Er gehört zu den Leitautoren des 2007 veröffentlichten Vierten Sachstandsberichtes des Weltklimarates (IPCC). Stefan Rahmstorf studierte Physik in Konstanz und Ulm sowie physikalische Ozeanographie an der University of Wales, Bangor. Im Jahr 2000 übernahm er die Professur für das Fach Physik der Ozeane an der Universität Potsdam, wo er Vorlesungen zu den Themenfeldern Paläoklimatologie und Ozeanzirkulation hält. Außerdem bietet er Online-Videovorlesungen im Rahmen der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit im E-Learning-Programm der Universität Bremen an.
  • Biodiversität. Dr. Katrin Vohland ist Expertin des Leibniz Verbundes Biodiversität.  Seit 2009 forscht sie am Museum für Naturkunde Berlin – Leibniz-Institut für Evolutions- und Diversitätsforschung – u. a. zu den Themen Biodiversität und Klimawandel sowie zur Wissenschaftskommunikation. Ihr Aufgabengebiet umfasst vor allem auch Maßnahmen zur Vernetzung der deutschen Biodiversitätsforschung.