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Projektseminare

Unser Projektseminar findet, in Abwechslung zur Ringvorlesung im Winter, immer im Sommersemester statt. Teilnehmende Studierende befassen sich eingehender mit der Gestaltung einer eigenen Projektidee, rund um das Thema Nachhaltigkeit und mit deren Umsetzung über das Semester hinweg. Das Seminar wird mit einer Präsentation, oder Bericht, wo alle Entwicklungen und Ergebnisse des Projektes vorgestellt werden. Bei erfolgreicher Belegung des Moduls können 3 Leistungspunkte benotet oder unbenotet erreicht werden. Die Möglichkeit der Benotung hängt vom Studiengang ab, in dem die Veranstaltung eingebracht wird.

SoSe 2019:

Im Sommersemester 2019 wurde wieder ein Projektseminar in der Maulbeerallee durchgeführt. Die Studierenden entschieden sich für zwei Projekte. Eine Gruppe aus drei Studierenden entschied sich für das Projekt „Bunte Wiese“. Das Zielt bestand darin, eine Bestandsaufnahme aller Arten für die vier „Bunten Wiesen“ der Uni Potsdam zu erstellen. Die zweite Gruppe, aus insgesamt 5 Studierenden, entschied sich für das Projekt „Umfrage zur Nachhaltigkeit“ und gestalteten im Rahmen des Semesters eine eigene Umfrage zur Nachhaltigkeit an der Universität. Die Zielgruppe stellten alle Studierende und Mitarbeitende der Universität Potsdam dar. Ein Schwerpunkt sollte dabei auf den Kontext zu der „Fridays for Future“  Bewegung gelegt werden. Am Ende des Semesters erfolgte der Abschluss durch eine Präsentation der einzelnen Projekte, wo die Studierenden ihr Projekt von der Planung über die Umsetzung bis zur Auswertung darstellten und reflektierten.

SoSe 2018:

In diesem Semester haben sich unsere Studierenden für das Projekt "GreenerEducation"  von Julia Posadowska (juliaposadowska@gmail.com) entschieden. In diesem Projekt haben unsere Studierenden eine Unterrichtseinheiten für Schüler_innen entworfen, um Umweltbildung & Nachhaltigkeit mehr in die Schulen zu bringen. Die Schüler_innen erwartet dabei zuerst eine Unterreichtseinheit zu Kleidung und deren Produktionswegen und anschließend klassenübergreifend ein Flohmarkt, auf dem die Beziehung zwischen Kleidung und Nachhaltigkeit deutlich wird und nebenbei coole neue Dinge aus alten Klamotten upgecycelt werden.

SoSe 2017:

Dieses Mal haben wir das Projektseminar in Kooperation mit den Wirtschaftswerkstätten zum Thema Upcycling durchgeführt. Die Wirtschaftswerkstätten hatten einen Wettbewerb ausgerufen, bei dem sich unsere Studierenden mit zwei Gruppen beteiligt haben. Sie haben alte Fahrradteile gesammelt, Ketten gereinigt, Felgen geputzt und schließlich einen Kronleuchter sowie einen Garderobenständer hergestellt. Auch wenn die Studierenden lieber Zeit ins Basteln gesteckt haben und so aufgrund von fehlendem Marketing der Preis an andere Gruppen ging, fanden beide Projekte viel Anklang und sogar einen Interessenten aus der Wirtschaft, der als Jurymitglied dort war.

Dabei haben wir gelernt, wie viel Spaß Upcycling machen kann und aus welchem "Müll" wir noch neue Dinge herstellen können.

WiSe 2015/16:

In unserem 2. Projektseminar beschlossen die Studierenden, sich nicht aufzutrennen, sondern zwei Themen nacheinander zu erarbeiten. Anfangs wurde der Projektantrag für das SoSe 2016 geschrieben und das neu erfundene "Ringseminar" geplant. Dabei bekamen alle einen Einblick in die Organisation und hatten zugleich Gelegenheit, eigene Ideen einzubringen. Anschließend wurde eine Umfrage zum Thema Nachhaltigkeit an der Uni Potsdam durchgeführt. Begleitend gab es einen Workshop über nachhaltigen, regionalen Konsum im November. Dort wurden Konzepte wie Sharing Economy vorgestellt, aber auch Folgen des Konsums wie Abfall behandelt. Am zweiten Tag des Workshops ging es in die Praxis: ein Regio- sowie ein Bioladen aus Potsdam stellten ihr Konzept vor und diskutierten neue nachhaltige Ideen mit den Studierenden.

Dabei haben wir gelernt, dass Nachhaltigkeit in der Theorie viel einfacher als in der Praxis ist und noch viele Hürden da sind, ehe wir alle nachhaltig leben, auch wenn wir schon viel wissen.

WiSe 2014/15:

In unserem 1. Projektseminar fanden sich zwei Gruppen. Eine beschäftigte sich mit Lebensmittelverschwendung und erarbeitete sich das Hintergrundwissen. Die praktische Umsetzung, die Aufstellung eines fairteilers im Golmer Lesecafe, war zeitlich nicht machbar und fand nach Ende des Semesters im Frühjahr 2015 statt. Die andere Gruppe beschäftigte sich mit dem Verbrauch von Plastikgeschirr in der Mensa. Nachdem die Abschaffung des Plastikgeschirrs außer Reichweite eines Projektes von einem Semester war, informierten sich die Studierenden über den Hintergrund und fanden heraus, dass bei einmaliger Nutzung Plastikbecher in einer Großküche sogar etwas nachhaltiger sind als Porzellanbecher, da das Plastik im Gegensatz zum Abwaschen der Porzellanbecher nicht mehr ins Gewicht fällt.

Insgesamt haben wir gelernt, mehr auf Lebensmittel zu achten, sie wertzuschätzen und diese zB vor einem Urlaub zu verschenken. Außerdem ist klar geworden, dass bei mehrmaligem Gebrauch Porzellantassen oder auch mehrfach nutzbare Togo-Becher nachhaltiger als Wegwerf-Plastikbecher sind.