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Interreligiöser Gedankenaustausch – Vertreter der School of Jewish Theology und des Kanonistischen Instituts der Universität Potsdam bei Tagung in Rom

Prof. Homolka bei der Papstaudienz. Foto: L’Osservatore Romano.

Dozenten und Studierende der School of Jewish Theology und des Kanonistischen Instituts der Universität Potsdam haben an einer Tagung in Rom teilgenommen, die die dortige Päpstliche Universität Gregoriana gemeinsam mit dem Päpstlichen Rat des Heiligen Stuhls für den interreligiösen Dialog veranstaltete. Anlass des Treffens war der 50. Jahrestag der Konzilserklärung NOSTRA AETATE über die Beziehungen der Katholischen Kirche zu den nichtchristlichen Religionen.

Unter Leitung von Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka, Lehrstuhlinhaber für Jüdische Religionsphilosophie der Moderne mit dem Schwerpunkt interreligiöse Beziehungen, und der fachkundigen Führung von Dr. Stefan Gatzhammer vom Kanonistischen Institut beteiligten sich 14 Potsdamer an der Begegnung. Themen waren Religion und Gewalt, Religionsfreiheit, Einsatz für den Frieden und Erziehungsfragen bei der Wertevermittlung. Für die meisten Teilnehmer der Gruppe stellte die Reise die erste Möglichkeit dar, Rom und den Vatikan kennenzulernen. Als besonders eindrucksvoll erwies sich unter anderem ein Besuch beim Römischen Institut der Görres-Gesellschaft am Campo Santo Teutonico.
Höhepunkte der Reise waren eine Audienz des Heiligen Vaters, Papst Franziskus I, sowie eine Einladung der deutschen Botschafterin am Hl. Stuhl, Abraham-Geiger-Preisträgerin Annette Schavan. Diese empfing die Potsdamer Gäste in ihrer Residenz. Als Bundesbildungsministerin hatte sie die Gründung der School of Jewish Theology der Uni wesentlich befördert. Nun freute sie sich, Studierende und Lehrende persönlich kennenzulernen. Ein konkretes Ergebnis der Tagung ist die geplante engere Zusammenarbeit mit dem Cardinal Bea Centre for Judaic Studies der Gregoriana.

Text: Petra Görlich
Online gestellt: Matthias Zimmermann
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktionuni-potsdamde