„Seit vielen Jahren setze ich mich nachdrücklich für eine moderne, faire und wirkungsorientierte Forschungsbewertung ein“, sagt Prof. Günther. „Um Forschenden die Möglichkeit zu geben, ihr volles Potenzial zu entfalten und geeignete Maßnahmen zur Bewertung ihrer Wirkung zu finden, sind strukturelle Veränderungsprozesse nötig, die Exzellenz, Offenheit und Vielfalt in Forschung und Lehre fördern. Ob es um Open-Science-Richtlinien, Einstellungsverfahren oder die Umsetzung von Diversitätskriterien geht – die engagierte wissenschaftliche und administrative Gemeinschaft der Universität Potsdam trägt wesentlich zur Verwirklichung dieser Prozesse bei. In den kommenden Jahren möchte ich im CoARA-Steering Board dazu beitragen, sie auch auf anderen Ebenen voranzubringen.“
CoARA wurde im Dezember 2022 gegründet mit dem Ziel, einen Kulturwandel in der Forschungsbewertung zu erreichen. Das bereits im Juli 2022 veröffentlichte „Agreement on Reforming Research Assessment“ haben bisher 923 Einrichtungen und Organisationen unterzeichnet.
Auch die Universität Potsdam unterstützt die Prinzipien von CoARA, um eine moderne, verantwortungsvolle Forschungskultur zu fördern. Zur Umsetzung der CoARA-Prinzipien wurde eine universitätsweite, interdisziplinäre Arbeitsgruppe unter Leitung von Prof. Ralph Gräf von der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät eingerichtet. Sie analysiert bestehende Verfahren und erarbeitet Empfehlungen für eine zukunftsorientierte Forschungsevaluation.
Foto: Prof. Dr. Oliver Günther, Ph.D., Präsident der Universität Potsdam. Foto: Ernst Kaczynski
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Dr. Silke Engel, Pressesprecherin der Universität Potsdam
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