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I

Ideenmanagement

Ideenmanagement ist die von Mitarbeitern bevorzugte Bezeichnung für Beschwerdemanagement, da sie sich hierbei weniger angegriffen fühlen. Der Nachteil dieser Bezeichnung liegt möglicherweise darin, dass sie den Bürger weniger anspricht. Dieser Konflikt wird häufig durch die Koppelung "Ideen- und Beschwerdemanagement" gelöst. Dies klingt umständlich.

Immobilienwirtschaft, Gebäudemanagement

Indikatoren, Kennzahlen

Inputorientierte Budgetierung, Budgetierung

Inputorientierung / Outputorientierung

Das traditionelle System der Verwaltungsführung ist durch Inputorientierung gekennzeichnet. Paradebeispiel ist der Haushalt: In großer Detaillierung und vor allem verbindlich wird festgelegt, wie viel Geld die Verwaltung ausgeben darf (Input). Dagegen werden die konkret zu erbringenden Leistungen/Produkte (Output), die damit beabsichtigten Wirkungen (Impact oder Outcome) und die letztlich verfolgten Ziele nur vereinzelt, unsystematisch oder vage (z. B. in Form eines Budgets für die "Stadtbücherei") festgelegt. Unter den Begriffen Outputorientierung und Produktorientierung werden die Ansätze zur Überwindung dieses Mangels diskutiert. Danach soll mit der Zurverfügungstellung von Ressourcen (Input) auch möglichst genau festgelegt werden, welche Leitungen bzw. Produkte (Output), in welcher Zahl, mit welcher Qualität und zu welchen Kosten dafür erbracht werden sollen. Je mehr dies gelingt, umso unbedenklicher kann bei der Inputsteuerung von der traditionellen zentralen haushaltsstellenscharfen Steuerung auf eine ergebnisorientierte Vorgabe von Finanzzielen, d. h. auf Budgetierung umgestellt werden. Outputorientierung bedeutet also keine Abkehr von der Steuerung der Inputs, sondern meint die Verknüpfung von Ressourcen- mit Produktvorgaben. Zentrales Instrument einer integrierten Ressourcen- und Produktplanung ist der Produkthaushalt. Outputorientierung bedeutet hier die Überwindung der rein inputorientierten Budgetierung durch die Aufnahme der Produkte in den Haushalt (produktorientierte Budgetierung).

Interkommunaler Leistungsvergleich, Leistungsvergleich

Interne Dienstleister

Interne Dienstleister sind Organisationseinheiten, die Vorleistungen für andere Dienststellen der Verwaltung erbringen. Sie bringen Spezialwissen ein, nutzen die Vorteile einer optimalen Betriebsgröße und erlauben es den Facheinheiten, sich auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren (Leistungstiefe). Sie arbeiten auf der Basis von Dauer- oder Einzelaufträgen. Ihre Leistungen sind von den Auftraggebern zu bezahlen, wenn dies unter finanzwirtschaftlichen oder unter Steuerungsaspekten sinnvoll erscheint. Grundlage der Verrechnung (interne Leistungsverrechnung) sind vorkalkulierte Verrechnungspreise. Diese sollen voll kostendeckend und wettbewerbsfähig mit den Preisen privater Anbieter sein. Die Einrichtung Interner Dienstleister schließt nicht aus, dauernd oder auf Zeit durch Führungsvorgabe sog. Kontrahierungszwang vorzusehen. Diese Entscheidung muss wohlbegründet sein. Wenn sich die Wirtschaft zunehmend so genannter Shared-Service-Center bedient, so meint sie damit Interne Dienstleister.

Interne Leistungsverrechnung, Leistungsverrechnung

Inventar / Inventur

Das Inventar ist ein unabhängig von der Buchführung zu erstellendes vollständiges, art-, mengen- und wertmäßiges Verzeichnis aller Vermögensgegenstände und Schulden. Die Ermittlung erfolgt i. d. R. im Rahmen einer Inventur durch körperliche Bestandsaufnahme. Das Inventar ist Grundlage der Eröffnungsbilanz und der jährlichen Schlussbilanzen. Mit dem neuen Haushalts- und Rechnungswesen werden Inventar und Inventur auch für die Kommunen Pflicht. Da das Inventar alle Vermögensgegenstände auch wertmäßig erfasst, geht es über die bisher vorgeschriebenen Bestandsverzeichnisse hinaus. Neben Kontrollzwecken hat die Inventur insbesondere die Aufgabe, den Verbrauch von Vermögensgegenständen, speziell von Warenvorräten festzustellen.