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Das Zitat in Römischer Prosa

Habilitationsprojekt von Dr. Ute Tischer (gefördert durch die DFG ("Eigene Stelle"))

Kontakt: ute.tischertu-dresdende

1. Corpus und Untersuchungsgegenstand

Thema des Projektes sind Theorie und Praxis des Zitierens in römischen Prosatexten. Es beschäftigt sich mit der Frage, wie sich antikes römisches Zitieren so beschreiben lassen könnte, dass man die universalen Züge dieser uns ganz vertrauten literarischen Praxis ebenso erfasst wie ihre kulturell bedingten Eigenarten. Dazu gehören unter anderem Arten, Formen und Gattungsspezifik des antiken Zitierens, das Verhältnis antiker Autoren zu vorhandenen Texten und ihren Umgang damit, die Techniken des Zitierens und der Status der verschiedenen Quellen. Die Grundlage der Untersuchung bildet ein Corpus aus fünf Autoren lateinischer Sachprosa (Cicero, Sueton, Gellius, Apuleius, Servius), die verschiedene Gattungen und damit auch verschiedene Kommunikationssituationen repräsentieren. Ausgehend von einem Modell der intertextuellen Kommunikation sollen in der Arbeit Möglichkeiten des Erkennens, Verarbeitens und Verstehens von Zitaten dargestellt und untersucht werden.