Professur für Erziehungs- und Sozialisationstheorie

Frühling in Golm Haus 25
Foto: Karla Fritze

In der Forschung beschäftigt sich der Arbeitsbereich mit aktuellen Fragestellungen zu verschiedenen Themenfeldern, die von der Jugendforschung über die Schul- und Lehrerforschung bis zur Hochschul- und Evaluationsforschung reichen. Auf der Grundlage eines sozialisationstheoretischen Rahmens geht es vor allem um schulische und außerschulische Bildungs- und Erziehungsprozesse. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei pädagogische Herausforderungen wie Gewalt, Mobbing, Rechtsextremismus usw. sowie entsprechende Präventions- bzw. Interventionsstrategien und -programme. Darüber hinaus beschäftigt sich der Bereich auch mit Fragen der (hoch)schulischen Sozialisation und der Qualität von Lehr- und Lernprozessen, einschließlich der Professionalisierung der Lehrpersonen in Schule und Hochschule.


In der Lehre ist der Arbeitsbereich sowohl in den Lehramtsstudiengängen als auch im Hauptfach „Erziehungswissenschaft“ vertreten. Der Fokus liegt hierbei neben der Einführung in Fragen der schulischen und außerschulischen Sozialisation vor allem auf praxisorientierte Lehrangebote, z.B. zu Formen von abweichendem Verhalten von Kindern und Jugendlichen und geeigneten (schulischen) Gegenstrategien, einschließlich Kommunikationstrainings.


Leiter des Arbeitsbereichs ist seit 2004 Prof. Dr. Wilfried Schubarth.

Aktuelles

Aktuelle Publikationen des Lehrstuhls

Wachs, S., Krause, N., & Schubarth, W. (2020). Online Hate Speech. Eine aktuelle Herausforderung für das Aufwachsen im 21. Jahrhundert.Forum Kriminalprävention, 02/2020, 5-9.

Wachs, S., Ballaschk, C., Krause, N., & Schubarth, W. (2020). Bewältigung von Hate Speech im Jugendalter: Welche Rolle spielt die elterliche Medienerziehung? Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe, 2, 128-135.