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Horizonte der Humboldt-Forschung

1. Potsdamer Alexander von Humboldt-Tag in der Wissenschaftsetage
„Alexander von Humboldt in seiner Bibliothek“, Chromolithographische Kopie einer Zeichnung mit Wasserfarben von Eduard Hildebrandt, 1856 (Berlin: Storch & Kramer) (Princeton University, Graphic Arts Collection)

„Alexander von Humboldt in seiner Bibliothek“, Chromolithographische Kopie einer Zeichnung mit Wasserfarben von Eduard Hildebrandt, 1856 (Berlin: Storch & Kramer) (Princeton University, Graphic Arts Collection)

Humboldt-Experten aus dem In- und Ausland stellen beim ersten Potsdamer Alexander von Humboldt-Tag am 27. Mai 2014 in der Wissenschaftsetage des Bildungsforums neueste Forschungsergebnisse vor. Die Veranstaltung steht im Kontext des Projekts „Alexander von Humboldts Amerikanische Reisetagebücher: Genealogie, Chronologie und Epistemologie“, das vom Bundesforschungsministerium gefördert wird. Der Romanist Ottmar Ette, Professor für französisch- und spanischsprachige Literatur an der Universität Potsdam, war im vergangenen Jahr mit der inhaltlichen und materiellen Erschließung der Tagebücher beauftragt worden.

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hatte die Tagebücher 2013 mit Unterstützung eines Konsortiums öffentlicher und privater Geldgeber unter Beteiligung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erwerben können. Mit drei Millionen Euro fördert das BMBF nun ein gemeinsames Projekt der Staatsbibliothek zu Berlin PK und der Universität Potsdam zur Erforschung der wissenschaftlich äußerst bedeutsamen Dokumente. Der 1. Potsdamer Alexander von Humboldt-Tag soll dazu beitragen, verschiedene Akteure der Humboldt-Forschung, besonders aus der Region Berlin Brandenburg, stärker miteinander zu vernetzen.
Den Eröffnungsvortrag über Humboldts Bedeutung für die Erforschung Brasiliens hält Vera M. Kutzinski von der Vanderbilt University in Nashville/Tennessee. Jutta Weber, stellvertretende Leiterin der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin PK, stellt die Amerikanischen Reisetagebücher in den Kontext des bedeutenden Berliner Humboldt-Nachlasses. „Wie Alexander von Humboldt in einen entflammten Krater herabstieg und mit einer neuen Geognosie der Vulkane wieder herauskam“, darüber berichtet der Romanist Tobias Kraft von der Universität Potsdam, der die Veranstaltung gemeinsam mit Ottmar Ette organisiert hat. Ette selbst spricht in einem Abendvortrag über „Den nomadischen Denker“ und beantwortet die Frage „Was wir von Alexander von Humboldt lernen können“.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zeit: 27.5.2014, 9.15-18.00 Uhr
Ort: Wissenschaftsetage im Bildungsforum, Am Kanal 47, 14467 Potsdam, Raum „Schwarzschild“
Kontakt: Dr. Tobias Kraft, Institut für Romanistik
Telefon: 0331 977-1815
E-Mail:  kraftuni-potsdamde
Internet: www.uni-potsdam.de/romanistik/ette/ette/veranstaltungen/14-05-27.html

Medieninformation 23-05-2014 / Nr. 079
Antje Horn-Conrad

Universität Potsdam
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
Tel.: +49 331 977-1665
Fax: +49 331 977-1130
E-Mail: presseuni-potsdamde
Internet: www.uni-potsdam.de/presse

Online gestellt: Edda Sattler