Ehrenamtliches Engagement

Beleuchteter Neonschriftzug mit dem Titel: Do something great auf einem schwarzen Hintergrund
Foto: @clarktibbs | Unsplash

Niklas, 23, engagiert bei codetekt e. V.:

„Ehrenamtliches Engagement kann ganz unterschiedlich aussehen – man muss einfach das finden, was zu einem passt. In meinem Fall ist das die Mitarbeit an der Trust-Checking-Plattform codetekt, die ich zusammen mit einigen Gleichgesinnten im Frühjahr 2020 gegründet habe und seitdem mit aufbaue. Bei codetekt kann ich meine Stärken als Softwareentwickler einbringen, eine Menge lernen und vor allem ganz viel Spaß haben.“

Unter ehrenamtlichem Engagement versteht man in Deutschland freiwillige Tätigkeiten, die nicht auf materiellen Gewinn ausgerichtet sind, sich am Gemeinwohl orientieren, außerhalb von Beruf und Familie stattfinden und meist gemeinschaftlich bzw. kooperativ ausgeübt werden (vgl. Definition Freiwilligensurvey 2019). Ehrenämter und Freiwilligenprojekte ermöglichen es, auf einzigartige Weise zusammenzukommen, sich füreinander einzusetzen, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen und Gemeinschaft und Teilhabe aller ganz individuell und frei von ökomischen Interessen zu stärken und gestalten. In einer ehrenamtlichen Tätigkeit besteht zudem die Möglichkeit, persönliche Interessen, Stärken und Schwächen besser kennenzulernen, sich weiterzubilden und für Studium und Beruf wertvolle Praxiserfahrungen zu sammeln.

Ob als Berater*in, Team-Leader*in, Organisationstalent, Designer*in, Kulturvermittler*in, Aktivist*in oder Pädagog*in - ehrenamtliches Engagement bietet vielfältige Gelegenheiten im Studium erlernte Kompetenzen und Fähigkeiten anzuwenden und gleichzeitig zum Zusammenhalt in der Gesellschaft beizutragen.

Auf dieser Seite wollen wir Studierende dazu ermutigen, sich mit ehrenamtlichem Engagement auseinanderzusetzen. Wir informieren hier über Engagementmöglichkeiten neben dem Studium und stellen Ansprechpartner*innen und Anlaufstellen vor, wie zum Beispiel Hochschulgruppen, Vereine und Freiwilligenagenturen, an die sich Interessierte wenden können.

Niklas, 23, engagiert bei codetekt e. V.:

„Ehrenamtliches Engagement kann ganz unterschiedlich aussehen – man muss einfach das finden, was zu einem passt. In meinem Fall ist das die Mitarbeit an der Trust-Checking-Plattform codetekt, die ich zusammen mit einigen Gleichgesinnten im Frühjahr 2020 gegründet habe und seitdem mit aufbaue. Bei codetekt kann ich meine Stärken als Softwareentwickler einbringen, eine Menge lernen und vor allem ganz viel Spaß haben.“

Geschichte und Facetten ehrenamtlichen Engagements in der Bundesrepublik Deutschland

Veranstaltungen:


Chiara, 24, über ihr Ehrenamt beim Arbeiter-Samariter-Bund in Berlin:

„Anderen zu helfen ist für mich ein schöner Ausgleich zu meinem täglichen Leben in Uni und Arbeit. Oft habe ich das Gefühl, dass die Welt immer ich-bezogener wird, man will sich im Internet bestmöglich darstellen im Vergleich zu anderen. Das Ehrenamt hilft mir dabei, nicht in dieser "Bubble" unterzugehen, und meinen inneren Kompass auszurichten.“

Möglichkeiten sich freiwillig zu engagieren

Freiwilligenprojekte gibt es unzählige und der Einstieg ist meist unkompliziert und kurzfristig möglich. Bei einer ehrenamtlichen Tätigkeit können zudem neue soziale Kontakte geknüpft werden, die auch langfristig eine wichtige Rolle im individuellen Berufs- und Lebensweg spielen können.

Von A wie Amnesty International bis U wie UPride, der queeren Unigruppe der Potsdamer Hochschulen – die Vielfalt der Hochschulgruppen und Fachschaften der Universität Potsdam zeigt die Pluralität der Interessen und Anliegen der Studierenden der Universität Potsdam und bietet jede Menge Möglichkeiten sich neben dem Studium sozial, politisch bzw. ökologisch zu engagieren. Hier finden Sie einen Überblick über die Hochschulgruppen der Universität Potsdam (inkl. Kontaktdaten).

Auch außerhalb der Hochschule gibt es zahlreiche Communities, Agenturen und Vereine, die Freiwilligenprojekte vermitteln. Eine Auswahl:

    Chiara, 24, über ihr Ehrenamt beim Arbeiter-Samariter-Bund in Berlin:

    „Anderen zu helfen ist für mich ein schöner Ausgleich zu meinem täglichen Leben in Uni und Arbeit. Oft habe ich das Gefühl, dass die Welt immer ich-bezogener wird, man will sich im Internet bestmöglich darstellen im Vergleich zu anderen. Das Ehrenamt hilft mir dabei, nicht in dieser "Bubble" unterzugehen, und meinen inneren Kompass auszurichten.“

    Freiwilligenagenturen und Vermittlungsportale:

    • Auf GoVolunteer findet man zahlreiche Möglichkeiten, etwas Neues auzuprobieren und dabei einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten.
    • Über das neue Projekt GoNature gibt es Projekte zu entdecken, die sich mit Arten- und Naturschutz auseinandersetzen.
    • Bei Vorerfahrungen im Bereich Design, IT oder Medienproduktion findet man auf youvo.de spannende Projekte, um die eigene Kreativität einzubringen.
    • Vostel vermittelt ebenfalls Projekte, bei welchen individuelle Expertise gefragt ist.
    • Sekiz ist die Ehrenamtsagentur in Potsdam, an die sich Interessierte wenden können, wenn sie in Potsdam ein Ehrenamt im sozialen Bereich suchen. Ehrenamtsvermittlungen gibt es in fast allen größeren Städten.

    Gemeinnützige Organisationen, an die sich Interessierte direkt wenden können:

    • Bei der Potsdamer Tafel bringen Freiwillige Lebensmittel zu denen, die sie brauchen und bewahren wertvolle Lebensmittel vor der Vernichtung.
    • Auch bei der AWO e.V. gibt es vielfältige Möglichkeiten sich zu engagieren: als Vorlesepat*in in einer Kindertagesstätte, als Unterstützer*in für Jugendliche auf dem Weg in den Beruf, als Besuchsdienst für ältere Menschen oder als Vorstandsmitglied.

    Buddy- & Mentoringprogramme:

    • Das Buddy-Programm der Universität Potsdam ist ein Betreuungsprogramm für Studierende aus dem Ausland. Potsamer Studierende helfen hier internationalen Studierenden, sich an der Universität Potsdam und in Potsdam oder Berlin einzuleben.
    • Start with a Friend in Potsdam schafft persönliche Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Einwanderungsgeschichte.
    • Auch bei der Ehrenamtsagentur Sekiz Potsdam ist es möglich, sich direkt zu engagieren, z. B. in der Gründung von Selbsthilfegruppen oder im Schülertraining, ein Unterstützungsangebot für Schüler*innen mit Lernproblemen aus einkommensschwachen Familien. Für das Schülertraining werden Studierende gesucht, die an einem langfristigen Engagement interessiert sind, d.h. die Schüler*innen wöchentlich treffen und ihnen ein*e Mentor*in sein können.
    • Der gemeinnützige Verein Studenten bilden Schüler e.V. bietet ebenfalls kostenlose Nachhilfe für Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen und einkommensschwachen Familien.
    • Im Programm Mentoring für Studentinnen der Universität Potsdam gibt es die Möglichkeit sich als erfahrene Fach- oder Führungskraft Studentinnen in der Studienabschlussphase zu begleiten und sich für Chancengerechtigkeit einzusetzen.

    Freiwilliges soziales bzw. ökologisches Jahr (FSJ/FÖJ):

    • Ein Freiwilliges Soziales bzw. Ökologisches Jahr bietet die Möglichkeit sich über einen längeren Zeitraum Vollzeit in einer sozialen, ökologischen, kulturellen Organisation im In- oder Ausland zu engagieren. Viele nutzen ein Freiwilliges Jahr, um sich beruflich neu- oder umzuorientieren und Praxiserfahrungen zu sammeln. Mehr Infos: arbeitsagentur.de/Freiwilligendienste

    Sprechblasen vor blauem Hintergrund

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    Wir beraten Sie gerne bei Themen zu ehrenamtlichem Engagement und Praxisorientierung.


    Lust, selber etwas auf die Beine zu stellen?

    Das Studentenwerk Potsdam fördert soziale und kulturelle Projekte von Studierenden für Studierende! Mehr Infos und Richtlinien zum Antrag auf Projektförderung gibt es hier.


    Weiterführende Links:

    Bild Lennart Hölscher

     

    Campus Am Neuen Palais
    Haus 9, aum 0.Z17