Preise und Ehrungen

Das Bild zeigt Prof. Dr. Andreas Taubert
Foto: Thomas Roese

Prof. Andreas Taubert wurde ins Advisory Board des African Center of Excellence in Water and Environment Research (ACEWater) gewählt. Die Amtszeit ist zunächst fünf Jahre. ACEWater ist als nationales bzw. regionales Exzellenzzentrum im Bereich Wasser- und Umweltforschung für Westafrika konzipiert und ist an der Redeemer’s University in Nigeria angesiedelt. Die Aufgaben umfassen Forschung und Lehre, aber auch Netzwerkbildung, Public Health, Outreach für Schulen und Hochschulen und Methodenentwicklung. Prof Taubert und der Direktor des ACEWater, Prof. Emmanuel Unuabonah, kooperieren seit 2010, wobei der Schwerpunkt auf der Entwicklung neuer, möglichst kostengünstiger Materialien für die Wasserreinigung liegt. Diese Zusammenarbeit wurde in der Vergangenheit durch mehrere Humboldt-Stipendien, DAAD Stipendien und weitere Awards unterstützt.

Das Bild zeigt Prof. Dr. Andreas Taubert
Foto: Thomas Roese

Das Bild zeigt Dr. Nicole Gotzner.
Foto: Kerstin Vihman

Dr. Nicole Gotzner hat den Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2022 erhalten. Die wichtigste nationale Auszeichnung für herausragende Leistungen in frühen Karrierephasen ist mit einem Preisgeld von 20.000 Euro dotiert. Gotzners innovativen Ansätze in einer kognitionswissenschaftlich fundierten Linguistik verknüpfen Theorie und experimentelle Methodik. Die Sprachwissenschaftlerin ist Leiterin der Emmy Noether-Gruppe „Skalen in der Sprachverarbeitung und im Spracherwerb“ und forscht an der Schnittstelle von Sprachbedeutung, Sprachverwendung, Spracherwerb und -verarbeitung und allgemeiner Kognition.

Das Bild zeigt Dr. Nicole Gotzner.
Foto: Kerstin Vihman

Die beiden Preisträger des Publikationspreis 2022 des Leibniz-Kolleg Potsdam Dr. Dario J. Fritzewski (links) und Dr. Erwin Rottler (rechts) mit Herrn Prof. Dr. Reimund Gerhard (Mitte).
Foto: Tobias Hopfgarten

Dr. Erwin Rottler vom Institut für Umweltwissenschaften und Geographie und Dr. Dario J. Fritzewski vom Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) wurden mit dem Publikationspreis 2022 des 24. Leibniz-Kolleg Potsdam ausgezeichnet. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird an derzeitige oder ehemalige Doktorandinnen und Doktoranden der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam vergeben. Dr. Erwin Rottler bekam die Auszeichnung für seine fünf herausragenden und miteinander zusammenhängenden Veröffentlichungen. Sie beschäftigen sich mit der Untersuchung des Rhein-Abflussregimes in den vergangenen Jahrzehnten und ermöglichen eine genauere Erfassung, zuverlässigere Vorhersage und bessere Beherrschung von Hochwasserverläufen
im Rheingebiet. Die Publikationen wurden in den einschlägigen Fachzeitschriften „International Journal of Climatology“ (2019), „Hydrology and Earth System Science“ (2020 und 2021), „River Research and Applications“ (2021) sowie „Hydrology Research“ (2021) veröffentlicht. Dr. Dario J. Fritzewski erhielt den Preis für den ersten Teil seiner drei Publikationen in der führenden internationalen Fachzeitschrift „Astronomy and Astrophysics“ und seine Dissertation. Darin hatte er eine umfassende Untersuchung der Rotationsaktivität eines 300 Millionen Jahre alten Sternhaufens vorgelegt. Die Ergebnisse werden für die Erstellung astronomischer Chronologien sehr nützlich sein und erlauben es, astronomische Ereignisse zeitlich genauer einzuordnen.

Die beiden Preisträger des Publikationspreis 2022 des Leibniz-Kolleg Potsdam Dr. Dario J. Fritzewski (links) und Dr. Erwin Rottler (rechts) mit Herrn Prof. Dr. Reimund Gerhard (Mitte).
Foto: Tobias Hopfgarten

Das Bild zeigt Dr. Julia Leib.
Foto: Uwe Dettmer

Dr. Julia Leib erhielt den Dissertationspreis 2021 der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) für ihre Arbeit „Patterns of Sustaining Peace: A Systematic Comparative Case Analysis of Institutional Configurations and their Impact on Peacebuilding Success“. Julia Leib ist seit April 2020 akademische Mitarbeiterin an der Professur für Internationale Beziehungen der Uni Potsdam. Ihre Dissertation hatte sie 2020 an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main eingereicht. Ziel der Arbeit war es, die Bedingungen herauszuarbeiten, die für einen anhaltenden Frieden nötig sind und die als dynamisches Zusammenwirken von unterschiedlichen Variablen verstanden werden. In ihrer Dissertation entwickelt Julia Leib ein eigenes Konzept zur Aufrechterhaltung des Friedens und erstellt eine Datenbank zu über 50 Konflikten in den Jahren 1989 bis 2012. Darauf basierend kombiniert und reflektiert sie wesentliche theoretische Diskussionen und unterzieht die dabei gewonnenen Erkenntnisse anhand des Beispiels Liberia einer Plausibilitätsprobe.

Das Bild zeigt Dr. Julia Leib.
Foto: Uwe Dettmer