Neu ernannt

Prof. Dr. Anna-Lena Lamprecht
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Anna-Lena Lamprecht wurde zur W3-Professorin für Software Engineering am Institut für Informatik und Computational Science an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät ernannt.

Lamprecht studierte Angewandte Informatik an der Universität Göttingen und promovierte anschließend an der TU Dortmund. Von 2012 bis 2015 war sie bereits als PostDoc an der Universität Potsdam tätig. Nach zwei Jahren als Research Fellow an der Universität Limerick (Irland) und fünf Jahren als Assistenzprofessorin an der Universität Utrecht (Niederlande) hat sie nun den Lehrstuhl für Software Engineering am neuen Institutsstandort in Golm übernommen.

Die neue Professorin hat ihren Arbeitsschwerpunkt im Bereich Forschungssoftware und Research Software Engineering. Insbesondere befasst sie sich mit Softwarequalität in der Wissenschaft, FAIR (findable, accessible, interoperable, reusable) Software, der Rolle von Software in Offener Wissenschaft (Open Science), sowie mit Computational Workflows und deren automatisierter Konstruktion.

Prof. Dr. Anna-Lena Lamprecht
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Prof. Dr. Birte Friedrich
Foto: Tobias Hopfgarten

Birte Friedrich wurde zur W3-Professorin für Didaktik der Mathematik im inklusiven Kontext / Förderschwerpunkt Lernen (Sekundarstufe I) ernannt.

Sie studierte an der Universität Bielefeld Mathematik und Sozialwissenschaften auf Lehramt für Grundschule, Sekundarstufe I sowie Sonderpädagogik (Förderschwerpunkte Lernen bzw. emotionale und soziale Entwicklung). Bevor sie 2017 an der TU Dortmund promovierte, absolvierte sie ihr Referendariat. 2019 wurde sie auf eine Juniorprofessur an die Universität zu Köln berufen. Zudem ist sie Netzwerkpartnerin des Deutschen Zentrums für Lehrkräftebildung Mathematik, einer Abteilung des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik. An der Universität Potsdam hatte sie zuletzt bereits Lehraufträge.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind Sprachbildung, Inklusion bzw. Problemlösen im Mathematikunterricht, Diagnose und Förderung von Verstehensgrundlagen, Fachdidaktische Entwicklungs- und Professionalisierungsforschung – insbesondere auf Qualifizierungsebene.

Prof. Dr. Birte Friedrich
Foto: Tobias Hopfgarten

Prof. Dr. Christian Schertz
Foto: Till Brönner

Christian Schertz wurde zum Honorarprofessor an der Juristischen Fakultät berufen.

Schertz gilt als einer der bekanntesten deutschen Medienanwälte. Der Experte für Persönlichkeits-, Presse- und Medienrecht hat sich mit seiner Beratungskompetenz für Unternehmen, Politik, Parteien und Prominente einen Namen gemacht. Aufgrund seiner beruflichen Exzellenz und seines hohen Ansehens ist Schertz sowohl am Medienstandort Berlin-Brandenburg als auch in ganz Deutschland bestens vernetzt.

Neben einer Vielzahl von Publikationen wie dem bei C.H. Beck erschienenen Standardwerk „Handbuch Persönlichkeitsrecht“ (Götting/Schertz/Seitz) bringt Christian Schertz vor allem Erfahrung und fachliche Reputation als Medienanwalt mit. An der Universität Potsdam hat er bereits Vorträge und Lehraufträge im Presse- und Persönlichkeitsrecht wahrgenommen. Prof. Dr. Marcus Schladebach LL.M. von der Forschungsstelle für Öffentliches Recht, Medienrecht und Luft- und Weltraumrecht hatte ihn u. a. zu den Themen Persönlichkeitsrecht in der digitalen Welt an die Juristische Fakultät nach Griebnitzsee geholt.

Prof. Dr. Christian Schertz
Foto: Till Brönner

Prof. Dr. Aswin Mangerich
Foto: privat

Aswin Mangerich wurde zum W3-Professor für Ernährungstoxikologie am Institut für Ernährungswissenschaft an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät ernannt.

Mangerich studierte Biologie und Chemie an der Universität Konstanz. Nach Anfertigung seiner Diplomarbeit bei einem Pharmaunternehmen, promovierte er 2008 ebenfalls in Konstanz. Im Anschluss folgten Postdoc-Tätigkeiten an der Universität Konstanz und am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge (USA). 2015 habilitierte er sich in Konstanz und 2016 schloss die Weiterbildung zum Fachtoxikologen im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Deutschen Gesellschaft für Toxikologie (GT) ab. In der GT engagiert er sich aktiv in verschiedenen Kommissionen. 2020 wurde er zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Konstanz ernannt.

In seiner Forschung beschäftigt sich Aswin Mangerich schwerpunktmäßig mit der Frage, wie Zellen auf erbgutschädigende Giftstoffe und toxische Noxen reagieren, und wie dies im Zusammenhang mit molekularen und zellulären Mechanismen der Alterung und der Krebsentstehung steht. Die Bearbeitung dieser Fragestellung insbesondere im ernährungswissenschaftlichen Kontext wird im Fokus seiner Forschungstätigkeit an der Universität Potsdam stehen.

Prof. Dr. Aswin Mangerich
Foto: privat