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Unterwegs in den Anden – Doktoranden des Graduiertenkollegs StRATEGy auf Exkursion in Westargentinien

Reisetagebuch: Doktoranden auf Exkursion in Nordwestargentinien
Unterwegs in den Anden. Foto: Manfred Strecker.

Unterwegs in den Anden. Foto: Manfred Strecker.

Ende Februar 2019 begeben sich die Doktorandinnen und Doktoranden des internationalen Graduiertenkollegs StRATEGy bereits zum dritten Mal auf eine Forschungsreise in die Anden Argentiniens. In einem Online-Tagebuch auf der Homepage der Uni Potsdam werden die Doktoranden von ihren Erkundungen und Erlebnissen unterwegs berichten. Außerdem versorgen sie alle Daheimgebliebenen auf Instagram unter dem Hashtag #strategy2019argentina mit fotografischen Eindrücken der Reise.

Mit einer Länge von etwa 7000 Kilometern erstrecken sich die Anden von den tropischen Regenwäldern am Äquator bis zu den vergletscherten Gebieten Patagoniens. Die südlichen Zentralanden von Nordwest-Argentinien, Bolivien und Chile befinden sich nahezu in der Mitte dieses Hochgebirges. Intensiv gefärbte und in bizarre Felsenreliefs erodierte Gesteinsformationen, Erdbeben, Vulkane, klimatische Gegensätze sowie ausgeprägte Änderungen in den Höhenstufen der Vegetation faszinierten bereits Alexander von Humboldt Anfang des 19. Jahrhunderts und fesselten ihn ein Leben lang.

Vor wenigen Tagen machten sich elf Doktorandinnen und Doktoranden des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Graduiertenkollegs StRATEGy auf den Weg in die Anden von Nordwestargentinien, um an einem von der Universität Potsdam und dem GeoForschungsZentrum Potsdam organisierten internationalen Workshop mit insgesamt 30 Forschenden aus verschiedenen Ländern Südamerikas, Europas und Nordamerikas teilzunehmen. Weiterhin beteiligten sich Postdoktoranden, argentinische Wissenschaftler und Vertreter der Geoinformations- und Energiewirtschaft. Dieser Teil der Veranstaltung wurde durch Projekte des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung kofinanziert (LIDAR und DeArGeoNet). Das Hauptziel des Workshops besteht in der Vermittlung von Methoden der geologischen Geländearbeit mithilfe von drohnengestützen Luftaufnahmen, GPS-Messungen und detaillierten Feldbeobachtungen, die bei der anschließenden Feldbegehung in den Arbeitsgebieten der Forschungsinstitute und Behörden angewandt werden sollen. Die Erlebnisse und Eindrücke während des Aufenthaltes in Argentinien werden durch tägliche Berichte auf der Webseite der Universität dokumentiert.

Wie sehr Alexander von Humboldt die moderne Erdsystemforschung geprägt hat, wird zudem im Rahmen eines Symposiums im Sommer 2019 diskutiert.

„From von Humboldt into the Anthropocene“
lautet der Titel des international hochrangig besetzen Symposiums, das vom 19. bis 21. Juni in Halle (Saale) gemeinsam vom Institut für Geowissenschaften, dem Graduiertenkolleg StRATEGy, der GeoUnion und der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften ausgerichtet wird. Mehr zu  diesem Symposium finden Sie unter https://www.uni-potsdam.de/earth/humboldt/.

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Text: Manfred Strecker
Online gestellt: Agnes Bressa
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktionuni-potsdamde