In einer Videobotschaft gratulierte Bundesforschungsministerin Dorothee Bär der Universität Potsdam zu diesem Erfolg und würdigte insbesondere die Arbeit der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten Christina Wolff und ihres Teams. Die Universität setze sich nachhaltig, mit Ausdauer, Konsequenz und großem Engagement für Frauen in der Forschung ein. Die hohen Frauenanteile bei den Professuren – insbesondere bei den Juniorprofessuren – seien deutschlandweit herausragend. Eine gute Kultur der Gleichstellung, so Bär, sei ein zentraler Faktor für Exzellenz, um Spitzenkräfte zu gewinnen und alle Potenziale zu nutzen.
In seiner Laudatio lobte Steffen Weber, Abteilungsleiter im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, die Universität Potsdam für ihre konsequente Umsetzung der brandenburgischen Qualitätsstandards für eine geschlechtergerechte, familienfreundliche und lebensphasenorientierte Hochschule, die bundesweit eine besondere Stellung einnehmen.
Prof. Dr. Barbara Höhle, Vizepräsidentin der Universität für Forschung, wissenschaftliche Qualifizierungsphase und Chancengleichheit, nahm die Auszeichnung stellvertretend entgegen und sagte: „Die durch das Professorinnenprogramm unterstützte kontinuierliche Gleichstellungsarbeit der Universität Potsdam ermöglichte es, herausragende Wissenschaftlerinnen auf allen Karrierestufen zu gewinnen und den Anteil von Frauen auf Professuren deutlich zu erhöhen. Ein großer Dank und ein herzlicher Glückwunsch geht vor allem an die zentralen und dezentralen Gleichstellungsbeauftragten sowie die Mitarbeitenden des Koordinationsbüros für Chancengleichheit, die diese Entwicklung mit ihrem Engagement vorangetrieben haben.“ Barbara Höhle betonte, dass die Auszeichnung die langjährige Arbeit in der Gleichstellung würdige, zugleich aber auch Ansporn sei, diesen Weg weiterzugehen. Neben erfolgreichen Maßnahmen wie Mentoringprogrammen und Stipendien bleibe Gleichstellungsarbeit eine dauerhafte Aufgabe – gerade in Zeiten, in denen Gleichstellungsbemühungen zunehmend unter Druck geraten.
Christina Wolff, zentrale Gleichstellungsbeauftragte und Leiterin des Koordinationsbüros für Chancengleichheit, sieht die Verleihung des Prädikats als „eine wertvolle Anerkennung unserer langjährigen Arbeit für mehr Geschlechtergerechtigkeit und Diversität. Mit innovativen Konzepten und strukturellen Veränderungen schaffen wir nachhaltige Verbesserungen für Wissenschaftlerinnen und fördern den Kulturwandel hin zu mehr Gleichstellung.“
Universitätspräsident Prof. Oliver Günther, Ph.D. würdigte das Engagement aller Beteiligten: „Gleichstellung und Diversität gehören zum Selbstverständnis unserer Universität. Das Prädikat bestätigt unseren erfolgreichen Weg und motiviert uns, diesen konsequent weiterzugehen – für eine Wissenschaft, die exzellent ist, weil sie vielfältig ist.“
Das Professorinnenprogramm 2030 unterstützt Hochschulen dabei, die Zahl der Professorinnen deutlich zu erhöhen und die Gleichstellung der Geschlechter strukturell zu verankern. Für die laufende Programmphase stellen Bund und Länder 320 Millionen Euro über acht Jahre bereit.
Weitere Informationen zum Gleichstellungskonzept der Universität Potsdam: https://www.uni-potsdam.de/fileadmin/projects/gleichstellung/Bilder/Aktuelles/2024/241119_Gleichstellungskonzept_Paritaet_Design.pdf
Foto: V.l.n.r.: Prof. Oliver Günther, Ph.D., Präsident der Universität Potsdam, Christina Wolff, zentrale Gleichstellungsbeauftragte und Leiterin des Koordinationsbüros für Chancengleichheit, Steffen Weber, Abteilungsleiter im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, und Prof. Dr. Barbara Höhle, Vizepräsidentin für Forschung, wissenschaftliche Qualifizierungsphase und Chancengleichheit. (Foto: Kevin Ryl)
Kontakt: Christina Wolff, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte und Leiterin des Koordinationsbüros für Chancengleichheit der Universität Potsdam
E-Mail:gba-team@uni-potsdam.de
Telefon: 0331 977-1840
Internet: https://www.uni-potsdam.de/de/gleichstellung/
Medieninformation 23-01-2026 / Nr. 011
