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Unterwegs in Südafrika – Pilanesberg, 1. Mai 2015, Tag 7

Anglistikstudierende untersuchen die Sprachenvielfalt des Landes
Pilanesberg National Park. Foto: Arne Petersen

Foto: Arne Petersen

Der erste Mai ist auch in Südafrika ein Feiertag und so beschließen wir, in den Pilanesberg National Park zu fahren. Früh morgens geht es mit einem Frühstückspaket to-go und etwas verschlafenen Augen, aber voller Vorfreude los zu den wilden Tieren. Nach etwa drei Stunden Fahrt durch die Region und vorbei an mehreren Townships erreichen wir den Park. Wir haben Glück und dürfen mit unserem Fahrer und Bus gegen einen Gesamteintrittspreis durch den Park fahren. Unterwegs beschäftigen wir uns mit den Tiernamen in der Setswana-Sprache. So bedeutet zum Beispiel Giraffe Thutlwa, Elephant Tlou und Zebra Tilodi. Wie bei den vielen anderen afrikanischen Sprachen haben wir große Schwierigkeiten, diese Namen auszusprechen.

Wir alle hoffen, heute die berühmten „Big Five“ (Nashorn, Elefant, Büffel, Löwe und Gepard) sehen zu können. Die Tiere lassen nicht lange auf sich warten. Schon bald entdecken wir die ersten Zebras, gefolgt von Gnus, Perlhühnern und relaxenden Nilpferden im Wasser. Auch Giraffen tauchen nur wenig später am Wegrand auf. Wir sehen mehrere Elefantenherden durch die hochgewachsen Gräser laufen und machen mit großer Begeisterung Fotos aus unserem kleinen Bus heraus. Insgesamt verbringen wir beinahe sechs Stunden im Park. Auf dem Rückweg halten wir an einem etwas größeren Teich und beobachten, wie sich fast 60 Elefanten ein Bad genehmigen. Manche tragen Zweikämpfe aus, andere wälzen sich im Matsch. Wir sind alle überwältigt, solch ein Spektakel einmal „live“ miterleben zu dürfen. Noch im gleichen Gewässer entdecken wir ein Krokodil und am Ufer eine kleine Warzenschweinfamilie. Erschöpft von der brennenden Sonne und dem Suchen der sehr gut getarnten Tiere geht es die letzten Kilometer zurück. Kurz vor dem Ausgang machen wir noch einige Fotos von Affen, die gerade über die Straße schlendern. Obwohl wir nur zwei der „Big Five“ erhaschen konnten, sind alle glücklich – und dankbar für die vielen Eindrücke und Fotos. Bevor wir die Rückfahrt nach Vanderbijlpark beginnen, wo das Abendessen schon auf uns wartet, darf ein kleines Souvenir als Andenken natürlich nicht fehlen.

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Am Neuen Palais 10 
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Text: Joana Schmidt, Katja Wiegand
Online gestellt: Agnes Bressa
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktionuni-potsdamde