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Master Ecology, Evolution, and Conservation

Nie zuvor hat sich das in Jahrmillionen entstandene Gesicht unseres Planeten so stark verändert wie heute. Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Ökologie und der Evolutionsforschung tragen dazu bei, diesem fortlaufenden Wandel konstruktiv zu begegnen, die einzigartige biologische Vielfalt der Lebensräume zu schützen sowie die Lebensgrundlagen der Bevölkerung zu sichern. Wenn Sie ein starkes Interesse an forschungsnahen und praxisorientierten Fragestellungen aus Ökologie, Evolution und Naturschutz haben, sind Sie in unserem Masterstudiengang richtig.

Ein breites Angebot unterschiedlichster Lehrangebote mit vielen Wahl- und Spezialisierungsmöglichkeiten charakterisiert den internationalen Masterstudiengang Ecology, Evolution, and Conservation in Potsdam und ermöglicht eine individuelle Studiengestaltung und Schwerpunktsetzung. Sehr gute Lehr- und Forschungskapazitäten garantieren in Potsdam ausreichende Praktikumsplätze und individuelle Betreuung in kleinen Lerngruppen. Lehrende einer Vielzahl international führender und forschungsstarker Arbeitsgruppen der Universität und benachbarter Forschungsinstitute (u.a. das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung ZALF, das Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei IGB, das Institut für Zoo- und Wildtierforschung IZW, sowie das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung PIK) bieten eine in Deutschland einmalige Fülle an Methoden, Forschungsthemen und Arbeitsmöglichkeiten.

Die Universität Potsdam ist ein zentraler Wissenschaftsstandort in der deutschen Biodiversitätsforschung mit hoher internationaler Sichtbarkeit. Als Mitglied des Berlin-Brandenburgischen Instituts für Biodiversitätsforschung ist die Universität Potsdam mit anderen universitären und außeruniversitären Einrichtungen in der Biodiversitätsforschung über die Region hinaus international vernetzt. Es bestehen enge Kooperationen mit dem DFG Forschungszentrum für integrative Biodiversitätsforschung iDiv in Halle-Jena-Leipzip und dem Leibniz-Verbund Biodiversität in Berlin.

Zum Einstieg lesen Sie bitte unseren Flyer zum Masterstudiengang. Wenn Sie sich für uns entscheiden und sich um einen Studienplatz bewerben wollen, lesen Sie bitte erst unsere Informationen zur Bewerbung und Zulassung.

Unsere inhaltlichen Schwerpunkte

Neben der Vermittlung des aktuellen Kenntnisstandes in den unterschiedlichen Spezialgebieten der Ökologie, der Evolutionsforschung und des wissenschaftlichen Naturschutzes, steht ein breites Spektrum modernster Forschungsmethoden im Mittelpunkt der Ausbildung. Einen Schwerpunkt bilden dabei quantifizierende Methoden (z.B. Experimente, Analysen, Computermodelle), die ein besseres Verständnis kausaler Zusammenhänge und darauf basierende Vorhersagen ermöglichen. Der Wissenschaftsstandort Potsdam bietet innovative Forschungsinfrastrukturen und speziell auf die Bedürfnisse unserer Studierenden zugeschnittene Lehrkonzepte z.B. in der Statistik, mathematischen Modellierung und Computersimulation, die es unseren späteren Absolvent*innen in der Praxis erleichtern, mit den in der Ökologie immer größer werdenden Datenmengen in immer kürzer werdenden Zeiträumen effizient umzugehen. Hierbei stellen wir immer einen direkten Bezug zu Kenntnissen über Arten, Tier- und Pflanzengemeinschaften sowie zur Bewertung von Ökosystemen her. So erwerben unsere Studierende die für sie relevanten methodischen und fachlichen Kompetenzen für die spätere Anwendung in vielfältigen Berufszweigen.

Der Masterstudiengang ist offen für Absolvent*innen verschiedener naturwissenschaftlich orientierter Bachelorstudiengänge. Dazu gehören natürlich Bachelorstudiengänge aus den Biowissenschaften, aber wir nehmen nach Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen auch Bewerber*innen z.B. aus der Geoökologie, den Umweltwissenschaften, Agrar- und Forstwissenschaften, der Physik und Mathematik in unseren Masterstudiengang auf.

Gründe für ein Studium in Potsdam

Im Gegensatz zu vielen anderen deutschen Universitäten bietet die Universität Potsdam ein sehr breit gefächertes und fundiertes Angebot in biologischer Lehre, das sich mit "ganzen" Organismen, ihren gegenseitigen Wechselwirkungen und ihrer Beziehung zur abiotischen Umwelt befasst. Wir bilden kritisch denkende und verantwortungsvoll handelnde Nachwuchswissenschaftler*innen in den drei Schwerpunktgebieten Ökologie, Evolution und Naturschutz aus. Diesem Leitbild entspricht, dass unsere Studierende aufbauend auf wenige Pflichtmodule verschiedene Wahlpflichtmodule ganz unterschiedlich zusammenstellen und so individuelle Spezialisierungsrichtungen realisieren können, z.B. in aquatischer Ökologie, in terrestrischer Vegetationsökologie, oder auch molekularer Evolutionsbiologie. Hierbei können je nach Bedarf der Studierenden weitere strategisch sinnvolle Module aus der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät z.B. den Geowissenschaften oder der Bioinformatik hinzugezogen werden. Durch individuelle Studienberatung und den persönlichen Kontakt zu den Lehrenden erreichen wir in Potsdam eine passgenaue Schwerpunktsetzung. Unser gesamtes Lehrangebot ist stark forschungsbezogen und reicht von der ökologischen Theoriebildung bis zur Anwendung, wie z.B. Themen der Nachhaltigkeitsforschung oder des wissenschaftlichen Naturschutzes. Wir stehen für innovative Forschung und Lehre zu hochaktuellen ökologischen Fragen - werden Sie Teil unserer Gemeinschaft und lernen Sie mit uns, eigene spannende Forschungsprojekte zu planen und umzusetzen!

Vielfältige Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Vielfältige Chancen eröffnen sich Ihnen auf dem Stellenmarkt durch das erlernte breite und moderne Methodenspektrum. Allein die wissenschaftlichen Einrichtungen im Raum Berlin-Brandenburg bieten Ihnen exzellente Anknüfungsmöglichkeiten nach Ihrem Abschluss. Aber auch international stehen Ihnen viele Karrierewege offen. Unsere Absolvent*innen gehen zu ca. 45 % weiter in die Promotion oder arbeiten in Forschungseinrichtungen. Sie haben an der Universität Potsdam beste Entwicklungsmöglichkeiten durch die Einbindung unserer Doktoranden in fachspezifische Graduiertenschulen und eine Reihe von Mentorenprogrammen. Die andere Hälfte unser Absolvent*innen teilt sich relativ gleichmäßig in andere Berufsfelder auf. Jeweils < 15% arbeiten in Nichtregierungsorganisationen, z.B. im Naturschutz, in Behörden (z.B. Umweltbundesamt) oder der (oft öffentlichen) Verwaltung und sonstigen wissenschaftsnahen Einrichtungen (z.B. Planungsbüros oder Wissenschaftsmanagement). Weniger als 5% arbeiten als freiberufliche Biolog*innen. Das Diagramm zeigt den Verbleib der Absolvent*innen auf Grundlage von 195 Rückmeldungen (ca. 70%) aus den Jahrgängen 2011-2017.

Foto: AG Jeltsch
Grasland Forschung in Namibia