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Lyrikologie

Lektüreempfehlungen

  • Rüdiger Zymner: Lyrik. Umriss und Begriff. Paderborn 2009. 
  • Rüdiger Zymner: Funktionen der Lyrik. Münster 2013. – Dazu die Rez. »Wozu Lyrikologie« von Sonja Klimek und Christoph Gschwind für JLTonline.
  • Klaus W. Hempfer: Lyrik. Skizze einer systematischen Theorie. Stuttgart 2014.
  • Dieter Burdorf: Einführung in die Gedichtanalyse. 3., aktualisierte und erweiterte Aufl., Stuttgart 2015.
  • Claudia Hillebrandt et al. (Hg.): Grundfragen der Lyrikologie, Bd. 1: Lyrisches Ich, Textsubjekt, Sprecher? Berlin/Boston 2018.

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Unter der Bezeichnung ›Lyrikologie‹ formieren sich seit Kurzem Bestrebungen, die Theorie der Lyrik auf der Höhe der aktuellen literaturwissenschaftlichen Reflexion zu diskutieren. Damit stellt sich auch für mich die Frage, wie sich die während meiner Doktoranden- und Postdoktoranden-Zeit intensiv betriebenen Studien zur Lyrik in diesem Sinne weiterentwickeln, also u.a. begrifflich und methodisch noch schärfen lassen. Von 2016 bis 2019 war ich Mitglied  des DFG-Netzwerks »Lyrikologie. Konturen eines Forschungsfeldes«.

In Wechselwirkung mit den Forschungen zur Genrepoetik interessieren mich u.a. Fragen der Ver- und der Aushandlung des Lyrikbegriffs, einschließlich der Bewertung der Lyrik im Gefüge der literarischen Gattungen. Zu diesem Punkt gehört dabei auch die Frage, wie sich die performative Dimension der Lyrik, die in einem von Anna Bers und mir veranstalteten Workshop diskutiert wurde, zu den kursierenden Lyrikbegriffen verhält. Schließlich forsche ich aktuell zum mediengeschichtlichen Komplex ›Gedichte in Zeitschriften‹. 

Lektüreempfehlungen

  • Rüdiger Zymner: Lyrik. Umriss und Begriff. Paderborn 2009. 
  • Rüdiger Zymner: Funktionen der Lyrik. Münster 2013. – Dazu die Rez. »Wozu Lyrikologie« von Sonja Klimek und Christoph Gschwind für JLTonline.
  • Klaus W. Hempfer: Lyrik. Skizze einer systematischen Theorie. Stuttgart 2014.
  • Dieter Burdorf: Einführung in die Gedichtanalyse. 3., aktualisierte und erweiterte Aufl., Stuttgart 2015.
  • Claudia Hillebrandt et al. (Hg.): Grundfragen der Lyrikologie, Bd. 1: Lyrisches Ich, Textsubjekt, Sprecher? Berlin/Boston 2018.

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Wissenschaftliche Publikationen (Auswahl)

  • [gemeinsam mit Anna Bers] Phänomene des Performativen in der Lyrik. Systematische Entwürfe und historische Fallbeispiele. Göttingen 2017.
  • Wer ›spricht‹ Fontanes journalistisches Gedicht »Ein Ball in Paris«?. Zur Diskussion um autorfaktuale Lyrik, in: Claudia Hillebrandt et al. (Hg.): Grundfragen der Lyrikologie, Bd. 1: Lyrisches Ich, Textsubjekt, Sprecher? Berlin/Boston 2018, S. 124-147. 
  • [Anna Bers, Peer Trilcke] Lyrik und Phänomene des Performativen. Problemaufriss, theoretische Perspektiven und Vorschläge zu einer künftigen Terminologie, in: dies. (Hg.): Phänomene des Performativen in der Lyrik. Systematische Entwürfe und historische Fallbeispiele. Göttingen 2017, S. 9-58.
  • Geschichte im Gedicht? Die Lyrik und der 11. September 2001 am Beispiel von Thomas Klings Manhattan Mundraum Zwei, in: Friederike Günther, Markus Hien (Hg.): Geschichte in Geschichten. Würzburg 2016, S. 313-320.
  • Diesseits des ›Gesamtkunstwerks‹. Das Pan-Paradigma und die Widerständigkeit der Jugend am Beispiel von Gedicht-Bild-Kombinationen, erscheint in: Natalia Igl u. Julia Menzel (Hg.): Illustrierte Zeitschriften um 1900: Multimodalität und Metaisierung [im Druck].
  • Der größte aller Epigonen. Peter Rühmkorfs Lied der Benn-Epigonen, in: Rüdiger Zymner u. Hans-Edwin Friedrich (Hg.): Gedichte von Peter Rühmkorf. Interpretationen. Münster 2015, S. 65-80.
  • Geschichtslyrik. Reflexionsgeschichte – Begriffsbestimmungen – Bauformen, in: Heinrich Detering u. Peer Trilcke (Hg.): Geschichtslyrik. Ein Kompendium, 2. Bde., Bd. 1, Göttingen 2013, S. 15-58.
  • Historisches Rauschen. Das geschichtslyrische Werk Thomas Klings, elektronische Dissertation, Göttingen 2012, URL: http://webdoc.sub.gwdg.de/diss/2012/trilcke/
  • Klings Zeilen. Philologische Beobachtungen, in: Frieder von Ammon, Peer Trilcke u. Alena Scharfschwert (Hg.): Das Gellen der Tinte. Zum Werk Thomas Klings, Göttingen 2012, S. 293-337.