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Prof. Dr. Burkhard Kleuser

Portrait Prof. Burkhard Kleuser

 

Standort Rehbrücke
Raum 0.117
Arthur-Scheunert-Allee 114-116
14558 Nuthetal

Der Lehrstuhl für Toxikologie am Institut für Ernährungswissenschaft wird von Prof. Dr. Burkhard Kleuser geleitet. Gleichzeitig ist Prof. Kleuser auch geschäftsführender Leiter des Instituts. Prof. Kleuser ist staatlich geprüfter Lebensmittelchemiker mit Promotion in Biochemie und Molekularbiologie sowie einer Habilitation im Fachgebiet Toxikologie und Pharmakologie.

Nach dem Studium der Lebensmittelchemie an der Universität Wuppertal hat Prof. Kleuser ein praktisches Jahr am Lebensmittel- und Veterinäruntersuchungsamt des Landes Schleswig-Holstein absolviert. Die Promotion erfolgte am Institut für Biochemie und Molekularbiologie der Universität Hamburg. Dort beschäftigte sich Prof. Kleuser mit der Bedeutung von Etherlipiden als biolgische Signalmoleküle. Ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft führte ihn dann an das Medical Center der Georgetown University in Washington D.C. In der Arbeitsgruppe von Frau Prof. Dr. Sarah Spiegel war er an der Entdeckung von Sphingosin 1-phosphat als bioaktives Molekül beteiligt. Heute weiß man, dass dieses Molekül essentiell für die Zirkulation von Lymphozyten im Organismus ist. Nach 1,5 Jahren USA-Aufenthalt kehrte Prof. Kleuser an das Institut für Pharmazie der Freien Universität Berlin zurück, wo er sich 2002 habilitierte und die Venia legendi für das Fachgebiet Toxikologie und Pharmakologie erhielt. Hier nahm er auch einen Ruf auf die W2-Professur für Pharmakologie und Toxikologie 2006 an. Seit 2009 ist Prof. Kleuser der Lehrstuhlinhaber für Toxikologie am Institut für Ernährungswissenschaft der Universität Potsdam.
Seine Forschungsschwerpunkte sind Untersuchungen zur Bedeutung von Sphingolipiden in der Pathophysiologie von Erkrankungen. Hier stehen ernährungsbedingte Erkrankungen wie Diabetes mellitus aber auch Infektionen und immunologische Erkrankungen im Vordergrund. Ebenso ist die Regulation auf Ebene der Epigenetik von zentraler Bedeutung. Die Arbeitsgruppe besitzt eine hohe Expertise im Bereich der Sphingolipidomics, der Identifizierung und Quantifizierung von Sphingolipid-Metaboliten.

Wissenschaftlicher Werdegang

  • seit Juli 2011: Direktor des Instituts für Ernährungswissenschaft der Universität Potsdam
  • seit 2009: Lehrstuhlinhaber für Ernährungstoxikologie am Institut für Ernährungswissenschaft der Universität Potsdam
  • 2006 - 2009: Universitätsprofessor (W2) für Toxikologie und Pharmakologie am Institut für Pharmazie der Freien Universität Berlin
  • 1997-2005: Wissenschaftlicher Assistent/Oberassistent am Institut für Pharmazie der Freien Universität Berlin, Fachgebiet Pharmakologie und Toxikologie
  • 1995-1996: Postdoktorand am Medical Center, Georgetown University, Washington, D.C., USA
  • 1994-1995: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Pharmazie der Freien Universität Berlin
  • 1990-1994: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Biochemie der Universität Hamburg

Studium / Ausbildung

  • 1984-1988: Studium der Lebensmittelchemie an der Universität Wuppertal
  • 1988-1990: Praktikum am Lebensmittel- und Veterinär-Untersuchungsamt des Landes Schleswig-Holstein
  • 1990-1994: Promotionsstudium Biochemie und Molekularbiologie am Institut für Biochemie der Universität Hamburg
  • 3. März 1994: Promotion zum Dr. rer. nat.; Thema der Arbeit: "Metabolische, topogenetische, enzymatische und rezeptorvermittelte Eigenschaften von NBD-markierten Etherlipiden"
  • 1996-2002: Anfertigung der Habilitation am Institut für Pharmazie der Freien Universität Berlin sowie am Medical Center der Georgetown University Washington D.C. (USA)
  • 15. Mai 2002: Habilitation zum Thema "Wirkungen und Signalwege von 1α,25-Dihydroxyvitamin D3 und Sphingosin-1-phosphat"

Auszeichnungen / Sprecherfunktionen

  • seit 2013: stellv. Sprecher des DFG-Sonderforschungsbereichs 1112 "Nanocarrier: Architektur, Transport und zielgerichtete Applikation von Wirkstoffen für therapeutische Anwendungen"
  • seit 2013: Co-Sprecher der BMBF-Forschungsplattform "Berlin-Brandenburger Forschungsplattform BB3R mit integriertem Graduiertenkolleg. Innovationen in der 3R-Forschung - Gentechnik, Tissue Engineering und Bioinformatik"
  • 2008 – 2014: stellv. Sprecher des DFG-Schwerpunktprogrammes 1267 "Sphingolipids: Signal and Disease"
  • 2011: 1. Forschungspreis der Hassanuddin University, Makkassar, Indonesien
  • 2008: Preis für gute Lehre 2008. Würdigung der Studierenden des Fachbereiches Biologie, Chemie, Pharmazie für ein besonderes Engagement in der Lehre.
  • 1996: 1. Forschungspreis 1996 der Georgetown University (Washington, D.C., USA)
  • 1994 – 1996: Postdoktorandenstipendium der DFG sowie ein außerordentlich bewilligte Verlängerung für einen Aufenthalt an der Georgetown University, Washington D.C., USA
Portrait Prof. Burkhard Kleuser

 

Standort Rehbrücke
Raum 0.117
Arthur-Scheunert-Allee 114-116
14558 Nuthetal