Skip to main content

Ordnerstruktur im Projektverzeichnis

Eine klare Ordnerstruktur in der Dateiliste sorgt dafür, dass Dateien schnell gefunden und sauber wiederverwendet werden können. Ziel ist: weniger Doppeluploads, weniger Suchaufwand und langfristig bessere Pflege.

Schnellstart: empfohlene Struktur in 3 Schritten

1) Mindeststruktur anlegen
Legen Sie mindestens diese beiden Ordner an:

  • bilder/
  • dokumente/

2) Wenn es mehr wird: eine zweite Ebene hinzufügen
Sobald viele Dateien im Projekt liegen, lohnt sich eine zusätzliche Gliederung – am besten nach Themen oder Zweck.

3) Danach erst hochladen
Wenn möglich: erst strukturieren, dann hochladen (spart Nachsortieren).

Mindeststruktur

Mindestens diese beiden Ordner sollten Sie immer anlegen:

  • bilder/
  • dokumente/

Warum so minimal starten?
Weil zu viele „Sonderordner“ am Anfang oft unübersichtlich werden – und später niemand mehr weiß, wo etwas hingehört.

Wenn es mehr wird: eine zweite Ebene

Sobald viele Dateien im Projekt liegen, lohnt sich eine zusätzliche Gliederung – am besten nach Themen oder Zweck.

Variante A: Nach Themen (häufig gut nachvollziehbar)

Beispiele:

  • bilder/studium/
  • bilder/forschung/
  • dokumente/studium/
  • dokumente/ordnungen/

Wann passt das gut?
Wenn Ihr Projekt stark nach Bereichen gegliedert ist (z. B. Studium/Forschung/Transfer) und Redakteur:innen typischerweise so suchen.

Variante B: Nach Zweck (gut für wiederkehrende Bausteine)

Beispiele:

  • bilder/teaser/
  • bilder/team/
  • dokumente/formulare/
  • dokumente/presse/

Wann passt das gut?
Wenn dieselben Dateitypen immer wieder auftauchen (Teaserbilder, Teamfotos, Formulare) und Sie eher „nach Verwendung“ denken.

Wichtig: Entscheiden Sie sich möglichst für eine Logik pro Projekt. Mischen führt oft zu doppelten Ablagen („Teamfoto“ landet dann mal unter studium/, mal unter team/).

Gute Praxis

  • Ordnernamen: klein, ohne Leerzeichen/Umlaute/Sonderzeichen.
  • Lieber wenige klare Ordner als viele „Sonderordner“.
  • Wiederverwendbare Dateien erkennbar ablegen (z. B. _wiederverwendbar/), damit sie nicht mehrfach hochgeladen werden.

Ergänzend (in der Praxis sehr hilfreich):

  • Wenn eine Datei voraussichtlich auf mehreren Seiten genutzt wird: nicht „irgendwo“ ablegen, sondern bewusst in den passenden (wiederverwendbaren) Ordner legen – und Metadaten sauber pflegen, damit die Datei später zuverlässig wiederverwendet werden kann.

Typische Stolpersteine

  • Alles im Root/Projektordner → Suche dauert, Doppeluploads steigen. (Mindeststruktur nutzen.)
  • Zu kleinteilige Ordnerlandschaft → niemand findet Dateien wieder. (Lieber wenige klare Ordner.)
  • Uneinheitliche Benennung → Datei/Ordner werden „unsichtbar“ in der Suche. (Regeln konsequent anwenden.)