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Kurzvita

Eva Hückmann studierte im Bachelor Philosophie und Russistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Ihren Master in Osteuropäischen Kulturstudien an der Universität Potsdam schloss sie mit einer Arbeit zum Thema Evdokija A. Nagrodskajas Roman Gnev Dionisa (Der Zorn des Dionysos, 1910) im Schlüssel zeitgenössischer Diskurse ab. In dieser Arbeit analysiert sie den populär-feministischen Roman der zwischenrevolutionären Zeit aus literaturwissenschaftlicher und diskurshistorischer Perspektive.  Eva Hückmann verbrachte Auslandsaufenthalte an der Moskauer Staatlichen Linguistischen Universität (MGLU) in Moskau und der Staatlichen Baikal Universität (BGU) in Irkutsk. Während des Studiums arbeitete sie als Tutorin für wissenschaftliches Arbeiten, als wissenschaftliche Hilfskraft bei Prof. Dr. Magdalena Marszałek und bei einem an dem IGdJ und der FU Berlin angesiedelten Editionsprojekt.

Seit 2023 ist Eva Hückmann am Lehrstuhl für Ostslavische Literaturen und Kulturen bei Prof. Dr. Brigitte Obermayr als Akademische Mitarbeiterin tätig. Sie forscht zu feministischen Bewegungen in Russland, Gendertheorie und zu literarischen Verarbeitungen von Deportationen im Russischen Zarenreich und der Sowjetunion.

Außerdem ist Eva Hückmann seit 2021 als politische Bildnerin zu Themen wie Demokratie, Populismus, Verschwörungsdenken und Antisemitismus tätig.