• Institut für Geowissenschaften

Das Institut für Geowissenschaften


Wir vermitteln in den MSc- und BSc-Studiengängen die naturwissenschaftlichen Grundlagen zu Aufbau, Entwicklung und Dynamik des Planeten Erde. Dieses erstreckt sich von Prozessen im tiefen Erdinneren bis zu jenen an der Erdoberfläche. Das Verständnis der Prozesse der festen Erde ist wesentlicher Bestandteil der geowissenschaftlichen Forschung und wichtiger Bestandteil für die Lösung aktueller und gesellschaftlich relevanter Umweltprobleme. Dabei bieten wir eine Vielfalt an Vertiefungsmöglichkeiten entsprechend den methodischen und inhaltlichen Schwerpunkten der verschiedenen Arbeitsgruppen, verschiedene Programme zur Internationalisierung des Studiums und eine erstklassige Graduiertenausbildung an.

 
Das Institut nimmt eine zentrale Funktion im Forschungsschwerpunkt Erd- und Umweltsysteme ein und ist aktiver Partner der Koordinationsplattform Geo.X, in der das enge Netzwerk erd- und umweltwissenschaftlicher Forschungseinrichtungen im Raum Berlin-Potsdam organisiert ist.

Das Institut stellt zur Zeit auch den Präsidenten der Geounion (M.Strecker).


Wolken, die sich im Magadi-See in Kenia spiegeln, der sich im östlichen Zweig des ostafrikanischen Grabensystems befindet. Im Hintergrund die hoch aufragenden Flanken der Grenzverwerfungen des Grabens.

Ausgerechnet

Warum sich mitten in Afrika eine ganze Region dreht

Daniel Vollmer bei der Installation einer Wetterstation (Thomas Walter, GFZ) auf einem Hügel nordwestlich des Geysirs. Eruption des Strokkur im Hintergrund.

Feuer und Eis – Warum Eva Eibl mitten im Winter in Island forscht

Während all dies natürlich eine Reise über den Nordatlantik wert ist, liegen die wahren Schätze hier verborgen im tiefen Untergrund.

Geoforscher Martin Trauth und seine gesammelten (Lehr)werke.

Wie aus Forschung ein gutes Buch für die Lehre wird

Ein Gespräch mit Martin Trauth über das, was ihn zum Lehrbuchschreiben gebracht hat, warum er dabei bleibt – und warum Lego-Steine wichtig sind.

Jonathan Weiss bei der Wartung von GPS-Sensoren zur Aufzeichnung der Bodenbewegungen im Hochland der Anden. Foto: J. Weiss.

Von globalen Positionsdaten zur Geodynamik

Wie Messungen an der Oberfläche helfen, Erdbeben und Strukturen im Innern der Erde zu verstehen

Spaziergang durch den Geopark Muskauer Faltenbogen. Foto: Head office Geopark Muskauer Faltenbogen (UNESCO Global Geopark Muskau Arch)

Wissenschaft unter freiem Himmel

Nationale Geoparks vermitteln Geologie als Naturerlebnis

Das anatolische Hochplateau mit dem über 3900 m hohen Vulkan Mt. Erciyes. Foto: M. Strecker

Unterwegs im anatolischen Hochplateau

Reisetagebuch: Studierende auf Exkursion in der Türkei

Ausbruch des Holuhraun, 2014. | Foto: Eva Eibl.

Islands brodelnde Erde

Wie Vulkanausbrüche früher vorhergesagt werden können


Animationen und Videos

Seismik - EinBlick in den Untergrund

Animation zur Eräuterung der Seismik - einer Methoden, um Strukturen im Untergrund zerstörrungsfrei zu Analysieren. Die Seismik wird von der Geophysk unter anderem für die Suche nach Rohstoffvorkommen genutzt. Auch kleinräumige Nutzung, z.B. in der Archäologie, sind denkbar.

Geoelektrik - mit Strom den Boden durchleuchten

Mit Hilfe der Geoelektrik können Strukturen im Untergrund sichtbar gemacht werden. Da unterschiedliche Materialien verschieden gut den elektrischen Strom leiten können, ist es möglich Materialunterschiede anhand der Verbreitung des elektrischen Feldes zu identifizieren. Geophysiker nutzen diese Methode zum Beispiel in der Archäologie oder bei der Untersuchung von Grundwasserhorizonten.

Georadar - Einsatz zum Schutz der Deiche

Deiche sind oft der letzte Schutz vor Hochwasser und Flut. Das diese Schutzbauten regelmäßig auf ihre Stabilität hin untersucht werden müssen, leuchtet daher ein. Um den Deich aber nicht zu beschädigen, benötigt man zerstörungsfreie Methoden, um sich ein Bild des Inneren des Deichs zu machen. Hier wird unter anderem auch das Georadar benutzt. Wie dies funktioniert, zeigt die Animation.

Neue Schadstoffe

Neue Schadstoffe - in englisch als Emerging Contaminents bezeichnet - spielen eine zunehmend wichtige Rolle in unserer Umwelt. Ob und wie es möglich ist, diese Schadstoffe zu detektieren, zeigt diese Animation, die am Institut für Erd- und Umweltwissenschaften der Universität Potsdam entstanden ist. Sie wurde durch den AXA Research Fund gefördert.

Mehr zu diesem Thema finden Sie unter: http://nospina.tumblr.com/projects