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Die Ziele von ExTrass

Foto: Links: A. Thieken; Rechts: T. Selvakumaran
ExTrass beschäftigt sich damit, wie sich Städte besser an Hitzewellen, wie die im Sommer 2018, und an Starkregenereignisse, wie 2016 in Braunsbach, anpassen können.

Städte sind besonders stark von extremen Wetterereignissen wie der Hitzewelle 2018 oder den Starkregenereignissen der letzten Jahre betroffen. Diese extremen Wetterereignisse verursachen immense Sachschäden und bergen hohe gesundheitliche Risiken für die Bevölkerung. Daher sind Anpassungsmaßnahmen auf kommunaler Ebene erforderlich.

ExTrass möchte die Anpassung von deutschen Groß- und Mittelstädten gegenüber Hitze und Starkregen verbessern und deren Resilienz erhöhen. Dabei wird Resilienz als adaptiver (Lern-)Prozess verstanden, in dem Kommunen Maßnahmen aufgreifen und umsetzen, von denen ein schadensreduzierender Effekt bei Wetterextremen erwartet wird (z.B. die Reduktion von Sachschäden oder von Rettungseinsätzen). Hierbei stehen drei Fallstudienstädte im Mittelpunkt: Potsdam, Remscheid und Würzburg.

Darüber hinaus soll aufgezeigt werden, wie Kommunen von den Aktivitäten anderer Städte lernen können. Daher werden die Erkenntnisse  über die Fallstudienstädte hinaus mit weiteren Groß- und Mittelstädten diskutiert. Im Fokus steht dabei das Lernen voneinander und der Transfer getesteter Maßnahmen und erfolgreicher Ideen zwischen Städten. Erarbeitete Handlungsempfehlungen sollen die kommunale Klimaanpassung stärken und die Arbeit von Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbänden bundesweit unterstützen. Sie richten sich zudem an Städteverbände und Netzwerke für Kommunen sowie an die Bundesländer und die Bundesebene.