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Großes Professorium

Universität Potsdam empfing neu berufene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und thematisierte weitere Internationalisierung

Beim Großen Professorium am 10. November 2014 auf dem Campus Am Neuen Palais begrüßte die Universität Potsdam 21 neu berufene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Aus dem In- und Ausland kommend werden die neuen Professorinnen und Professoren künftig die Entwicklung der Hochschule sowohl in der Forschung als auch in der Lehre mitgestalten. Der Präsident der Universität Potsdam, Prof. Oliver Günther, Ph.D., hieß die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Kollegium willkommen.

Traditionell nutzte die Universität das Große Professorium, um den Prozess der Internationalisierung der Hochschule ins Blickfeld zu rücken. Der Empfang stand in diesem Jahr im Zeichen der „Türkischen Woche“, mit der sich die Universität Potsdam in das Deutsch-Türkische Wissenschaftsjahr einbringt. Prof. Dr. Ulrike Demske, Vizepräsidentin für Internationales, Alumni und Fundraising, berichtete von der Internationalisierungsstrategie der Universität und den vielfältigen Kooperationen mit türkischen Universitäten und Hochschulen. Anschließend informierte Prof. Dr. Robert Seckler, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, über den Aufbau der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Türkisch-Deutschen Universität in Istanbul, für den die Universität Potsdam federführend verantwortlich ist. Einblicke in konkrete sprachwissenschaftliche Forschungsprojekte gaben der Germanist Prof. Dr. Christoph Schroeder und die Doktorandin Maria Pohle, die mit der populärwissenschaftlich-unterhaltsamen Präsentation ihrer Arbeit zum „Kiez-Deutsch“ am 6. November beim International Day den deutsch-türkischen Science Slam gewonnen hatte.
Alljährlich wird beim Großen Professorium das privat gestiftete und mit Mitteln des DAAD aufgestockte Stipendium „Frauen für Frauen“ für eine besonders engagierte ausländische Studierende vergeben. In diesem Jahr erhielt es die Biologiestudentin Veselina Zhivkova aus Bulgarien.

Text: Antje Horn-Conrad

Online gestellt: Matthias Zimmermann