Autokratisierung, Policy-Präferenzen und die Performanz Internationaler Organisationen (APPIO)
Hintergrund zum Forschungsprojekt:
Der globale Trend der Autokratisierung stellt die internationale Zusammenarbeit vor erhebliche Herausforderungen. Regimewechsel verändern häufig außenpolitische Präferenzen und wirken sich auch auf die Zusammenarbeit in internationalen Organisationen (IOs) aus. Das Projekt „Autokratisierung, Policy-Präferenzen und Performanz internationaler Organisationen“ (APPIO) untersucht die Konsequenzen einer Autokratisierung in den Mitgliedsstaaten auf die Output-Performanz sowie die Legitimität von IOs. Während in der bisherigen Forschung vor allem Kontestation und Austritte oder Austrittsdrohungen autokratischer Regime untersucht wurden, sind die Erkenntnisse darüber, wie sich solche Veränderungen auf die Problemlösungsfähigkeit von IOs auswirken, noch begrenzt.
Die zentrale Forschungsfrage des Projekts untersucht:
Warum, auf welche Weise und mit welchen Folgen führt eine Autokratisierung der IO-Mitgliedschaft zu Veränderungen in der Performanz dieser Organisationen?
Was ist das Forschungsziel?
APPIO hat vier wesentliche Ziele:
(1) Untersuchung von Mustern, die Autokratisierung mit der Performanz von IOs verknüpfen
(2) Erforschung der Grundlagen sich verändernder Policy-Präferenzen in Mitgliedsstaaten von IOs.
(3) Nachvollziehen von Präferenzaggregationsmechanismen in der Entscheidungsfindung von IOs
(4) Bewertung des Einflusses der Veränderungen auf die wahrgenommene Legitimität von IOs