uni-potsdam.de

Sie verwenden einen veralteten Browser mit Sicherheitsschwachstellen und können die Funktionen dieser Webseite nicht nutzen.

Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können.

Forschungsprofil

In der Forschung beschäftigen wir uns zur Zeit vornehmlich mit internationalen Organisationen und internationalen Verwaltungsstäben.

Andrea Liese befasst sich in dem Projekt „Talk and Action: Wie internationale Organisationen auf Räume begrenzter Staatlichkeit reagieren" mit folgenden forschungsleitenden Fragen: Wie deuten international Organisationen, die in Räumen begrenzter Staatlichkeit aktiv sind, „Staatlichkeit“ und „Governance“? Welche Faktoren (z.B. Erfahrungen vor Ort) beeinflussen diese Deutungen? Das Projekt ist ein Teilprojekt des Sonderforschungsbereichs „Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit“ und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

In dem Projekt „Berücksichtigung von Expertenwissen - Internationale Verwaltungsstäbe als Politikexperten" setzen sich Andrea Liese und Per-Olof Busch mit den Fragen auseinander, in welchem Ausmaß und unter welchen Bedingungen das Expertenwissen und die Politikempfehlungen, die internationale Verwaltungsstäbe verbreiten, in Staaten berücksichtigt werden und inwiefern und warum diese Berücksichtigung variiert. Das Projekt ist Teil der Forschergruppe „Internationale Verwaltung. Entstehung und Entwicklung von Verwaltungsmustern und ihr Einfluss auf die internationale Politikgestaltung“ und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

In der Vergangenheit beschäftigte sich Andrea Liese in ihrer Forschung mit:

  • Regieren in Räumen begrenzter Staatlichkeit,
  • Erfolgsbedingungen transnationaler Partnerschaften in Entwicklungsländern in den Bereichen Wasser, Ernährung und Gesundheit,
  • der Beteiligung nicht-staatlicher Akteure an internationaler Steuerung,
  • der Öffnung internationaler Organisationen gegenüber nicht-staatlichen Akteuren,
  • der Wirkung internationaler Regime auf die innerstaatliche Menschenrechtspolitik,
  • Lernprozessen in internationalen Organisationen und
  • Verrechtlichungsprozessen in der internationalen Menschenrechtspolitik.

Per-Olof Busch beschäftigte sich in seiner Forschung in der Vergangenheit insbesondere mit:

  • grundsätzlichen Fragen der internationalen Steuerung,
  • der Rolle und Wirkungen internationaler Institutionen, internationaler Organisationen und internationaler Verwaltungsstäbe in der internationalen Umweltpolitik,
  • der Rolle und dem Potenzial internationaler Politikdiffusion und Politiktransfer als Steuerungsmodi in der internationalen Politik (“governance by diffusion”),
  • den internationalen Ursachen von Politikkonvergenz und nationalen Politikwandel in der Umwelt- und Sozialpolitik,
  • den Auswirkungen der politischen und ökonomischen Globalisierung auf nationale und internationale Politik in der Umwelt- und Sozialpolitik,
  • nationalen und internationalen Politikfeldanalysen (insbesondere Politikwandel) und
  • Pionierverhalten von Staaten in der Umweltpolitik.