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Künstliches Leben? – 22. Leibniz-Kolleg Potsdam thematisiert Fragen der Synthetischen Biologie

Mikroskopisch kleine Wassertropfen, die mit einer Schicht Lecithine überzogen sind. (Foto: Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung/Roland Knorr)

Mikroskopisch kleine Wassertropfen, die mit einer Schicht Lecithine überzogen sind. (Foto: Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung/Roland Knorr)

Mit synthetischen Zellen und künstlichem Leben beschäftigt sich das diesjährige Leibniz-Kolleg  am 26. April an der Universität Potsdam. Den Hauptvortrag hält Prof. Dr. Petra Schwille, Direktorin am Max-Planck-Institut für Biochemie. Die Wissenschaftlerin geht der Frage nach, ob es eine kleinste Form des Lebens gibt. Das jährlich stattfindende Leibniz-Kolleg Potsdam hat es sich zum Ziel gesetzt, naturwissenschaftliche Forschung für eine breite Öffentlichkeit wahrnehmbar und interessant zu machen. Mit den gewählten Themen werden deshalb auch in Potsdam vertretene Forschungsgebiete aufgegriffen, in denen für die Menschheit wichtige Entdeckungen zu erwarten sind.      

Heute gilt als gesichert, dass Zellen, die kleinsten lebenden Einheiten, immer nur aus vorhandenen Zellen entstehen können. Aber es muss Moleküle gegeben haben, die sich einst zu den allerersten Zellformen zusammengefunden haben. Die dafür nötigen Mechanismen und Naturgesetze gelten vermutlich auch heute noch. Diesen Übergang von unbelebter zu belebter Materie im Labor nachstellen zu können und zu erforschen, wie die einfachste mögliche Zelle überhaupt aussehen könnte, ist auch das Ziel der Synthetischen Biologie. Petra Schwille und ihr Team arbeiten auf diesem Feld. Prof. Dr. Reiner Anselm, Ludwig-Maximilians-Universität München, wird in seinem Vortrag die Forschung zu künstlichem Leben aus theologisch-philosophischer Sicht beleuchten.
Auf dem Programm des Leibniz-Kollegs steht außerdem die Verleihung des Publikationspreises sowie des Sonderpreises für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler in Berlin und Brandenburg für ein herausragendes Forschungsergebnis in der Biophysik, Biochemie, Biotechnologie und den angrenzenden Gebieten. Insbesondere an Schülerinnen und Schüler, Studierende und Lehrkräfte richtet sich eine Reihe von thematischen Einführungsvorträgen am Vormittag. Gruppen werden gebeten, sich unter leibniz@uni-potsdam.nomorespam.de anzumelden.  Der Besuch der Veranstaltungen ist kostenlos.
Mitveranstalter des Leibniz-Kollegs 2018 sind die Institute für Biochemie und Biologie sowie für Physik und Astronomie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam, das Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Potsdam/Golm und die UP Transfer GmbH an der Universität Potsdam. Medienpartner sind die Potsdamer Neuesten Nachrichten. Die Universitätsgesellschaft unterstützt das Kolleg.

Kontakt: Dr. Barbara Schneider, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Telefon: 0331 977-2960
E-Mail: leibniz@uni-potsdam.nomorespam.de
Programm im Internet: www.leibniz-kollegpotsdam.de
Foto: Mikroskopisch kleine Wassertropfen, die mit einer Schicht Lecithine überzogen sind. (Foto: Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung/Roland Knorr)

Medieninformation 05-04-2018 / Nr. 051
Dr. Barbara Eckardt

Universität Potsdam
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
Tel.: +49 331 977-2964
Fax: +49 331 977-1130
E-Mail: presse@uni-potsdam.nomorespam.de
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Online gestellt: Katharina Zimmer
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktion@uni-potsdam.nomorespam.de