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Unterwegs in Nigeria – 9. Oktober 2017

Studierende der Anglistik und Amerikanistik auf Exkursion nach Ibadan
In der Philosophischen Fakultät. Foto: Isabel Dückert/Valerie Pobloth.

In der Philosophischen Fakultät. Foto: Isabel Dückert/Valerie Pobloth.

 9. Oktober – Ibadan

Unser erster Programmtag in Ibadan! Heute werden wir offiziell begrüßt und unternehmen eine Campus-Tour. Wir freuen uns, die Universität Potsdam und unsere Nationen zu präsentieren. Denn unsere Gruppe ist multikulturell: Neben einigen Deutschen besteht sie aus zwei Studentinnen aus Dänemark und Russland. Wir werden abermals herzlich begrüßt und erhalten sogar ein paar Getränke und Kekse, was hier üblich zu sein scheint. Im Büro für Internationale Programme schauen wir eine Dokumentation über die Geschichte der Universität von Ibadan (UI) und erfahren, dass sie 1948 gegründet wurde und die älteste Universität Nigerias ist. Danach findet eine offene Fragerunde statt, in der uns sämtliche Informationen über die Universität gegeben werden. Der Präsident des Büros für Internationale Programme erzählt uns, dass die UI den Fokus auf Master- und Promotions-Studiengänge setzt, da die Ausstattung und Qualität der Lehre, verglichen mit anderen nigerianischen Universitäten, hier auf einem sehr hohen Level ist. Daher richten sich 80 Prozent der angebotenen Programme an Postgraduierte. Insgesamt hat die Universität 20.000 Studierende, von denen 4000 direkt auf dem Campus leben. Anschließend geht unsere Campus-Tour weiter zur Philosophischen Fakultät. Hier treffen wir den Vorsitzenden des Linguistik-Departments, Prof. Duro A. Adeleke, und den stellvertretenden Dekan, Prof. Philip A. Ogundeji. Zusammen essen wir in der Cafeteria zu Mittag und genießen zum ersten Mal seit Langem eine gute WLAN Verbindung. Schließlich begeben wir uns auf eine Bustour über den ganzen Campus. Es ist unfassbar, was für ein riesiges Gebiet er umfasst. Neben den 13 Fakultäten, Studentenwohnheimen und Unterkünften für das Personal gibt es eine Schule, ein Hotel und vieles mehr. Dazu gehört auch eine Bananenplantage, einen botanischen Garten, einen riesigen Teich mit Fischen und einen Zoo! Es ist im Grunde eine eigene kleine Stadt hier auf dem Campus. Doch im Gegensatz zu der Außenwelt ist es hier deutlich sauberer, sicherer und ordentlicher. Alles in allem erhalten wir den Eindruck, dass es ziemlich prestigeträchtig ist, hier zu leben und zu studieren.

Text: Sandra Hesse, Anna Korneva und Valerie Pobloth
Online gestellt: Matthias Zimmermann
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktion@uni-potsdam.nomorespam.de

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