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Tag der Juristischen Fakultät – Wolf-Rüdiger-Bub-Preis für die besten Absolventen

Foto: Sören Stache

Foto: Sören Stache

Professor Dr. Hansjörg Peter von der Universität Lausanne/Schweiz hält den Festvortrag am heutigen Tag der Juristischen Fakultät auf dem Campus Griebnitzsee.  Der Jurist spricht über „Verfassungswidrige Gesetze und ein Parlament ohne Opposition? – Die direkte Demokratie in der Schweiz, eine ganz andere Staatsform“. Er wirft einen Blick auf die Gründe, die die Schlagkraft direkter Demokratie in der Schweiz ausmachen und zeigt die Eckpunkte dieses Demokratieverständnisses auf. Der Tag der Juristischen Fakultät bietet alljährlich den feierlichen Rahmen für Ehrungen und Auszeichnungen der besten Studierenden und Promovenden.

Im Anschluss an den Festvortrag werden die Promotionsurkunden an 25 Absolventinnen und Absolventen überreicht, die im akademischen Jahr 2017/18 ihre Promotionsverfahren erfolgreich abgeschlossen haben. Zugleich wird der seit 1996 gestiftete Wolf-Rüdiger-Bub-Preis zur Förderung des juristischen Nachwuchses verliehen. Der Stifter, Professor Dr. Wolf-Rüdiger Bub, wirkte bis zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand an der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam als Honorarprofessor bei der Ausbildung zukünftiger Juristinnen und Juristen mit.

Als beste Studentin wird Isabell Böhm geehrt. Sie bestand die erste juristische Prüfung  mit der Note „gut“ (12,04 Punkte). Bester Student ist Jannis Rink, der die erste juristische Prüfung mit „gut“ (12,89 Punkte) bestand. Als beste französische Studentin der Universität Paris Nanterre im gemeinsamen Deutsch-Französischen Studiengang Rechtswissenschaften an der Universität Potsdam wird Laura Chambeaud ausgezeichnet.

Als beste Promovenden werden geehrt: Johannes Belling für seine Doktorarbeit  zum Thema „‘Vorübergehende Leiharbeit‘ - Die Deutung eines unbestimmten Rechtsbegriffs am Beispiel kirchlicher Einrichtungen“, Sebastian Bosch für seine Arbeit über „Straftaten in virtuellen Welten – Eine materiellrechtliche Untersuchung “ und Elisabeth Veronika Henn, die über „International human rights law and structural discrimination: A study illustrated in the example of violence against women“ schrieb. Weiterhin werden ausgezeichnet: Tobias Jacob Hörnle, der sich mit „Gesellschaftsrechtlichen Maßgaben für eine Gruppenbesteuerung ohne Gewinnabführungsvertrag“, beschäftigte, Dr. David Hötzel für seine Arbeit über „Virtuelle Währungen im System des deutschen Steuerrechts - zugleich ein Beitrag zum rechtlichen und steuerlichen Geldbegriff mit geldtheoretischen und geldhistorischen Bezügen“ und Dr. Leon Hendryk Benjamin Keul, der „Die Norminterdependenzen des Grunderwerbsteuergesetzes bei Umstrukturierungen inländischer Konzerne“ untersuchte. Henning Christian Lahmann erhält den Preis für seine Doktorarbeit zum Thema „Acts without Actors – The problem of attribution an Unilateral Remedies in Cyberspace: Protection and Enforcement“), Dr. Sebastian Segmiller für seine rechtsvergleichende Untersuchung „Sekundärer Finanzausgleich in Deutschland und der Schweiz“ sowie Dr. Anne-Katrin Wolf für ihre Arbeit über „Aktivlegitimation (ius standi) im Individualbeschwerdeverfahren der UN-Menschenrechtskonventionen“. Das Preisgeld beträgt insgesamt 12.000 Euro.

Der mit 500 Euro dotierte Förderpreis Rechts- und Verfassungsgeschichte geht in diesem Jahr an Alena Lagmöller und Marcus Rehtmeyer.

Text: Antje Horn-Conrad
Online gestellt: Jana Scholz
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktion@uni-potsdam.nomorespam.de