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„Germany‘s Next Topmodel. Zur Formatierung der Person in Casting-Shows.“

Germany’s Next Topmodel entwirft mit Hilfe der Teilnehmerinnen ein Stereotyp, bei dem junge Mädchen durch das Laufstegritual vor der Jury als Person geformt werden. Diese Formatierung der Person vermittelt die kollektive Wunschvorstellung einer Frauwerdung, bei der äußerlich sichtbar scheinbar in der Person angelegte Potenziale herausgearbeitet werden.

Diese von der Show vorgeführte, vermeintliche Arbeit an der Person zeigt aber vor allem eine Domestikation und Normierung der Person auf ein kollektiv gewünschtes Leistungsideal. Durch die Wiederholbarkeit dieser Normierung befriedigt die Show dabei wie alle Casting-Shows kollektive Wünsche des Publikums aus der Generation ‚Praktikum‘ nach sozialer Anerkennung und Integration durch Eigenleistung, die in der medialen Imagination als Schlüssel für den Zugang zu einem idealisierten Raum der Topmodels (oder eben auch Superstars) überhöht wird.

It speaks

Prof. Dr. Jan-Oliver Decker

Event Type

Vortrag/Vortragsveranstaltung

Subject Field

Kulturwissenschaften

Faculty

Philosophische Fakultät

Date

Begin
23.01.2019, 10:00
End
23.01.2019, 12:00

Organizer

Kulturen Romanischer Länder, Institut für Romanistik

Location

Universität Potsdam, Uni-Komplex Am Neuen Palais, 1.08.0.59
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
Map

Contact

Prof. Dr. Eva Kimminich
Am Neuen Palais 10, Haus 19
14469 Potsdam

Phone 0049 (0) 331 977 4144