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Allgemeine Informationen

Praktika im Lehramtsstudium

Das Lehramtsstudium an der Universität Potsdam zeichnet sich insbesondere durch eine hohe Praxisnähe aus, die durch fünf studienbegleitende Praktika in den schulpraktischen Studien gewährt wird. Diese sind in Form eines Spiralcurriculums aufgebaut. Dies bedeutet, dass die Inhalte der verschiedenen Praktika immer wieder aufgegriffen, vertieft und mit den neuen Inhalten ergänzt werden. Ziel ist es, dass im Studienverlauf eine umfassende Kompetenzentwicklung stattfindet. Wie gut dies funktioniert, wird derzeit in einem Forschungsprojekt untersucht.

Alle Lehramtsstudierenden absolvieren im Laufe ihres Studiums fünf Praktika, drei im Bachelor- und zwei im Masterstudium. Das Bachelorstudium beginnt für Studierende des Lehramts für die Sekundarstufen I und II und des Lehramts für Förderpädagogik mit dem Orientierungspraktikum. Dieses beinhaltet eine zweiwöchige Hospitation an der Schule mit min. 40 hospitierten Unterrichtsstunden sowie die Teilnahme an schulischen Veranstaltungen. Anschließend steht eine Woche für das Verfassen des Praktikumsberichts zur Verfügung. Das Praktikum ist an eine vorhergehende Lehrveranstaltung angeschlossen und wird durch die Dozierenden betreut.
Studierende der Lehrämter für die Primarstufe absolvieren das Integrierte Eingangspraktikum. Dieses beinhaltet wöchentliche Hospitationen an der Schule (10 Wochen mit min. 60 Stunden Hospitation), die durch ein Seminar vorbereitet und begleitet werden.
Nach dem Orientierungs- bzw. dem Integrierten Eingangspraktikum absolvieren die Studierenden das Praktikum in pädagogisch-psychologischen Handlungsfeldern, kurz PppH. Ziel dieses Praktikums ist es, die Studierenden zur Selbstreflexion anzuregen und sie zur Entwicklung geeigneter erziehungswissenschaftlicher Fragestellungen an einem konkreten pädagogisch-psychologischen Handlungsfeld zu befähigen. Die Studierenden suchen sich hierfür selbstständig einen Praktikumsplatz, verschiedene Modi sind dabei möglich. Das Praktikum wird durch ein Seminar vorbereitet, begleitet und ausgewertet.
Am Ende des Bachelorstudiums absolvieren die Studierenden in ihren jeweiligen Fächern die fachdidaktischen Tagespraktika. In diesem Praktikum sammeln sie, betreut durch die jeweiligen Fachdidaktiken, die ersten Unterrichtserfahrungen an einer Schule in Brandenburg. In der Regel übernimmt hierbei eine Seminargruppe eine gesamte Unterrichtseinheit und führt diese unter Aufsicht der Dozierenden und der regulären Lehrkraft durch.

Im Masterstudium absolvieren die Studierenden das Psychodiagnostische Praktikum und das Schulpraktikum. Ziel des Psychodiagnostischen Praktikums ist es, die zuvor in der Vorlesung und im Seminar vermittelten Kenntnisse über Diagnostik anzuwenden. Dazu hospitieren die Studierenden eine Woche in einer Klasse und beobachten eine/n Schüler/in genauer. Organisatorisch ist das Praktikum in das Schulpraktikum integriert.
Das umfangreichste Praktikum ist das Schulpraktikum (mit dem Psychodiagnostischen Praktikum: Praxissemester). Es wird bei den Studiengängen für das Lehramt für die Primarstufe für das zweite und bei den Studiengängen für das Lehramt für die Sekundarstufen I und II für das dritte Fachsemester des Masterstudiums empfohlen (die Masterordnung für das Lehramt Förderpädagogik ist noch nicht in Kraft). Über einen Zeitraum von 14 Wochen sind die Studierenden 4 Tage an der Schule (Montag bis Donnerstag), wo sie hospitieren und eigenverantwortlich 50 Stunden Unterricht erteilen. Dabei werden sie von den regulären Lehrkräften betreut. An den Freitagen reflektieren die Studierenden ihre Erfahrungen in den universitären Begleitseminaren und erhalten Hinweise und Hilfestellungen für ihre Unterrichtspraxis. Begleitend zum Praktikum fertigen sie ein Portfolio an, um ihre Erfahrungen zu reflektieren.

Die Praktika sind für alle Studierenden verpflichtend. Abgesehen vom fachdidaktischen Tagespraktikum, für das die jeweiligen Fachdidaktiken verantwortlich sind, werden sie vom ZeLB organisiert. Ansprechpartner für alle Fragen zum Orientierungspraktikum, Integriertem Eingangspraktikum und dem Praktikum in pädagogisch-psychologischen Handlungsfeldern ist das Praktikums Bachelor, für das Psychodiagnostische Praktikum und das Schulpraktikum das Praktikumsbüro Master. Sie können sich jederzeit mit Fragen an diese wenden.

Wenn Sie sich für das Schulpraktikum im Ausland interessieren, finden Sie hier weitere Informationen.

What´s New?
  • Informationen zum Masernschutzgesetz (Stand: 24.08.2020)
  • Seit dem 1. August 2011 ist lt. Bundeszentralregistergesetz vor Aufnahme schulpraktischer Studien die Vorlage eines Erweiterten Führungszeugnisses notwendig. Neuimmatrikulierte Studierende erhalten den entsprechenden Antrag über das Dezernat für Studienangelegenheiten/ Prüfungsamt.