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Freizeit ohne Barrieren – Inklusionspreis 2023 geht an Amanda Beser und Marlon Schwarze

Eine Frau überreicht einer anderen eine Urkunde und einen Blumenstrauß
Photo : Kevin Ryl
Die Vizepräsidentin für Forschung, wissenschaftliche Qualifizierungsphase und Chancengleichheit, Prof. Dr. Barbara Höhle (links), und Amanda Beser, Trägerin des Inklusionspreises 2023

Für die barrierefreie Vernetzung von Studierenden in der Freizeit sind Amanda Beser und Marlon Schwarze gestern mit dem Inklusionspreis 2023 ausgezeichnet worden. Verliehen wurde die Auszeichnung von der Universitätsgesellschaft Potsdam e.V. im Rahmen des 1. Gesundheitstages der Universität auf dem Campus Am Neuen Palais. Die Fördergesellschaft hatte den Preis 2017 gemeinsam mit der Universität Potsdam ins Leben gerufen, um Menschen und Initiativen zu würdigen, die sich in besonderer Weise für Inklusion und Chancengleichheit an der Hochschule einsetzen.

Die Studierenden Amanda Beser und Marlon Schwarze haben als Mitglieder des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) einen „Freizeitorientierten Stammtisch“ organisiert, der eine barrierefreie, niedrigschwellige Plattform für den Austausch von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen bietet. Ob bei Kulturveranstaltungen oder gemeinsamen Abendessen können sie mit anderen Betroffenen ins Gespräch kommen und sich von Fachleuten beraten lassen. „Es ist großartig zu sehen, dass sich Studierende wie Amanda Beser und Marlon Schwarze so für die Förderung der Inklusion einsetzen, denn nur mit solchen gemeinsamen Anstrengungen können wir erreichen, dass alle Menschen hier an der Universität unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen studieren, forschen und arbeiten können“, sagte Barbara Höhle, Vizepräsidentin für Forschung, wissenschaftliche Qualifizierungsphase und Chancengleichheit, die die Laudatio hielt. Sie hob hervor, dass die Hochschule bei der Beseitigung von Barrieren auf die Mithilfe und das Feedback Betroffener angewiesen ist, um bestmöglich auf einzelne oder kollektive Bedürfnisse eingehen zu können. Inklusion sei ein fortlaufender Prozess, an dem alle beteiligt sein müssen.

Barbara Höhle erinnerte in diesem Zusammenhang an weitere Instrumente zum Nachteilsausgleich bei der Erbringung von Studien- und Prüfungsleistungen, für den spezielle Regelungen in den Allgemeinen Ordnungen für die Studiengänge festgelegt wurden. Zudem böten die Zentrale Studienberatung sowie der Beauftragte für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung mit seinem studentischen Team konkrete Unterstützung an. Die Vizepräsidentin bedankte sich bei allen, die sich an der Universität für mehr Inklusion einsetzen. „Ohne ihr Engagement und ihre Unterstützung wären wir nicht in der Lage, so gute Fortschritte in diesem so wichtigen Bereich zu erzielen.“

Foto:
Die Vizepräsidentin für Forschung, wissenschaftliche Qualifizierungsphase und Chancengleichheit, Prof. Dr. Barbara Höhle (links), und Amanda Beser, Trägerin des Inklusionspreises 2023. Foto: Kevin Ryl

Kontakt:
Prof. Dr. Dieter Wagner, Vorstand Universitätsgesellschaft Potsdam e.V.
E-Mail: unigesellschaftuni-potsdamde

Robert Meile, Beauftragter für Studierende mit Behinderung an der Universität Potsdam
E-Mail: robert.meileuni-potsdamde

Medieninformation 04-05-2023 / Nr. 046