MINT motiviert – Wie der Schulunterricht für Naturwissenschaft und Technik begeistern kann

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – das sind die sogenannten MINT-Fächer, die das Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung und die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Potsdam mit einer Themenwoche in den Fokus rücken. Vom 2. bis 5. Juni wird in Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis gezeigt, wie Schülerinnen und Schüler in einem motivierenden Unterricht für die MINT-Fächer begeistert werden können. Das Programm richtet sich an Lehrkräfte, Studierende und Dozierende. Corona-bedingt werden die Vorträge und Präsentationen in synchronen und asynchronen Formaten veröffentlicht.

„Für MINT motivieren / mit MINT motivieren“ lautet das Motto der Themenwoche, die mehr sein möchte als ein digitaler Ersatz für den Tag der Lehrerbildung, der in diesem Jahr nicht in gewohnter Weise stattfinden kann. Unter https://www.uni-potsdam.de/de/zelb/aktuelles/veranstaltungen/mint2020/mint-woche  bietet das Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung in Zusammenarbeit mit der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät ein vielseitiges Programm, das sich insbesondere mit der Sprachbildung und dem Einsatz digitaler Medien im MINT-Unterricht befasst.

Am 2. Juni um 10 Uhr hält Prof. Dr. Martin Lindner von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg einen Online-Vortrag über die motivierende Kraft eines Unterrichts, in dem über das anschauliche Experimentieren Interesse für das Fach geweckt wird. Der Biologie- und Geografiedidaktiker berichtet zudem über Willkommensklassen für Geflüchtete, in denen der MINT- mit dem Sprachunterricht verbunden wurde. Anleitungen zu den vorgestellten Praxisbeispielen sind parallel online abrufbar.

Schulpraktische Beiträge von Forschenden der Universität Potsdam werden am  3. und 4. Juni auf der Internetseite der MINT-Woche als Videos oder interaktive Dokumente veröffentlicht. So zeigt Pola Serwene, wie sich im Fach Geografie mit Mustertexten die Textproduktion fördern lässt. Katja Würfl stellt ADAM, eine digitale Lernumgebung für den Chemieunterricht, vor. Wie eine App im Mathematikunterricht das Vorstellungsvermögen schult und zugleich hilft, Programmiererfahrungen zu sammeln, erklärt Heiko Etzold in seiner Präsentation. Zum Abschluss der MINT-Woche, am 5. Juni, können sich Schülerinnen und Schüler auf dem digitalen Hochschulinformationstag über die vielfältigen Studienmöglichkeiten in den Naturwissenschaften, in Mathematik und Informatik an der Universität Potsdam informieren.

Internet:https://www.uni-potsdam.de/de/zelb/aktuelles/veranstaltungen/mint2020/mint-woche 
Kontakt:
Sandra Woehlecke, Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung, Tel.: 0331 977-256013, E-Mail: sandra.woehleckeuni-potsdamde
Heiko Etzold, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Tel.: 0331 977-1068 , Mail: heiko.etzolduni-potsdamde

Medieninformation 26-05-2020 / Nr. 059