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Schnelle Computersimulationen und Sicherung vertraulicher Unternehmensdaten – Uni Potsdam mit neuen Transferprojekten auf der CeBIT 2017

Eine Softwarelösung, mit der sich Computersimulationen in MATLAB® automatisiert beschleunigen lassen, präsentiert das Potsdamer Start-up „PerfAccT“ auf der diesjährigen CeBIT, die vom 20. bis 24. März in Hannover stattfindet. Während der weltweit größten Messe für Informationstechnik stellt mit „SimoBA“ auch ein Kooperationsprojekt der Universität Potsdam seinen Lösungsansatz für die Informationssicherheit mobiler Endgeräte im geschäftlichen Umfeld vor.

Komplexe Computermodelle effizient erstellen, das ist die Gründungsidee des Start-ups „PerfAccT“: Im Entwicklungsprozess für Computermodelle wird häufig die abstrakte Programmiersprache MATLAB© verwendet. Doch ihr sind Grenzen gesetzt. Auf dem Weg zu komplexeren Modellen entsteht durch den Wechsel auf einen leistungsfähigeren Code ein hoher Personal- und Zeitaufwand. „PerfAccT“ bietet dafür die Lösung. Das Team entwickelt einen Compiler, der automatisiert und in Echtzeit die Übersetzung des MATLAB©-Codes ausführt.
Aktuelle Forschung zur IT-Sicherheit in die Praxis zu überführen, ist das Ziel des Kooperationsprojektes „SimoBA“: Mobile Endgeräte werden immer stärker auch im geschäftlichen Umfeld genutzt. Oft nehmen Unternehmen Cloud-Dienste von Drittanbietern in Anspruch und stellen sie Mitarbeitern und Kunden in Apps zur Verfügung. Die Absicherung vertraulicher Unternehmensdaten ist dabei oft schwierig. Unbefugte können über eventuelle Sicherheitslücken in den Apps auf die mobilen Endgeräte zugreifen. Aktuelle IT-Sicherheitslösungen für dieses Problem benötigen entweder viel Rechenzeit oder schränken die Bedienbarkeit der Anwendungen ein. „SimoBA“ hat einen praktikablen Lösungsansatz für die Informationssicherheit mobiler Anwendungsplattformen im geschäftlichen Umfeld entwickelt. Um Sicherheitslücken aufzudecken, werden Forschungsergebnisse zur statischen und dynamischen Codeanalyse und zur Informationsflusskontrolle eingesetzt.
Johannes Spazier und Tobias Jaeuthe von „PerfAccT“ studierten Informatik an der Universität Potsdam. Im Rahmen der Masterarbeit eines der Teammitglieder entstand die Gründungsidee. Der Gründungsservice der Universität Potsdam half beim Aufbau des Teams mit einem speziellen Matchingverfahren. Der Student der Betriebswirtschaft Alexandros Kabbathas ergänzte das Team, das aktuell für seine innovative Gründungsidee ein EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie an der Universität Potsdam erhält.

Zeit: 20.–24.03.2017
Ort: Hannover, Messegelände, Halle 6, Stand C26
Kontakt: Anne Frey, Potsdam Transfer
Telefon: 0331 977-1311
E-Mail: anne.freyuni-potsdamde
Foto: Die Gründer von „PerfAccT“ machen Computersimulationen schneller. Foto: Tilo Bergemann/Potsdam Transfer.

Medieninformation 17-03-2016 / Nr. 034
Matthias Zimmermann

Universität Potsdam
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
Tel.: +49 331 977-1474
Fax: +49 331 977-1130
E-Mail: presseuni-potsdamde
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Online gestellt: Katharina Zimmer
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktionuni-potsdamde

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