Abbildung des Diagnostikmaterials LEMO 2.0
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LEMO 2.0

LEMO 2.0 ist eine neu überarbeitete und wesentlich erweiterte bzw. veränderte Fassung von LEMO (Stadie et al., 2013). Einige Veränderungen sind:

(1) Reduktion der LEMO-TESTS für eine schnelle Diagnosefindung
(2) Aktualisierte, benutzerfreundliche Testbögen
(3) Neue und praxistaugliche Ergebnisbögen
(4) Stringentere Ableitung und übersichtlichere Darstellung der modellorientierten Interpretation 

Abbildung des Diagnostikmaterials LEMO 2.0
Foto: NAT Verlag

Foto: NAT Verlag

Sätze verstehen

Sätze verstehen ist ein linguistisch orientiertes Diagnostikmaterial, das für die systematische Untersuchung syntaktischer Störungen beim Verstehen von Sätzen entwickelt wurde (Burchert et al., 2011). Bei der Entwicklung des Materials wurden neueste Erkenntnisse aus der neurolinguistischen Aphasieforschung berücksichtigt. Zielgruppe sind jugendliche und erwachsene Patienten mit Aphasie. Ziel der Untersuchung ist die schrittweise Eingrenzung einer syntaktischen Störung beim Verstehen von Sätzen. Somit werden die Voraussetzungen für eine störungsspezifische Therapie des Satzverständnisses geschaffen.

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Komplexe Sätze

Komplexe Sätze ist ein linguistisch orientiertes Therapieprogramm zur Behandlung von Störungen bei der Satzproduktion und der Therapieevaluation (Schröder et al., 2009). Die therapeutische Methode basiert auf der Annahme der zugrunde liegenden Formen (treatment of underlying forms, TUF, Thompson, 2001). Die Struktur des Materials und das Vorgehen bei der Evaluierung des Behandlungserfolgs basieren auf Erkenntnissen der neurolinguistischen Therapieforschung bei aphasischen Patienten mit Agrammatismus (Stadie et al., 2008). Die Materialien können neben der Anwendung in der Therapie und deren Evaluation auch ausschließlich für die Diagnostik der Produktion von Objekt-Relativsätzen, Wen-Fragen und Passivsätzen heran gezogen werden.

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PhoMo Kids

PhoMo Kids ist eine psycholinguistisch fundierte Aufgabensammlung für die systematische Untersuchung phonologischer Fähigkeiten bei Kindern (Stadie & Schöppe, 2014). Ermöglicht wird eine modellorientierte Eingrenzung sowohl rezeptiver wie auch expressiver Defizite phonologischer Teilfähigkeiten, um so eine störungsspezifische Therapie zu gewährleisten. Zielgruppe sind Kinder mit spezifischen Sprachentwicklungsstörungen, phonologischen Auffälligkeiten und mit Verdacht auf Lese-Rechtschreibschwäche. 

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