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Students' Day


2019

Foto: privat

Start a new game!

Am 18. Mai 2019 luden Studierende der Universität Potsdam (M.A. Angewandte Kulturwissenschaft und Kultursemiotik) zum zweiten Mal in das Haus der Kulturen der Welt ein. Für den Students’ Day wurde die Ausstellung bauhaus imaginista zum interaktiven Game umprogrammiert. Besucher*innen konnten die Ausstellung als individuelles Abenteuer erleben und so neue Blickwinkel auf einzelne Exponate entdecken. Um die Idee Bauhaus multiperspektivisch zu erfahren, tauschten die Spieler*innen in einer Open World untereinander Eindrücke aus, diskutierten und vernetzten sich. 

Die Ausstellung

Über drei Jahre hinweg begab sich ein internationales Team von Wissenschaftler*innen und Künstler*innen auf die Suche nach dem globalen Resonanzraum Bauhaus, seiner Hybridisierung, Transformation, sowie seinen Inspirationsquellen. Die Ergebnisse dieser interdisziplinären Forschung wurden im Rahmen des Jubiläums Bauhaus 100 vom 15. März bis zum 10. Juni 2019 im HKW präsentiert. Dabei stets präsent: Der Gegenwartsbezug und die Frage, welche Institutionen und Veränderungen für eine zeitgemäße kulturelle Praxis notwendig wären. An dieser Diskussion wollten wir uns beteiligen!  

Für weitere Informationen: https://www.hkw.de/de/programm/projekte/2019/bauhaus_imaginista/start.php

Foto: privat
Foto: privat

Der Students’ Day

Wie sieht eine Ausstellung durch die Augen von Studierenden aus? Und wie können alternative Zugänge zu Ausstellungsinhalten gestaltet werden? Als Gruppe von zwölf Master-Studierenden sind wir im Rahmen des Students' Days dieser Fragen nachgegangen: Von Studierenden - für Studierende. Für einen Tag übernahmen wir auf Grundlage eines von uns entwickelten Vermittlungskonzeptes die Ausstellung und präsentierten eine neue Herangehensweise an bauhaus imaginista.

Um den Besucher*innen des Students‘ Days eine spielerische, lebendige und alternative Erschließung der Ausstellung zu ermöglichen, entwarfen wir ein analoges Konzept angelehnt an ein Computerspiel. Im gewählten Format eines Open World Games haben die Spieler*innen von Spielbeginn an überdurchschnittlich viele Freiheiten und Möglichkeiten in der Art und Weise, das Spiel zu spielen. Die Spieler*innen entscheiden selbst, was sie wann und wie in der Spielwelt erkunden möchten. Unsere Besucher*innen sollten sich ungehindert im Ausstellungsraum bewegen können. Daher haben wir auf Richtungsvorgaben und Nummerierungen, also Wertungen verzichtet.

Über die vier Räume der Ausstellung verteilt installierten wir an insgesamt 15 Objekten Aufgabenstationen. Die Aufgaben waren unterschiedlich angelegt: assoziativ, ästhetisch, wissenschaftlich, spielerisch, emotional. Und auf drei Themenkomplexe konzentriert: Gender, (kulturelle + künstlerische) Aneignung, Neues Leben & Lernen... Für einige wurden Werkzeuge benötigt, die in der Spielwelt gefunden werden mussten.

Das Haupt-Menü diente als Aufladestation im Spielverlauf oder nach Spielende. In der kleinen Mensa boten wir nicht nur Snacks und Getränke an. Sie stellte einen exklusiven Ort für Austausch über das Erlebte dar.

Zeit & Ort

Der Students' Day fand am Samstag den 18. Mai 2019 von 13 bis 18 Uhr im Haus der Kulturen der Welt statt. Adresse: John-Foster-Dulles-Allee 10. 10557 Berlin.  Für Studierende war die Teilnahme kostenfrei. 

Mitwirkende

Studierende der Universität Potsdam, MA Angewandte Kulturwissenschaft und Kultursemiotik: Vera Laux, Shih Yin Hu, Friedemann Schwenzer, Kathrin Haase, Lena Gerber, Elias Krössin, Conrad Rethfeld, Johanna Ballon, Katharina Hofbeck, Nina Röwer, Sophie Stammler und Undine Wuchold.

Foto: privat

2018

Foto: Laura Fiorio, HKW

Students' Day im Haus der Kulturen der Welt

Studierende der Universität Potsdam (M.A. Angewandte Kulturwissenschaft und Kultursemiotik) laden am Samstag den 2. Juni 2018 in das Haus der Kulturen der Welt ein: Im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Neolithische Kindheit. Kunst in einer falschen Gegenwart, ca. 1930“ findet in der Zeit von 13 bis 18 Uhr der Students’ Day statt. Die Ausstellung „Neolithische Kindheit“ thematisiert die gesellschaftlichen Umbrüche, Spaltungen und Widersprüche der europäischen Moderne und zeigt auf, wie Künstler*innen der Avantgarde - unter ihnen Paul Klee, Hannah Höch und Jean Arp auf diese Zeit reagiert haben.

Weitere Informationen zu der Ausstellung unter: www.hkw.de

 

 

Foto: Laura Fiorio, HKW