Kurz darauf wurden wir von den Wissenschaftlern des Forschungszentrums der Universität Innsbruck empfangen – und zwar mit einer Herzlichkeit, die den Temperaturanstieg in den Alpen noch übertraf. Sie lieferten uns bahnbrechende Erkenntnisse zu Naturgefahren im Ötztal. Besonders die persönlichen Erfahrungen und Sichtweisen eines einheimischen Mitglieds der Lawinenkommission hallten lange in uns nach und lösten eine ganze Flut von Fragen aus. Nach der ertragreichen Diskussion im Forschungszentrum fand das Tagesprogramm mit aufschlussreichen Vorträgen über Lawinen und Schutzmaßnahmen gegen verschiedene Naturgefahren einen gelungenen Abschluss.
Nach dem offiziellen Teil stand der Nachmittag zur freien Verfügung. Während die einen im „Aqua Dome“ Entspannung suchten und andere sich unter einem Wasserfall erfrischten, begab sich eine weitere große Gruppe auf einem Klettersteig auf die Suche nach aufregenden Erlebnissen.
Am Abend scheute das Küchenteam keine Mühen und servierte einen köstlichen „Bauernschmaus“ sowie Apfelstrudel – genau rechtzeitig zum Auftritt des größten Rockstars des Holozäns. Es war ein herrlicher, gemeinschaftlicher Moment, in dem unsere Herzen schneller schmolzen als der Geißbergferner und wir alle völlig „ausrasteten“. Wir hatten unglaublich viel Spaß! Unser Fazit: Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Zu allen bisher veröffentlichten Reisetagebüchern:
https://www.uni-potsdam.de/de/up-entdecken/upaktuell/up-unterwegs-reisetagebuecher