Aufsatteln – Mit dem Campusrad von Golm nach Griebnitzsee

Stefanie Unmack (li.) und Karin Sumpf bei der ersten Probefahrt der neuen Campusräder. | Foto: Matthias Zimmermann
Thomas Roese (li.) und Martin Klier (re.) vom ZIM bei der Übergabe "ihrer" Campusräder, die sie als Paten betreuen. | Foto: Tobias Hopfgarten
Quelle: Matthias Zimmermann
Stefanie Unmack (li.) und Karin Sumpf bei der ersten Probefahrt der neuen Campusräder.
Quelle: Tobias Hopfgarten
Thomas Roese (li.) und Martin Klier (re.) vom ZIM bei der Übergabe "ihrer" Campusräder, die sie als Paten betreuen.

Seit Mai 2020 stellt die Universität Potsdam ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Fahrräder für das Pendeln zwischen den Standorten und für Außer-Haus-Termine zur Verfügung. Zukünftig können sich alle Beschäftigten der Hochschule während der Arbeitszeit ein Fahrrad ausleihen, um auf die Fahrt mit PKW, Bus oder Bahn zu verzichten. Das Projekt ist nicht nur Teil des Klimaschutzkonzepts der Universität Potsdam, sondern soll auch der Gesundheit dienen. Die Nutzung der Campusräder ist für die Beschäftigten kostenfrei. Für eine erste Testphase wurden 13 Fahrräder angeschafft, die in Golm, am Neuen Palais, an der Maulbeerallee und in Griebnitzsee ausgeliehen werden können.

Das Besondere am System der Potsdamer Campusräder ist, dass sie bei sogenannten Fahrradpaten „unterstehen“, bei denen sie auch ausgeliehen werden können. „Wir haben uns ganz bewusst für ein dezentrales System entschieden“, sagt Karin Sumpf, die als Referentin des Kanzlers das Projekt betreut. „Auf diese Weise gibt es nicht nur an allen Standorten mehrere Stellen, wo man sich ein Fahrrad leihen kann. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lernen sich auch über die eigenen Abteilungen hinaus kennen.“ Sechs der Fahrräder stehen am Neuen Palais, zwei in Golm, zwei in Griebnitzsee und zwei in der Maulbeerallee. Die meisten von ihnen haben einen 55er Rahmen, es gibt aber auch 50er sowie – bei Potsdam Transfer in Golm – ein Lastenrad. Kurz nach ihrer Lieferung hat sich Karin Sumpf bei einer Probefahrt von der Qualität der Räder überzeugt: „Sie sehen nicht nur gut aus, sondern sind auch sehr bequem. Außerdem haben alle vorn einen Korb und hinten lässt sich problemlos eine Tasche befestigen.“

Wer ein Fahrrad ausleihen möchte, meldet sich einfach beim zuständigen Paten und vereinbart einen Abholtermin. Zusätzlich zum Drahtesel erhält jeder einen Helm und ein Hygienenetz. Und schon geht es los. Bis Dienstschluss muss das Rad zurück sein. Damit auch wirklich immer alles rollt, kümmert sich eine Firma um die Wartung der Zweiräder. Zweimal im Jahr sollen die Räder auf den Prüfstand. „Und wenn es doch mal ein Problem gibt, schreiben die Paten einfach eine Mail an campusraduni-potsdamde – und dann wird das Rad abgeholt“, erklärt Karin Sumpf. „Wir wollen das System mit den Campusrädern jetzt vier Jahreszeiten, also ein Jahr, lang ausprobieren. Wenn es gut läuft, können wir es hoffentlich ausbauen.“

Auf der Webseite des Campusräder-Projekts sind alle wichtigen Informationen zusammengestellt: Die Kontaktdaten der Fahrradpaten, Lagepläne, Hinweise zur Ausleihe, Nutzung und Rückgabe der Fahrräder und sogar ein Fahrtenbuch für die Paten stehen zum Download bereit. Außerdem finden dort diejenigen Antworten, die selbst Paten werden wollen.

Webseite des Projekts „Campusräder“: https://www.uni-potsdam.de/de/campusraeder/index

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Online-Redaktion

Sabine Schwarz