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Stereotype überwinden – Film und Diskussion zur Unterrepräsentanz von Frauen in IT-Berufen

„Hälfte / Hälfte – Ganz einfach“ lautet das Motto der diesjährigen 29. Brandenburgischen Frauenwoche. Dass dies auch in Wissenschaft und Technik gelten sollte, betonen die Gleichstellungsbüros der Potsdamer Universität, der Fachhochschule Potsdam und der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Gemeinsam laden sie am 7. März zur Vorführung des vielfach ausgezeichneten englischsprachigen Dokumentarfilms „Code – Debugging the Gender Gap“ (USA, 2015) in das Potsdamer Filmmuseum ein. Regisseurin Robin Hauser Reynolds widmet sich darin der Unterrepräsentanz von Frauen und Minderheiten in der Männerdomäne der Softwaretechnik und -programmierung. Eine anschließende Podiumsdiskussion beleuchtet die Ursachen dafür und sucht nach Veränderungen. Der Eintritt ist frei.

In den zahlreichen Interviews und persönlichen Gesprächen, die Robin Hauser Reynolds für ihren Film geführt hat, hinterfragt sie bestehende Strukturen und zeigt Wege auf, die „Gender Gap“ zu überwinden. Sie stellt zur Debatte, welche Auswirkungen es haben könnte, wenn mehr Frauen und Angehörige von Minderheiten in diesem Bereich arbeiten würden.
Im Anschluss an den Film diskutieren Expertinnen und Experten aus den drei Potsdamer Hochschulen über die Gründe, warum es noch immer so wenige Frauen in der digitalen Arbeitswelt, aber auch in vielen technischen oder naturwissenschaftsnahen Berufen gibt. Welchen Beitrag können die Hochschulen leisten, um die Teilhabe von Frauen in der digitalen Arbeitswelt zu erhöhen? Wie sehen Maßnahmen zur Berufsorientierung aus, was leisten vorhandene Förderprogramme? Welche Beschränkungen, welche Rückschläge ergeben sich durch die Reproduktion von Stereotypen im Hochschulalltag und durch hochschulspezifische Strukturen, was lässt hoffen? Es diskutieren Tank Thunderbird von der Fachhochschule Potsdam, Prof. Lena Gieseke von der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF sowie Dr. Lucia Tyrallova und Lea Gerneth von der Universität Potsdam. Die Moderation übernimmt Sylvie Kürsten.
Mit dieser gemeinsamen Veranstaltung beteiligen sich die Gleichstellungsbüros der Universität Potsdam, der Fachhochschule Potsdam und der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF an der 29. Brandenburgischen Frauenwoche, in der rund um den internationalen Frauentag am 8. März landesweit feministische und gleichstellungspolitischen Fragen thematisiert werden.

Zeit: 7.3.2019, 19.30 Uhr
Ort: Kino im Filmmuseum Potsdam, Breite Straße 1,A, 14467 Potsdam
Kontakt: Christina Wolff, Gleichstellungsbeauftragte und Leiterin des Koordinationsbüros für Chancengleichheit der Universität Potsdam, Telefon: 0331 977-4288, E-Mail: chwolffuni-potsdam
Susanne Foidl, Gleichstellungsbeauftragte der Filmuniversität, Telefon: 0331.6202-367, E-Mail: s.foidlfilmuniversitaetde
Sandra Cartes, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Fachhochschule Potsdam, Telefon: 0331-580 1081, E-Mail: cartesfh-potsdamde

Gemeinsame Medieninformation der Universität Potsdam, der Fachhochschule Potsdam und der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Potsdam, 26.02.2019

Pressekontakte:
Antje Horn-Conrad, Universität Potsdam, Tel.: 0331 977-1474, E-Mail: presseuni-potsdamde
Julia Diebel, Filmuniversität Babelsberg, Tel: 0331.6202-130, E-Mail: j.diebelfilmuniversitaetde
Steffi Brune, Fachhochschule Potsdam, Tel. 0331 580-1022, E-Mail: brunefh-potsdamde

Online gestellt: Katharina Zimmer
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktionuni-potsdamde