MUSIK UND MUSIKPÄDAGOGIK

Willkommen und musikalische Grüße!

Haus 6, Campus Golm
Foto: Eric Krüger
Haus 6, Campus Golm

Impressionen aus unserem Haus

Schnappschüsse


Belcantare Brandenburg – Schlusstakt einer Lehrkräftefortbildung mit Auftakt?

Am 15. Juni 2022 wurde Belcantare Brandenburg. Jedes Kind kann singen! als nachhaltige Fortbildungsmaßnahme für musikunterrichtende Grundschullehrkräfte in peripheren Regionen Brandenburgs auf dem Alten Markt in Potsdam mit 250 singenden Kindern und Ansprachen der beteiligten Bildungsinstitutionen gefeiert. Seit 2010 konnten 205 Lehrkräfte von 139 Brandenburger Grundschulen aus 16 Landkreisen bzw. kreisfreien Städte für einen Zeitraum von zwei Jahren lieddidaktisch und stimmbildnerisch fortgebildet werden. Der Lehrstuhl Musikpädagogik ist unter der Leitung von Prof. Dr. Isolde Malmberg Kooperationspartner dieser Professionalisierungsmaßnahme und in diesem Rahmen für die wissenschaftliche Begleitung und fachliche Beratung zuständig.

Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Isolde Malmberg

Prof. Isolde Malmberg
Foto: unbekannt

Am 25. Mai 2022 hielt Prof. Dr. Isolde Malmberg an der Uni Potsdam ihre Antrittsvorlesung – zusammen mit Prof. Dr. Andreas Brenne (Kunstpädagogik und -didaktik). Die gemeinsame Veranstaltung unterstrich, dass mit den Neuberufungen auf beide Professuren in den zurückliegenden Jahren ein deutlicher Akzent in der künstlerisch-ästhetischen Bildung an der Uni Potsdam gesetzt wurde. Nach mehreren Corona-Semestern war es endlich möglich, die Vorlesung vor zahlreichen Zuhörer:innen in Präsenz abzuhalten.

 

Prof. Isolde Malmberg
Foto: unbekannt

29. EAS (European Association for Music in Schools) Kongress in Belgrad

Unter dem Title „Music & Meaning“ fand vom 18. – 21. Mai 2022 der 29. Kongress der European Association for Music in Schools in Belgrad statt. Mit dem Ziel Musikunterricht weiterzudenken, zu entwickeln und zu verbessern, trafen sich Wissenschaftler:innen, Forscher:innen, Lehrer:innen, Künstler:innen, Doktorand:innen und Student:innen aus verschiedensten europäischen Ländern. Neben dem doctoral student forum (dsf) und dem student forum (sf) gab es eine große Vielfalt an praktischen Workshops, Vorträgen und Präsentationen von Forschungsergebnissen. Abgerundet wurde das ganze Programm von Konzerten, kulturellen Begegnungen und touristischen Attraktionen am Abend. Auch die Musikpädagogik  und -didaktik der Universität Potsdam war mit der Präsidentin der EAS Prof. Dr. Isolde Malmberg und den Mitarbeiter:innen des Lehrstuhls präsent und online dabei. An dieser Stelle möchten wir alle Studierenden und Mitarbeitenden der Musik einladen, nächstes Jahr vor Ort am Kongress teilzunehmen. Save the date: 30th EAS Conference – 9th ISME European Regional Conference in Lyon (Frankreich): 24 – 27 Mai 2023 (https://eas-music.org/future-conferences/)

Link zur diesjährigen Konferenz: https://eas-music.org/2022-belgrade/

Workshop am Tag der Lehre: Instrumentalklassenunterricht erleben, reflektieren und umsetzen

„Lehre (er)leben“ war das Motto des diesjährigen Tages der Lehre am 04.05. an der Universität Potsdam. Das im Rahmen von „Innovative Lehre“ geförderte Musikpädagogik-Seminar wurde vom ZfQ als Workshop-Angebot ausgewählt beispielgebend für handlungs- und berufsorientiertes Lehren im Masterstudium.

In einem 60minütigen Workshop erhielten Studierende wie Lehrende Einblicke in den Instrumentalklassenunterricht mit Streichern wie er an Brandenburger Schulen anstelle des regulären Musikunterrichts über zwei Jahre erfolgen kann. Die Teilnehmenden erlebten eine Unterrichtsphase, indem sie ein Streichinstrument zur Hand nahmen und mitspielten oder den Verlauf beobachteten. Mit Informationen zum Konzept und zur Umsetzung des Master-Seminares ging es in die Diskussion um Potentiale und Herausforderungen von aus der Praxis entwickelten Konzepten für das Fach und die Ausbildung im Lehramtsstudium. Die Diskussionsrunde vervollständigte die Perspektive von Studierenden, die das Master-Seminar im WiSe 21/22 absolvierten. Referentinnen waren Kathrin Sutor, Bridget Kinneary und Dr. Jana Buschmann.

Bodylab: "Musica Poetica"

Anlässlich des 125. Geburtstages von Carl Orff im Jahr 2020 hat das „BodyLab“ (Performance-Ensemble von Lehramts-Studierenden/Sek mit dem künstlerischen Hauptfach „Ensemblepraxis“ an der Uni Potsdam) Musik von Carl Orff und Gunild Keetman ausgewählt, um sie zu spielen, dazu zu tanzen oder sie als Ausgangspunkt für eigene Arrangements und Gestaltungsideen zu nutzen. Alternativ zu den klassischen Hauptfächern Instrument oder Gesang fokussiert sich die Ensemblepraxis auf die künstlerischen Ausdrucksmedien der Elementaren Musikpädagogik. Abhängig von individuellen Neigungen sowie den jeweiligen Projekten stehen Körperinstrumente, vokales Gestalten, Bewegung und Tanz sowie vielfältige Möglichkeiten des Instrumentalspiels im Zentrum der künstlerischen Auseinandersetzung.

Konzertausstellung zu Beethovens Diabelli-Variationen

Fast sang- und klanglos zog es vorüber, das Jubiläumsjahr zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens 2020. Fast alle Konzerte wurden abgesagt – nicht jedoch an der Universität Potsdam. Nach einem musikwissenschaftlichen Projektseminar zu Beethovens „Diabelli-Variationen“ ist das berühmte Klavierwerk in einer außergewöhnlichen Konzertausstellung im Kammermusiksaal am Campus Golm aufgeführt worden. Virtuelle Klangräume und visualisierte Musik in einer Konzertausstellung für Ludwig van Beethoven.
Ein musikwissenschaftliches Projektseminar zwischen Kunst und Digitalisierung. Weitere Informationen finden Sie hier.

Audiovisuelle Produktion im Rahmen von "Resonances Urbaine"

Erstmals zu Beginn des Sommersemesters 2022 fand unter dem Titel "Resonances Urbaine" ein Austauschprojekt zwischen Studierenden der Pädagogischen Hochschule in Lausanne und dem Bereich Musik an der Universität Potsdam statt. Initiiert und begleitet von den Schweizer Fachdidaktiker*innen Sabine Chatelain (Musik), Tilo Steireif (Kunst) und dem Musikpädagogen Werner Beidinger (Uni Potsdam) besuchten sich insgesamt 17 Studierende gegenseitig an den Standorten der Partnerhochschulen und schätzten dabei die Möglichkeiten des persönlichen Austauschs sowie den Reiz einer interkulturellen Projektarbeit gleichermaßen.  Ergebnisse des intermedialen Projekts wurden bei einem Präsentationsspaziergang am 28.4.22 auf dem Uni-Campus in Golm vorgestellt; beispielhaft für die insgesamt 5 Gruppenergebnisse ist hier die audio-visuelle Produktion "Ville will viel" zu sehen.