Bodo Bookhagen beantwortete Fragen von Journalist*innen von Deutschlandfunk, T-Online, Radioeins u.a. zu den Ursachen des verheerenden Gletscherkollaps am 26. August 2026. Der Professor am Institut für Geowissenschaften ist Experte in Fragen des Sedimenttransports im Permafrost- und Glazialbereich in der Himalaya-Region und verwies bereits 2021 als Co-Autor in einem Science-Artikel auf das zunehmende Risiko für Überschwemmungen und Schlammlawinen durch den Klimawandel. "Aus den neuen Satellitenbildern ergeben sich Hinweise auf den möglichen Ablauf der Katastrophe", erklärte er am Donnerstagnachmittag den Medien. "Es könnten ein mehrere Hundert Meter großer Bergsturz und eine Gletscherflanke - etwa 500 mal 800 Meter – abgebrochen und in die Tiefe gestürzt sein, das vermischte sich dort mit Sediment und schoss anschließend mit hoher Geschwindigkeit talwärts."