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8. Potsdamer Lateintag an der Uni Potsdam am 21.09.2012

"Tod und Jenseits"

Am 21. September fand der diesjährige Potsdamer Lateintag wieder Griebnitzsee statt. Obwohl in diesem Jahr keine BrAnD-Projekte vorgestellt wurden, mussten die Organistaoren erstmals einen Anmeldestopp verhängen. So kam es, dass trotz des ungewöhnlichen Themas "Tod und Jenseits" mehr als 500 interessierte Lehrer/-innen und Schüler/-innen den Weg nach Griebnitzsee gefunden haben.

Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Gärtner - zunächst standesgemäß auf Latein - gab Frau Prof. Dr. Christiane Kunst aus Osnabrück mit ihrem Vortrag "Die Römer und der Tod" einen eindrucksvollen Überblick darüber, wie die Römer Aspekte des Todes wie Sterberate, Bestattungen oder Trauer im Alltag verarbeiteten.
Im Anschluss daran stellte Prof. Dr. Stefan Büttner-von Stülpnagel aus Potsdam die verschieden philosophischen Ansätze der Antike zum Thema Sterblichkeit und Unsterblichkeit auf sehr verständliche Weise vor.

Nach der Mittagspause teilte sich das Publikum auf die Workshops auf. Zum Einen vermittelte Frau Peggy Wittich den Lehrer/-innen Gestaltungsmöglichkeiten für einen Museumsbesuch der Römer- und Etruskerausstellung im Alten Museum Berlin mit Schülern. Zum Anderen stellten Frau Prof. Dr. Gärtner interessierten Schüler/-innen "Unterweltsstrafen und deren Kritik bei Lukrez und Phaedrus" und Frau Blaschka "Geister und Gespenstervorstellungen bei Cicero und Seneca" vor.

Die Befürchtungen der Organisatoren, dasswegen des eher speziellen Themas niemand zum Lateintag kommen würde, haben sich also glücklicherweise nicht bewahrheitet.